Zenatech, Aktie

Zenatech Aktie: ZenaDrone 1000 trägt 40 Kilogramm

25.05.2026 - 02:55:07 | boerse-global.de

Zenatech besteht Cybersicherheitsprüfung für drei Drohnenmodelle, die nächste Hürde im Blue-UAS-Verfahren steht bevor.

Zenatech Aktie: ZenaDrone 1000 trägt 40 Kilogramm - Foto: über boerse-global.de
Zenatech Aktie: ZenaDrone 1000 trägt 40 Kilogramm - Foto: über boerse-global.de

Zenatech kommt im US-Verteidigungsmarkt einen Schritt weiter, aber der Abstand zur eigentlichen Aufnahme in die Beschaffungslisten bleibt groß. Drei Drohnenplattformen des Unternehmens haben die Cybersicherheitsphase des Blue-UAS-Zertifizierungspfads erreicht. Das ist ein wichtiger Meilenstein. Es ist noch kein Durchbruch.

Bei den Modellen ZenaDrone 1000, IQ Square und IQ Nano steht nun die dritte Phase des Verfahrens an. Dort prüft die zuständige Stelle die Cybersicherheit mit Penetrationstests. Erst danach kann überhaupt über eine offizielle Listung für militärische Beschaffungen gesprochen werden.

Drei Plattformen im Verfahren

Die ZenaDrone 1000 bringt als VTOL-Drohne eine Nutzlast von 40 Kilogramm mit. Das Modell wurde bereits von der US Air Force und der US Navy Reserve in Tests eingesetzt. Damit hat Zenatech für diese Plattform einen gewissen Referenzrahmen im Verteidigungsumfeld.

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IQ Square und IQ Nano decken andere Einsatzfelder ab. Die eine Plattform ist für Vermessungsaufgaben ausgelegt, die andere für Innenräume. Zusammen zeigt das, wie breit Zenatech sein Drohnenangebot im Dual-Use- und Militärbereich aufstellt.

Nächster Test im Blick

Auch bei der ZenaDrone 2000 geht es voran. Der Rumpf ist fertiggestellt, erste Feldtests sind für das späte dritte Quartal 2026 vorgesehen. Für Anleger ist genau dieser Zeitplan relevant, weil er zeigt, wann aus Entwicklungsarbeit belastbare Praxistests werden könnten.

Am Markt spiegelt sich die Unsicherheit weiter im Kursbild. Die Aktie schloss am Freitag bei 1,19 Euro, liegt aber seit Jahresbeginn mit 54,89 Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 5,80 Euro ist sie weit entfernt; selbst der 200-Tage-Durchschnitt von 3,17 Euro liegt deutlich über dem aktuellen Niveau. Die hohe Schwankungsbreite von 120,33 Prozent zeigt, wie nervös der Titel bleibt.

Der Fokus liegt jetzt auf den Penetrationstests und dem weiteren Blue-UAS-Verfahren. Gelingt Zenatech dort der nächste Schritt, rückt die Aufnahme in die US-Beschaffungslisten näher. Bis dahin bleibt es ein Prüfpfad mit offenem Ausgang.

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