Aardvark, Therapeutics

Aardvark Therapeutics Aktie: Raymond James streicht Kursziel

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 16:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Nach uneindeutigen HERO-Daten senkte Raymond James die Bewertung; Aardvark will das Design einer neuen Phase-3-Studie mit der FDA erörtern.
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Nach einer Abstufung durch Raymond James fällt die Aktie von Aardvark Therapeutics heute um 7,1%. Medienberichten zufolge senkte das Analysehaus seine Einstufung gestern von „Strong Buy“ auf „Market Perform“ und strich das bisherige Kursziel. Als Begründung nannten die Analysten Unsicherheiten über den weiteren Entwicklungspfad des Unternehmens nach uneindeutigen klinischen Daten.

Analysten bezweifeln rasche Vertrauenswende

Raymond James verwies dabei auf die uneindeutigen, unverblindeten Daten der HERO-Studie. Selbst ein für Aardvark günstiges Gespräch mit der US-Arzneimittelbehörde FDA würde die Unsicherheit über den weiteren Weg nach Einschätzung des Hauses nicht ausräumen. Die Analysten bezweifelten zudem, dass Anleger dem Unternehmen schon bald wieder einen Vertrauensvorschuss gewähren würden.

Neue Phase-3-Studie soll mit FDA besprochen werden

Aardvark hatte am 23. Oktober explorative Ergebnisse der vorzeitig beendeten Phase-3-Studie HERO sowie der offenen Verlängerungsstudie veröffentlicht. In HERO waren 67 der ursprünglich geplanten 90 Teilnehmer randomisiert worden. Das Unternehmen betonte ausdrücklich, dass sämtliche Wirksamkeitsdaten explorativen Charakter hätten.

Bereits am 22. Oktober hatte Aardvark mitgeteilt, dass die FDA die klinische Sperre für ARD-101 aufgehoben habe. Das Entwicklungsprogramm betrifft die Behandlung der Hyperphagie beim Prader-Willi-Syndrom. Nach Unternehmensangaben darf die Entwicklung damit wieder aufgenommen werden; Aardvark plante die Fortsetzung nach weiteren Gesprächen mit der Behörde über das Studiendesign.

Für den nächsten Entwicklungsschritt will das Unternehmen das Design einer neuen Phase-3-Studie mit der FDA besprechen. Die Wiederaufnahme der klinischen Aktivitäten beim Prader-Willi-Syndrom erwartet Aardvark nach eigenen Angaben im Jahr 2027.

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