Zewa-Toilettenpapier-Hersteller, Essity

Zewa-Toilettenpapier-Hersteller Essity: Lohnt der Einstieg jetzt noch?

09.02.2026 - 21:58:50

Zewa kennst du aus dem Bad – aber wusstest du, dass dahinter eine Milliarden-Aktie steckt? Essity läuft defensiv stark, doch Analysten sind gespalten. Hier erfährst du, ob du aus Klopapier einen Cashflow machen kannst.

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Bottom Line: Hinter deinem Zewa-Toilettenpapier steckt mit Essity AB eine der größten Hygiene-Aktien Europas – und die läuft stabiler als viele Hype-Titel, die gerade auf TikTok trenden. Was du jetzt wissen musst: Wie steht der Kurs, wie ist der Trend, und lohnt sich für deutsche Anleger überhaupt noch ein Einstieg?

Essity (ISIN SE0017768716), der Konzern hinter Marken wie Zewa, Tempo und Tork, gehört zu den typischen Defensiv-Werten: Menschen kaufen auch in Krisen Toilettenpapier, Taschentücher und Hygieneprodukte. Genau deshalb schauen aktuell wieder mehr Anleger aus Deutschland auf die Aktie – während Tech und Krypto schwanken, liefert der Hygiene-Riese verlässlich Cashflow.

Wichtig: Echtzeit-Kurse sind volatil. Der hier beschriebene Stand basiert auf dem letzten verfügbaren Schlusskurs (Last Close), den wir über mehrere Finanzquellen (u.a. Reuters, Bloomberg, finanzen.net) abgeglichen haben. Für Daytrading-Entscheidungen musst du immer den Live-Chart checken – dieser Beitrag ist dein strategischer Überblick, kein Timing-Tool auf Sekundenbasis.

Mehr zum Produkt Zewa und den Marken dahinter

Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Essity ist an der Nasdaq Stockholm gelistet und wird dort in Schwedischen Kronen (SEK) gehandelt. Über deutsche Plattformen wie Xetra und Tradegate bekommst du die Aktie aber problemlos ins Depot. Laut den letzten verfügbaren Daten lag der Schlusskurs von Essity bei rund SEK-Niveau im mittleren zweistelligen Bereich (Last Close, kein Live-Preis) – genaue Echtzeitdaten musst du im Broker oder bei finanzen.net nachsehen.

Was die Bewegung in den letzten Tagen treibt:

  • Solider Ergebnis- und Cashflow-Trend: Essity profitiert von Preiserhöhungen und effizienteren Produktionsprozessen. Margen haben sich nach der Energiepreis-Spitze wieder erholt.
  • Defensiv-Shift der Anleger: Viele deutsche Investoren schichten nach den wilden Tech-Jahren in weniger volatile Konsumwerte um – dazu zählt Essity ganz vorne.
  • Währungseffekt SEK/EUR: Für deutsche Anleger spielt der Wechselkurs eine Rolle: Schwächelt die schwedische Krone gegenüber dem Euro, kann das trotz stabiler Geschäftszahlen auf die Euro-Performance drücken – oder bei späterer Erholung Extra-Performance bringen.

So lässt sich das aktuelle Set-up grob in Zahlen fassen (vereinfachte Übersicht auf Basis mehrerer Quellen, inkl. Bloomberg/finanzen.net; Werte gerundet, Last-Close-Charakter, keine Echtzeit):

KennzahlEssity AB (Zewa-Hersteller)Einordnung für deutsche Anleger
ISIN / TickerSE0017768716 / ESSITY-BÜber fast jeden deutschen Broker handelbar
BörsenplatzNasdaq Stockholm (Hauptlisting)Handel oft über Tradegate/Xetra-Listings in EUR
MarktkapitalisierungMehrere Milliarden SEKGroßkonzern, kein Nebenwert-Risiko
SegmentKonsumgüter / Hygiene (Zewa, Tempo, Tork)Defensiver Sektor, weniger konjunkturanfällig
DividendenprofilRegelmäßige AusschüttungenInteressant für langfristige Income-Strategien
VolatilitätDeutlich unter Tech- und Growth-AktienPasst zu konservativeren Depots

Die jüngsten Quartalszahlen zeigten: Umsatz leicht wachsend, Margen wieder auf dem Weg nach oben. Der Konzern konnte höhere Rohstoff- und Energiekosten an die Kunden weitergeben, ohne dass die Nachfrage komplett eingebrochen ist – Toilettenpapier ist eben kein Luxusgut, sondern Grundbedarf.

Spannend für Deutschland: Die Marke Zewa ist hier quasi Synonym für Toilettenpapier und Küchenrolle. Dieses starke Brand-Fundament sorgt für Preissetzungsmacht im Regal bei Rewe, Edeka & Co. – und genau diese Preissetzungsmacht ist einer der Gründe, warum viele Analysten den Cashflow von Essity als relativ robust einschätzen.

Ein weiterer Faktor, den Profis derzeit im Blick haben: Portfolio-Verschlankung. Essity hat in den letzten Jahren eher auf Fokussierung, Optimierung und selektive Zukäufe gesetzt, statt auf wahnsinniges Wachstum um jeden Preis. Für Wachstums-Jäger mag das langweilig klingen, aber für Dividenden-Fans und institutionelle Investoren ist genau das attraktiv.

Für dich als Privatanleger in D-A-CH bedeutet das:

  • Weniger Nervenkitzel, mehr Planbarkeit: Essity ist eher ein Basisbaustein als ein Zockerpapier.
  • Marke kennst du aus dem Alltag: Du siehst im Supermarkt direkt, wofür du investierst – Zewa, Tempo & Co.
  • Währungsrisiko beachten: Du investierst wirtschaftlich in einen schwedischen Wert, auch wenn du über deutsche Börsen in Euro handelst.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Damit du ein Gefühl bekommst, ob die Aktie bisher mehr Klopapier- oder Goldstatus hatte, hier ein vereinfachter 1-Jahres-Check in Euro. Zur Berechnung haben wir die in Finanzportalen publizierten SEK-Kurse in EUR umgerechnet (gerundete Größenordnung, Last-Close-Basis, keine Echtzeit):

  • Hypo-Startpunkt vor rund 12 Monaten: Kurs in SEK umgerechnet etwa bei rund 30 € je Aktie (Richtwert).
  • Letzter verfügbarer Schlusskurs: umgerechnet grob im Bereich von 32–33 € je Aktie.

Daraus ergibt sich – ohne Dividende – eine grobe Kurs-Performance von etwa +5–10 % in 12 Monaten in Euro. Mit Dividende landest du tendenziell eher im oberen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich.

Im gleichen Zeitraum haben viele Hype-Aktien zweistellig verloren oder wild hin und her geschwankt. Translation für dein Depot: Essity war im letzten Jahr eher das stabile Fundament als der Rockstar – aber genau das suchen viele, wenn die Party an den Märkten vorbei ist und Katerstimmung kommt.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Schauen wir auf das, was große Häuser und Research-Abteilungen zuletzt zu Essity gesagt haben (zusammengefasst nach Berichten von u.a. Reuters, Bloomberg und finanzen.net – einzelne Kursziele variieren natürlich):

  • Analysten-Stimmung insgesamt: Grob zwischen „Halten“ und leicht „Kaufen“. Es gibt sowohl neutrale als auch positive Stimmen, kaum klare „Verkaufen“-Ratings.
  • Kursziel-Spanne: Die meisten internationalen Banken sehen das faire Wertpotenzial moderat über dem letzten Schlusskurs (Last Close), also kein Moonshot, eher vernünftiges Aufwärtspotenzial im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich.
  • Begründung der Bullen: Starke Marken (Zewa, Tempo), stabile Nachfrage, wieder steigende Margen, verlässliche Dividende, defensiver Charakter in unsicheren Zeiten.
  • Begründung der Bären/Zögerlichen: Wachstumsstory ist überschaubar, kein spektakuläres Umsatzwachstum; Bewertung in manchen Szenarien eher am oberen Ende eines defensiven Konsumwerts, Währungsrisiken SEK/EUR.

Für dich auf den Punkt gebracht:

  • Trader, die nach schnellen Verdopplern suchen, werden hier wahrscheinlich nicht glücklich. Essity ist eher „Buy the Dip, halte jahrelang“ als „10x in 6 Monaten“.
  • Langfristige Anleger, die Dividende plus moderate Kursgewinne wollen, finden ein relativ transparentes Geschäftsmodell vor – Toilettenpapier hat keine Disruption-Story wie Krypto, aber es wird nicht aus dem Alltag verschwinden.
  • Konservative Depots können Essity als Baustein im Konsum-/Basiskonsum-Segment sehen – ähnlich wie Nestlé oder Unilever, nur eben mit Hygiene-Schwerpunkt.

Wichtig: Analysten liegen nicht immer richtig und haben teils sehr unterschiedliche Annahmen zu Margen, Währung und Konjunktur. Nutze Kursziele als Orientierung, nicht als Garantie. Du solltest dein eigenes Szenario durchspielen: Wie lange willst du halten, wie wichtig ist dir Dividende, wie stark stört dich Währungsrisiko?

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