Zalaris ASA Aktie: Managed Services trägt
28.04.2026 - 10:16:36 | boerse-global.deHeute präsentierte Zalaris die Quartalszahlen für Q1 2026 – und das Bild ist zweigeteilt. Das Kerngeschäft mit wiederkehrenden HR- und Payroll-Services wächst solide, während das Beratungsgeschäft spürbar unter Druck steht. Unterm Strich bleibt dennoch ein stabiles Nettoergebnis.
Stärke im Rücken, Schwäche vorne
Der Gesamtumsatz kletterte leicht auf 372 Millionen Norwegische Kronen, ein Plus von rund einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Wachstum trägt dabei fast ausschließlich das Managed-Services-Segment: Mit 296 Millionen Kronen Umsatz und einem Plus von rund acht Prozent in konstanter Währung festigte dieser Bereich seinen Anteil auf 80 Prozent des Gesamtumsatzes. Besonders auffällig war die Entwicklung auf den Britischen Inseln – dort legte der Bereich in lokaler Währung um 57 Prozent zu.
Das Beratungsgeschäft hingegen gab spürbar nach. Die Erlöse sanken um 18 Prozent auf 75 Millionen Kronen, und das adjustierte EBIT rutschte mit minus 0,7 Millionen Kronen knapp in die Verlustzone. Als Ursache nennt das Management abgeschlossene Großprojekte in Deutschland und Polen, die noch nicht vollständig durch neue Aufträge ersetzt wurden – eine strukturelle Delle also, keine strukturelle Krise.
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Das bereinigte Gesamt-EBIT fiel von 52,1 auf 42,3 Millionen Kronen, die Marge sank von 14,1 auf 11,4 Prozent. Gleichzeitig hielt der Nettogewinn mit 25,8 Millionen Kronen das Vorjahresniveau (25,5 Millionen Kronen) – gestützt durch um fünf Millionen Kronen gesunkene Zinsaufwendungen nach der Refinanzierung im vierten Quartal 2025 sowie einen Währungsgewinn von neun Millionen Kronen.
Übernahme und Ambitionen
Im Hintergrund läuft die von Norvestor IX lancierte freiwillige Barabfindung zu 100 Kronen je Aktie, deren Annahmefrist am 30. April endet. Der Verwaltungsrat hat das Angebot einstimmig befürwortet und will deshalb für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende ausschütten. Die Aktie notierte heute bei rund 98,40 Kronen – knapp unterhalb des Angebotspreises und nahe am 52-Wochen-Hoch von 99,40 Kronen.
Unabhängig davon hält das Unternehmen an seinen mittelfristigen Zielen fest. Bis Ende 2028 soll ein annualisierter Umsatz von zwei Milliarden Kronen bei einer bereinigten EBIT-Marge von 13 bis 15 Prozent stehen – ausgehend von 1,5 Milliarden Kronen im Jahr 2025 entspricht das einem jährlichen organischen Wachstum von rund zehn Prozent. Treiber sollen neben Neukundengewinnen vor allem KI-gestützte Automatisierungen sein, die jährlich zehn Prozent Produktivitätszuwachs im Lieferbetrieb erzeugen sollen. Bereits heute nutzen über 200 Mitarbeitende täglich KI-Tools, und mehr als 30 Prozent des erzeugten Programmcodes entstammt KI-Assistenz.
Im laufenden Quartal sicherte sich das Unternehmen neue langfristige Managed-Services-Verträge mit einem jährlich wiederkehrenden Gesamtvolumen von 75 Millionen Kronen – darunter ein Auftrag der norwegischen Arbeitsbehörde Nav für über 24.000 Mitarbeitende, womit Zalaris erstmals im norwegischen öffentlichen Sektor Fuß fasst.
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