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ADO Properties Aktie: Digitalpaket für Berlin-Bestand

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 11:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Adler Group treibt Digitalisierung und klimafreundliche Wärme in 17.500 Berliner Wohnungen voran. Effizienzgewinne sollen den Bestandswert stabilisieren.

Adler Group digitalisiert Berliner Wohnbestand und setzt auf Wärmewende
Moderne Berliner Wohnimmobilien in der Abendsonne als Symbol für digitale Modernisierung des Immobilienbestands. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Adler Group, wie ADO Properties nach der Fusion mit der Adler Real Estate heute firmiert, meldet Fortschritte beim Umbau ihres Berliner Wohnungsportfolios. Im Zentrum steht die Digitalisierung von rund 17.500 Wohnungen in der Hauptstadt — verbunden mit der Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgung.

Seit diesem Frühjahr läuft eine Mieter-App, über die Schäden gemeldet und Dokumente wie Mietverträge zentral abgerufen werden können. Ergänzt wird das Angebot durch eine KI-gestützte Hotline, die Mieteranfragen rund um die Uhr in 14 Sprachen bearbeitet. Zum 1. August startet zudem die Koordination kleinerer Reparaturen über den Partner GIG24 — laut Unternehmensangabe sollen künftig rund 60 Prozent der Fälle einen kurzfristigen Reparaturtermin erhalten, ebenso viele Mängel sollen binnen sieben Arbeitstagen behoben werden.

Wärmewende als zweite Säule

Parallel zur Digitalisierung treibt Adler Group die energetische Sanierung voran. Der gesamte Berliner Bestand soll innerhalb der kommenden zwei Jahre auf klimafreundliche Wärmeversorgung umgestellt werden. Die ersten 19 Objekte nutzen bereits die Plattform PAUL Net Zero, die Wärmepumpensysteme mit KI-gestützter Energieoptimierung verbindet.

CEO Karl Reinitzhuber verweist auf Kostenvorteile durch die neuen digitalen Workflows und betont den Fokus auf die klimafreundliche Ausrichtung des Portfolios. Konkrete Zahlen zu den Investitionskosten oder zur erwarteten CO2-Einsparung blieben in der Mitteilung offen.

Für das Unternehmen, das zuletzt vor allem durch hohe Verluste und ein historisches Kurstief auffiel, sind solche operativen Maßnahmen ein Versuch, den Wert des Bestands zu stabilisieren. Ob sich die angekündigten Effizienzgewinne in den kommenden Quartalszahlen niederschlagen, dürfte sich erst zeigen, wenn die Umstellung auf klimafreundliche Wärme in der Fläche abgeschlossen ist — bis Ende 2028 soll das laut Zeitplan der Fall sein.

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