Zoetis Aktie: 35 Prozent Jahresverlust durch Librela-Klage
05.06.2026 - 19:08:58 | boerse-global.deDer Weltmarktführer für Tiergesundheit kämpft an mehreren Fronten. Während das operative Geschäft stockt, rückt eine Sammelklage wegen Sicherheitsbedenken beim Blockbuster Librela in das Zentrum der Aufmerksamkeit.
Die Aktie notiert aktuell bei 69,60 Euro. Das entspricht einem Plus von 1,52 Prozent am Freitag, kann den massiven Jahresverlust von rund 35 Prozent jedoch kaum abfedern. Seit dem 52-Wochen-Hoch bei 149,22 Euro hat das Papier mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt.
Grund für die Skepsis sind unter anderem die jüngsten Quartalszahlen. Mit einem Gewinn von 1,53 US-Dollar je Aktie blieb Zoetis hinter den Erwartungen von 1,60 US-Dollar zurück. Der Umsatz stieg moderat um knapp drei Prozent auf 2,26 Milliarden US-Dollar.
Juristisches Tauziehen um Librela
Schwerer wiegt jedoch der juristische Druck. Eine Sammelklage wirft dem Unternehmen irreführende Angaben zur Sicherheit des Schmerzmittels Librela vor. Interessierte Kläger haben bis zum 27. Juli 2026 Zeit, sich der Aktion anzuschließen.
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Parallel dazu stehen die Marktanteile der Produkte Simparica Trio, Apoquel und Cytopoint unter Beobachtung. Der Wettbewerbsdruck in diesen Segmenten nimmt spürbar zu.
Trotz dieser Turbulenzen setzen Großinvestoren unterschiedliche Akzente. Während TD Asset Management Anteile reduzierte, baute Vanguard die Position aus. Insgesamt befinden sich fast 93 Prozent der Aktien in institutioneller Hand.
Insider setzen auf Erholung
Führungskräfte des Unternehmens nutzten das niedrige Kursniveau zuletzt für eigene Käufe. Insider erwarben 11.650 Aktien für ein Volumen von rund 886.000 US-Dollar. Indes bleibt die Volatilität mit über 70 Prozent auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.
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Am Kursziel der Analysten von durchschnittlich 133,92 US-Dollar rüttelt der Markt derzeit kaum, stuft das Papier aber mehrheitlich als Halteposition ein. Im Juli folgt die nächste Quartalsdividende von 0,53 US-Dollar je Aktie.
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