Zeros Butler: Kleiner Roboter will Pflege-Revolution starten
18.01.2026 - 16:03:12Ein winziger Roboter soll die häusliche Pflege verändern. Während die Konkurrenz auf menschengroße Androiden setzt, setzt das Startup Zeros auf einen nur 38 Zentimeter kleinen Helfer für Senioren und Familien. Der “Butler” kostet unter 3.000 Euro und soll ab April 2026 ausgeliefert werden.
Während Tech-Giganten wie Tesla an großen, körperlich starken Humanoiden arbeiten, verfolgt Zeros eine andere Strategie. Das Unternehmen stellt mit dem “Butler” einen kompakten “KI-Begleiter” vor, der nicht schwer heben, sondern kognitive Aufgaben übernehmen soll. Für etwa 2.900 Euro positioniert sich das Gerät deutlich günstiger als die oft über 20.000 Euro teuren Konkurrenzprodukte.
Der Roboter bewegt sich auf Rädern durch die Wohnung und verfügt über einen humanoiden Oberkörper für Gesten. Sein Fokus liegt auf Assistenz und Überwachung – eine bewusste Abkehr vom Trend zum Alleskönner.
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Pflege im Fokus: Medikamente und Sicherheit
Die Kernfunktionen des Butlers zielen direkt auf die Herausforderungen des Pflegesektors ab. In Deutschland, wo der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zunimmt, könnte solche Technologie Entlastung bringen.
Der Roboter erkennt mit Computervision Medikamentenpackungen, erinnert an die Einnahme und protokolliert sie. Er patrouilliert durch die Wohnung, erkennt Stolperfallen wie hochstehende Teppichkanten und warnt davor. Bei einem Sturz oder Notfall kann er schnell zum Nutzer fahren, eine Videoverbindung zum Rettungsdienst herstellen und visuelle Daten liefern.
Besonders relevant für eine alternde Gesellschaft: Die KI ist auf einfühlsame Gespräche ausgelegt, um der Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Marktanalysen der International Federation of Robotics prophezeien diesem Segment bis 2030 ein explosives Wachstum.
Akzeptanz durch Größe und Privatsphäre
Die kompakte Bauform ist kein Zufall. Design-Experten sehen in den 38 Zentimetern einen strategischen Vorteil: Ein solcher Roboter wirkt in den eigenen vier Wänden weniger bedrohlich oder aufdringlich als ein 1,70 Meter großer Android.
Zeros demonstrierte auf der CES in Las Vegas auch den Einsatz in Familien. Der Butler kann Kinder mit Lernspielen beschäftigen und gleichzeitig ihre Sicherheit überwachen. Ein entscheidender Punkt für die Privatsphäre: Im Gegensatz zu fest installierten Kameras kann man ihn anweisen, sich zur Wand zu drehen oder den Raum zu verlassen. Das gibt Nutzern ein Gefühl der Kontrolle zurück.
Marktstart und ehrgeizige Pläne
Vorbestellungen für den Butler sind seit dieser Woche möglich. Die ersten Einheiten sollen im April 2026 in die USA und nach Europa ausgeliefert werden. Die Roadmap des Unternehmens sieht für Ende 2027 bereits eine “Pro”‑Version mit artikulierten Händen vor. Diese könnte dann kleine Gegenstände wie heruntergefallene Schlüssel aufheben oder Medikamentendosierer öffnen.
Der Launch fällt in eine heiße Phase für Robotik-Unternehmen. Konkurrent 1X Technologies nahm gerade Vorbestellungen für seinen großen NEO-Androiden entgegen, und LG Electronics präsentierte sein “Zero Labor Home”-Konzept. Zeros setzt darauf, mit dem niedrigen Preis und der Spezialisierung auf Pflege schneller den Massenmarkt zu erreichen.
Zwischen Hoffnung und Skepsis
Die Reaktionen aus der Branche sind vorsichtig optimistisch. Pflegekräfte zeigen Interesse an der Entlastung durch routinierte Erinnerungsaufgaben. Kritiker fragen sich jedoch, ob ein geräderter Tischroboter in Wohnungen mit hohen Schwellen oder dicken Teppichen wirklich gut zurechtkommt.
Zeros betont, ein patentiertes “Aktiv-Fahrwerk” für typische Hindernisse im Haushalt zu verwenden. Unabhängige Praxistests stehen allerdings noch aus. In einer alternden Gesellschaft könnte der kleine Butler dennoch ein großer Schritt sein – hin zu Robotern, die nicht nur Werkzeuge, sondern aktive Mitglieder des Pflegeteams sind.
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