Alcoa, Aktie

Alcoa Aktie: Gewinn verdoppelt sich

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 22:47 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im dritten Quartal 2026 stieg Alcoas Nettogewinn auf 483 Millionen Dollar; South32-Aktionäre billigten den Verkauf an Alcoa.
Glühendes flüssiges Aluminium in einer modernen Industrieanlage, das eine starke wirtschaftliche Erholung symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Alcoa hat im dritten Quartal 2026 den Nettogewinn mehr als verdoppelt. Der Aluminiumkonzern verdiente 483 Millionen Dollar, nach 232 Millionen im Vorjahresquartal. Je Aktie waren es 1,81 Dollar. Der Umsatz stieg auf 3,7 Milliarden Dollar, nach knapp 3,0 Milliarden vor einem Jahr.

Bereinigt lag der Gewinn bei 485 Millionen Dollar oder 1,82 Dollar je Aktie. Das bereinigte EBITDA erreichte 789 Millionen Dollar. Zum Vorquartal ist das ein Rückgang um 112 Millionen, denn niedrigere Aluminiumpreise und geringere Lieferungen überwogen die gesunkenen Produktionskosten und höhere Aluminapreise.

Produktion auf Rekordkurs

Operativ läuft es rund. Die Aluminiumproduktion stieg das sechste Quartal in Folge, an fünf Hütten und einer Raffinerie gab es Rekorde im Jahresverlauf. Die Hütte Alumar in Brasilien läuft nach dem Neustart wieder vollständig. Die Aluminaproduktion legte um 11 Prozent zu, vor allem dank stabilerer Abläufe in der Raffinerie Pinjarra in Australien.

Die Cashgenerierung überzeugt ebenfalls: Der operative Mittelzufluss betrug 643 Millionen Dollar, der freie Cashflow 472 Millionen. Die Kasse wuchs auf 4,4 Milliarden Dollar. Darin stecken allerdings 2,6 Milliarden, die für die South32-Übernahme bereitstehen.

AliGroup-Deal nimmt Hürde

Wichtigster Meilenstein: Die Aktionäre von South32 haben dem Verkauf der Bauxit-, Aluminiumoxid- und Aluminiumsparte an Alcoa zugestimmt. 99,18 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten dafür. Der Deal ist bis zu 5,6 Milliarden Dollar schwer. Alcoa peilt den Abschluss im ersten Halbjahr 2027 an.

Die Finanzierung steht weitgehend. Alcoa platzierte im September Anleihen über 2,6 Milliarden Dollar mit Laufzeiten bis 2034 und 2036 und strich die Brückenfinanzierung. Die Zinsbelastung für 2026 steigt dadurch auf rund 185 Millionen Dollar.

Außerdem will Alcoa Teile des Standorts Massena East im Bundesstaat New York verkaufen, wo Rechenzentren entstehen sollen. Beim Abschluss fließen 50 bis 65 Millionen Dollar. Später könnten bis zu 250 Millionen Dollar hinzukommen, abhängig von genehmigten Kapazitäten.

Ausblick und Dividende

Die Jahresziele bestätigt der Konzern: 9,5 bis 9,6 Millionen Tonnen Alumina und 2,4 bis 2,6 Millionen Tonnen Aluminium. Für das vierte Quartal erwartet Alcoa höhere Produktion und Lieferungen. Im Aluminiumsegment belasten höhere Rohstoffkosten und Wartungen das EBITDA um rund 30 Millionen Dollar.

Die Aktionäre erhalten eine Quartalsdividende von 0,10 Dollar je Aktie. Sie wird am 13. November 2026 gezahlt, Stichtag ist der 27. Oktober. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 40,08 Dollar, ein Minus von 3,4 Prozent. Die Zahlen kamen erst nach Handelsschluss, die Reaktion steht daher noch aus.

Anzeige

Alcoa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Alcoa-Analyse vom 15. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Alcoa-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Alcoa-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Alcoa: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | US0138721065 | ALCOA | boerse | 70333616 |