Zitruspreise steigen 2026 – Mandarine oder Clementine?
08.01.2026 - 20:22:13Die Preise für Mandarinen und Clementinen steigen in diesem Winter deutlich. Schuld sind Ernteausfälle in Spanien. Doch welche der beiden Früchte ist die bessere Wahl für die Gesundheit? Ein aktueller Check.
Warum die Früchte teurer sind
Heftige Hagelschauer trafen im Spätsommer 2025 die spanische Anbauregion Valencia. Die Folge: Ernteeinbußen von bis zu 50 Prozent bei beliebten Sorten. Besonders die Sorte Clemenules ist knapp.
Diese Verknappung treibt die Preise. Verbraucher zahlen derzeit 10 bis 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Importeure weichen auf Ware aus anderen Regionen aus. Ein genauer Blick auf Qualität und Herkunft lohnt sich jetzt besonders.
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Mandarine vs. Clementine: Das Duell
Oft im selben Netz, sind es botanisch zwei verschiedene Früchte. Die Mandarinen sind die Urform. Sie schmecken intensiv-aromatisch, haben aber Kerne und eine lockere Schale.
Die Clementinen sind eine kernlose Züchtung. Ihre dickere Schale macht sie haltbarer, aber schwerer zu schälen. Im Geschmack sind sie meist süßer, aber weniger komplex als Mandarinen.
Der Gesundheits-Check: Wer punktet wo?
Im Nährstoffvergleich liefern sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Clementinen haben oft die Nase vorn beim Vitamin C. Mit etwa 50 mg pro 100 Gramm decken zwei bis drei Früchte einen Großteil des Tagesbedarfs. Mandarinen liegen mit 30-45 mg etwas darunter.
Doch die Mandarine holt auf: Ihr Geheimnis ist das weiße Netz unter der Schale, das Mesokarp. Hier sitzen wertvolle Antioxidantien. Wer es mitisst, tut seiner Gesundheit einen Gefallen. Beide Früchte sind mit rund 45-50 Kalorien pro 100 Gramm leichte Snacks.
Vorsicht bei der Schale
Die Wetterkapriolen führten zu einem intensiveren Pflanzenschutz. Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht. Konventionelle Früchte werden oft mit Konservierungsmitteln behandelt.
Experten raten: Nach dem Schälen gründlich die Hände waschen, bevor man das Fruchtfleisch berührt. Wer die Schale verwenden möchte, sollte zwingend zu Bio-Ware greifen. Der Preisunterschied ist in dieser Saison oft geringer.
Klimawandel trifft den Obstgarten Europas
Die aktuelle Lage ist symptomatisch. Spaniens Ostküste, der “Obstgarten Europas”, leidet zunehmend unter extremen Wetterereignissen. Marktanalysten sehen Parallelen zur gestressten Olivenernte.
Trotz höherer Preise bleibt die Qualität der verfügbaren Premium-Ware hoch. Ernährungsphysiologisch sind beide Früchte eine der besten natürlichen Vitamin-C-Quellen im Winter.
Was kommt in den nächsten Wochen?
Die Saison der frühen Clementinen-Sorten endet. Nun drängen späte Züchtungen wie Nadorcott oder Orri in die Regale. Sie sind aromatisch, haben eine feste Schale – und einen Premium-Preis.
Eine Entspannung der Preise ist vor Ende Februar nicht zu erwarten. Erst Importe aus Griechenland oder der südlichen Hemisphäre könnten für Erleichterung sorgen. Bis dahin gilt: Bewusst einkaufen und das weiße Fruchtnetz als Gesundheitsplus mitessen.


