ZerodayRAT: Neue Spyware bedroht Android und iOS
12.02.2026 - 17:23:12Eine neue Spionagesoftware namens ZerodayRAT ermöglicht Kriminellen die vollständige Kontrolle über Smartphones. Verbraucherschützer und Sicherheitsexperten warnen eindringlich vor der plattformübergreifenden Bedrohung für Android und iOS.
Die Schadsoftware wird aktuell über Messenger wie Telegram beworben und ist damit auch für technisch weniger versierte Angreifer zugänglich. Das Tool nutzt Social-Engineering: Opfer erhalten vertrauenerweckende Links per WhatsApp, SMS oder Telegram, die zur Installation einer bösartigen App verleiten.
So übernimmt die Spyware die Kontrolle
Einmal installiert, sichert sich ZerodayRAT weitreichende Berechtigungen. Angreifer steuern das infizierte Gerät dann bequem über einen Browser-Tab. Sie erhalten Zugriff auf:
* Passwörter und Bankdaten
* Private Nachrichten und Standortverlauf
* Mikrofon und Kamera für heimliche Aufnahmen
Die Spyware untergräbt so die Privatsphäre komplett. Besonders alarmierend ist die einfache Handhabung, die Cyberkriminalität demokratisiert.
Neue Phishing-Methoden setzen unter Druck
Parallel zur Spyware-Gefahr warnen Behörden vor raffinierteren Phishing-Angriffen. Im Visier stehen vor allem Nutzer von Mobile-Banking-Apps.
* MFA-Bombing: Das Smartphone wird mit Push-Benachrichtigungen für Transaktionsfreigaben bombardiert, bis der Nutzer versehentlich zustimmt.
* KI-Phishing: Künstliche Intelligenz erstellt täuschend echte Nachrichten von Behörden oder Banken – ohne die früher typischen Grammatikfehler.
* Quishing: QR-Codes in E-Mails verbergen schädliche Links vor Sicherheitsscannern.
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Diese Basismaßnahmen sind unverzichtbar
Gegen die komplexen Angriffe helfen konsequente Grundregeln. Das Fundament bilden:
* Regelmäßige Updates: Halten Sie Betriebssystem und Apps immer aktuell. Kritisch: Über eine Milliarde Android-Geräte mit Version 12 oder älter erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.
* Sichere Authentifizierung: Nutzen Sie starke, eindeutige Passwörter oder Biometrie wie Fingerabdruck.
* Vorsicht bei Apps: Laden Sie Software nur aus den offiziellen Stores von Google und Apple herunter. Prüfen Sie App-Berechtigungen kritisch.
Wachsamkeit bleibt die wichtigste Waffe
Die beste Technik nützt wenig ohne gesunden Menschenverstand. Seien Sie misstrauisch bei Nachrichten, die zur Eile drängen oder drohen. Klicken Sie nie auf verdächtige Links.
Besondere Vorsicht gilt in öffentlichen WLAN-Netzen. Hier können Angreifer gefälschte Zugangspunkte („Evil Twins“) einrichten. Französische Behörden raten:
* WLAN unterwegs deaktivieren, wenn nicht benötigt.
* Für Banking oder sensible Daten ein VPN nutzen.
Der Wettlauf geht weiter
Der Kampf gegen Smartphone-Hacking ist ein permanentes Rennen. Hersteller verbessern ständig ihre Schutzmechanismen, während Kriminelle nach neuen Lücken suchen. Digitale Hygiene muss zur Routine werden – dazu gehören Updates, sichere Einstellungen und ein geschärftes Gefahrbewusstsein.
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