Zürcher Ressourcen Modell erlebt Jahresend-Boom
27.12.2025 - 03:41:12Beratungsstellen verzeichnen einen massiven Anstieg an Anfragen zum Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Die neurowissenschaftlich fundierte Methode gilt als Gegenmittel zu scheiternden Neujahrsvorsätzen. Sie setzt nicht auf reine Willenskraft, sondern aktiviert unbewusste Ressourcen.
Warum reine Disziplin oft scheitert
Traditionell setzen Menschen zum Jahreswechsel auf eiserne Disziplin. Doch reine Willenskraft ist neurobiologisch nur begrenzt verfügbar. Das ZRM bietet einen anderen Weg. Der Ansatz von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause integriert kognitive, emotionale und körperorientierte Elemente.
Gerade in Zeiten digitaler Dauerbelastung gewinnt dieser ganzheitliche Blick an Relevanz. Die Methode nutzt somatische Marker – also Körpersignale – um Entscheidungen zu steuern. So verankert sie Handlungsziele tief im Unbewussten.
Viele Berufstätige leiden unter Entscheidungslähmung und schieben wichtige Aufgaben vor sich her – ein Problem, das auch im Artikel thematisiert wird. Das kostenlose E‑Book „7 Methoden für ein effektives Zeit‑ und Aufgabenmanagement“ zeigt praxisnahe Techniken (Pareto, ALPEN, Eisenhower, Pomodoro), mit denen Sie klare Prioritäten setzen und Vorsätze langfristig umsetzen können. Ideal als Ergänzung zum ZRM, um bildhafte Motto‑Ziele in den Alltag zu übertragen. Gratis E‑Book zu Zeitmanagement sichern
Vom Wunsch zur Tat: Der Rubikon-Prozess
Der entscheidende Schritt im ZRM ist der Rubikon-Prozess. Er beschreibt den Übergang vom bloßen Wunsch zur festen Handlungsabsicht. Die meisten Vorsätze scheitern bereits vor dieser Schwelle.
Das Modell gliedert den Prozess in vier Phasen:
1. Ein unbewusster Wunsch oder ein Bedürfnis meldet sich.
2. Dieses Bedürfnis wird zu einem konkreten Motiv.
3. Die Intention entsteht: Der “Rubikon” wird überschritten.
4. Die tatsächliche Handlung beginnt.
Das ZRM schließt die emotionale Lücke zwischen Wunsch und Tat. Es übersetzt abstrakte Ziele in bildhafte, positiv besetzte “Motto-Ziele”. Aus “Ich muss joggen” wird so “Ich bewege mich geschmeidig wie ein Tiger”.
Ein Modell für die überforderte Arbeitswelt
Die aktuelle Renaissance des ZRM ist kein Zufall. Die Komplexität der modernen VUCA-Welt führt bei vielen zur Entscheidungslähmung. Prokrastination ist hier oft ein Schutzmechanismus des Gehirns vor Überforderung.
Im Vergleich zu simplen To-Do-Listen bietet das ZRM eine psychodynamische Lösung. Es synchronisiert Verstand und emotionales Erfahrungsgedächtnis. Diese Herangehensweise trifft den Zeitgeist: Der Trend im Mental-Health-Bereich geht weg von radikaler Selbstoptimierung, hin zu psychologischer Sicherheit und Selbstfürsorge.
Was kommt 2026?
Experten erwarten für das kommende Jahr eine weitere Digitalisierung der ZRM-Methodik. Die Verknüpfung klassischer Tools – wie der Bildkartei – mit Apps und KI wird den Transfer in den Alltag erleichtern.
Unternehmen dürften verstärkt auf ZRM-basierte Coachings setzen, um die Resilienz ihrer Belegschaft zu stärken. Der Fokus verschiebt sich von reiner Effizienzsteigerung zur Erhaltung der Arbeitskraft durch intrinsische Motivation. Für nachhaltige Vorsätze muss also das emotionale Unbewusste – im ZRM-Jargon liebevoll das “Würmli” – mit ins Boot geholt werden.
PS: Wenn Sie ZRM‑Motto‑Ziele in konkrete Tagesroutinen verwandeln wollen, hilft ein strukturierter Plan. Das kostenlose Themenheft „7 Methoden für ein effektives Zeit‑ und Aufgabenmanagement“ liefert sofort anwendbare Vorlagen und 25‑Minuten‑Sprints (Pomodoro), mit denen Sie Vorsätze systematisch abarbeiten statt aufzuschieben. Perfekt, um Motivation aus dem Unbewussten mit klaren Prioritäten zu verbinden. Jetzt gratis Zeitmanagement-Themenheft herunterladen


