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ABO Energy Aktie: Polen-Verkauf an PPC vollzogen

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 12:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ABO Energy hat polnische Projekte übertragen und eine Argentinien-Vereinbarung unterzeichnet. Ungarn und der endgültige Vollzug bleiben offen.

ABO Energy verkauft Projekte in Polen und Argentinien
Moderne Windkraftanlagen in einer weiten Landschaft bei goldenem Licht als Symbol für den Ausbau erneuerbarer Energien. Illustration mit AI erstellt.

ABO Energy treibt den Umbau und die Veräußerung internationaler Projektportfolios voran.

Zu den übertragenen Einheiten gehört unter anderem eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 17 Megawatt, die sich derzeit im Bau befindet.

An der Börse notiert die Aktie von ABO Energy heute bei 3,20 Euro, was einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf 30,66 Millionen Euro.

Abschluss in Polen und Ausblick auf Ungarn

Mit dem Vollzug des Verkaufs der polnischen Einheiten an PPC wechselt ein beträchtlicher Teil der Projektpipeline den Eigentümer. Die Vereinbarung mit den Griechen ist damit jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.

Der Vollzug dieses zweiten Portfolios steht derzeit noch unter den üblichen aufschiebenden Bedingungen. Dazu zählen insbesondere die ausstehenden behördlichen Genehmigungen vor Ort. Der Abschluss für das ungarische Paket wird im vierten Quartal 2026 erwartet.

Rahmenvereinbarung für argentinische Pipeline unterzeichnet

Der Vollzug in Polen folgt auf einen weiteren weitreichenden Schritt zur Veräußerung internationaler Entwicklungsrechte. Dieses Paket umfasst Projekte mit einer Gesamtleistung von 3,17 Gigawatt.

Die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung fand Medienberichten zufolge in Paris statt. Für ABO Energy unterzeichnete Geschäftsführer Karsten Schlageter, aufseiten des Käufers besiegelte Gründer und CEO Steven Liu das Abkommen. Finanzielle Details oder ein Kaufpreis wurden im Rahmen der Vereinbarung nicht öffentlich genannt.

Ausrichtung auf Rechenzentren und weitere Schritte

Für den Käufer Novva fügen sich die Entwicklungsprojekte in Südamerika in eine spezifische Wachstumsstrategie ein. Das Unternehmen ordnet die künftigen Energiekapazitäten seiner Infrastruktur für Rechenzentren im Bereich der künstlichen Intelligenz zu. Für ABO Energy bedeutet der Schritt hingegen den geordneten Rückzug aus der Projektentwicklung vor Ort.

Der endgültige Vollzug der Transaktion in Argentinien steht allerdings noch aus. Er soll in den kommenden Monaten über einen formellen Kaufvertrag geregelt werden, sobald die bestätigende Due Diligence erfolgreich abgeschlossen ist.

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