Zoom, KI-Assistenten

Zoom baut KI-Assistenten zur zentralen Arbeitsplattform aus

30.01.2026 - 01:25:12

Zoom transformiert seinen AI Companion mit einer konversationellen Arbeitsfläche und agentenbasierter Suche, um Informationssilos abzubauen und die Produktivität zu steigern.

Zoom verwandelt seinen KI-Assistenten in eine konversationelle Kommandozentrale für den gesamten Arbeitstag. Das Unternehmen hat zum Jahresbeginn 2026 eine große Erweiterung seines AI Companion vorgestellt. Die neuen Funktionen sollen Produktivitätsbremsen wie Informationssilos und zeitaufwändige Recherchen beseitigen. Die KI-Erweiterungen sind für berechtigte Bezahlkunden ohne Aufpreis erhältlich – ein strategischer Vorteil im umkämpften Markt für Kollaborationstools.

Vom Meeting-Tool zur intelligenten Arbeits-Hub

Das Ziel ist klar: Zoom will nicht länger nur eine Videokonferenz-Software sein, sondern ein durchdringender, KI-gesteuerter Arbeitsplatz. Die neuen, agentenbasierten KI-Funktionen verstehen den Kontext des Nutzers, um Informationen zu suchen, zu erstellen und zu synthetisieren. Diese Updates folgen auf eine Reihe von Design-Verbesserungen der Benutzeroberfläche, die das gesamte Zoom Workplace-Erlebnis vereinfachen sollen.

Die konversationelle Arbeitsfläche: Alles an einem Ort

Herzstück des Updates ist die neue „Konversationelle Arbeitsfläche“. Dieser zentrale Hub im Web integriert Zoom Docs, Meeting-Erkenntnisse und Websuche in einen einzigen, interaktiven Arbeitsbereich. Er dient als Leinwand für KI-gestütztes Brainstorming und Problemlösungen. Nutzer können in diesem persistenten Raum mit dem AI Companion interagieren, um Ideen zu generieren, Pläne zu entwerfen und auf Schlüsselinformationen zuzugreifen – ohne zwischen Apps wechseln zu müssen.

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Ergänzt wird dies durch einen neuen „Schreib-Modus“, in dem Nutzer gemeinsam mit der KI Dokumente erstellen können. Die KI zieht dabei Kontext aus vergangenen Meetings und anderen Dokumenten, um Inhalte zu verfassen und zu verfeinern. Eine neue Kalender-Integration erlaubt es zudem, direkt aus der AI Companion-Oberfläche an anstehenden Meetings teilzunehmen und auf Nachbereitungs-Assets wie Zusammenfassungen zuzugreifen.

Agenten-KI durchbricht Informationssilos

Ein Hauptaugenmerk liegt auf dem Abbau von Barrieren zwischen Datenquellen. Die Fähigkeit „Agentic Retrieval“ ermöglicht es der KI, nicht nur die Zoom-Plattform, sondern auch verbundene Google Drive- und Microsoft OneDrive-Konten zu durchsuchen. So findet sie kontextbezogen die kritischsten Informationen – unabhängig vom Speicherort.

Für komplexere Aufgaben steht für bestimmte Lizenzinhaber ein „Deep Research Mode“ bereit. Dieser kann umfassende Berichte generieren, indem er Informationen aus mehreren Dokumenten, Meetings und Webquellen analysiert und synthetisiert. Diese Fähigkeiten bauen auf den bereits etablierten Meeting-Zusammenfassungen auf, die für ihre übersichtliche Gliederung nach Themen und Aufgaben gelobt werden.

Die kostenlose KI-Strategie als Wettbewerbsvorteil

Zooms Strategie, den AI Companion für Bezahlkonten kostenfrei anzubieten, bleibt ein entscheidender Marktvorteil. Während Unternehmen nach produktivitätssteigernder KI suchen, senkt der Wegfall einer Kostenbarriere die Hürde für die Einführung. Branchenanalysen zeigen, dass KI-Assistenz Arbeiter Aufgaben bis zu 25 % schneller erledigen lässt. Dies kontrastiert mit Wettbewerbern, die für Premium-KI-Features oft separate, teure Lizenzen verlangen.

Diese Strategie wird durch Zooms federierten KI-Ansatz ermöglicht, der eigene proprietäre Modelle mit führenden Drittanbieter- und Open-Source-Modellen kombiniert. So kann die Plattform für jede Aufgabe das effizienteste Modell wählen. Das Unternehmen betont erneut, dass es Audio-, Video- oder Chat-Inhalte der Kunden nicht ohne ausdrückliche Zustimmung zum Training seiner KI-Modelle nutzt.

Ausblick: Der unverzichtbare Assistent für den Workflow

Die Erweiterungen markieren Zooms klaren Weg hin zu einer allumfassenden, KI-zentrierten Kollaborationsplattform. Die Einführung der konversationellen Arbeitsfläche und der agentenbasierten Suche positioniert den AI Companion als zentralen Assistenten, der den gesamten Workflow des Nutzers managen soll. Indem Zoom disparate Informationen intelligent verbindet und zeitaufwändige Aufgaben automatisiert, will es für die täglichen Abläufe seiner Nutzer unverzichtbar werden.

Die Frage ist nun, wie stark die Nutzer die neuen Möglichkeiten annehmen. Die Fähigkeit, die KI zu bitten, einen Kanal zusammenzufassen, eine Follow-up-E-Mail basierend auf einem Meeting zu entwerfen oder ein Thema über mehrere Cloud-Laufwerke zu recherchieren, könnte den fragmentierten Arbeitstag deutlich intelligenter machen. Die Weiterentwicklung des AI Companion bleibt auf absehbare Zeit eine tragende Säule der Zoom Workplace-Strategie.

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