Záchranka-App, Universal-SOS-Button

Záchranka-App startet Universal-SOS-Button in fünf Ländern

04.01.2026 - 20:22:12

Die Notruf-App Záchranka führt einen neuen Standard für Rettungsdienste ein, der medizinische Notfälle und allgemeine Gefahren über einen Knopf abdeckt und grenzüberschreitend in fünf Ländern funktioniert.

Die Notruf-App Záchranka führt einen neuen Sicherheitsstandard ein. Der Universal-SOS-Button alarmiert ab sofort sowohl Rettungsdienst (155) als auch allgemeinen Notruf (112) über eine einzige App. Die Neuerung gilt grenzüberschreitend in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Österreich und Bayern.

Ein Knopf für alle Fälle

Bisher war die App vor allem auf medizinische Notfälle ausgelegt. Jetzt müssen Nutzer in der Stresssituation nicht mehr überlegen, welche Nummer die richtige ist. Ein Druck auf den zentralen SOS-Button öffnet ein Auswahlmenü. Dort wählt man zwischen „Medizinischer Notfall“ für die 155 und „Allgemeine Gefahr“ für die 112.

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Bei der medizinischen Alarmierung sendet die App wie gewohnt ein umfangreiches Datenpaket an die Leitstelle. Es enthält die genaue GPS-Position, den Akkustand und hinterlegte Gesundheitsdaten des Nutzers. Die neue 112-Option nutzt den AML-Standard (Advanced Mobile Location), um den Standort auch bei schwacher Verbindung präzise zu übermitteln.

Lebensretter per SMS-Chat

Ein weiteres neues Feature ist die stark erweiterte „Ich kann nicht sprechen“-Funktion. Sie soll in bedrohlichen Situationen helfen, in denen ein Sprachanruf gefährlich oder unmöglich ist. Dazu zählen Fälle von häuslicher Gewalt, Verletzungen oder Sprachbarrieren.

Statt eines Anrufs startet die App einen automatisierten SMS-Chat mit der Leitstelle. Die App übermittelt dabei vorab kategorisierte Informationen zur Art des Notfalls – etwa „Feuer“, „Unfall“ oder „Bedrohung“. Dies soll den Disponenten helfen, ohne Zeitverlust die richtigen Kräfte zu schicken. In Tests konnte die Reaktionszeit bei diesen stillen Notrufen um entscheidende Minuten verkürzt werden.

Nahtloser Schutz in Zentraleuropa

Für Reisende und Pendler in der Region ist die grenzüberschreitende Funktion ein großer Vorteil. Das System erkennt automatisch den Standort und leitet den Notruf an die zuständige lokale Leitstelle weiter – inklusive präziser Geodaten. Die Benutzeroberfläche passt sich sprachlich an.

  • Das bedeutet: Ein österreichischer Skifahrer im tschechischen Riesengebirge alarmiert mit demselben Button die tschechische Rettungsleitstelle.
  • Ein tschechischer Wanderer im Bayerischen Wald erreicht direkt die bayerische Leitstelle.

Dies soll das Problem der „Roaming-Verwirrung“ in Grenzgebieten beheben, bei der Handys sich in falsche Sendemasten einwählen und Notrufe fehlgeleitet werden.

Hilfe auch bei psychischen Krisen

Ergänzend zu den lebensrettenden Funktionen bietet die App seit dem Jahreswechsel auch ein Modul für psychische Notsituationen. Es verbindet Betroffene nicht mit der Akut-Notrufzentrale, sondern leitet sie gezielt an Kriseninterventionsdienste weiter.

Gesundheitsexperten begrüßen diesen Schritt. Er entlastet die Notrufleitungen 155 und 112 von nicht-lebensbedrohlichen Anrufen und stellt sicher, dass Menschen in psychischen Ausnahmesituationen niederschwellig professionelle Hilfe finden.

Vorteil gegenüber Smartphone-Systemen

Die Einführung markiert einen Wandel vom reinen Sprachanruf zum datenbasierten Notruf. Während die nativen Notruffunktionen von iOS und Android zwar den Standort senden, fehlt oft die direkte Anbindung an regionale Leitstellensysteme.

Genau hier liegt der Vorteil von Záchranka: Durch direkte Partnerschaften mit den nationalen Rettungsdiensten und dem Bayerischen Roten Kreuz kann die App spezifische Daten wie Vorerkrankungen direkt auf den Bildschirm des Disponenten übertragen – noch bevor das erste Wort gesprochen wird.

Was kommt als nächstes?

Nach der Einführung in fünf Ländern könnte die Technologie 2026 auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Entwicklungen deuten zudem auf eine tiefere Integration in Wearables hin. Denkbar wäre, dass Smartwatches bei Sturzerkennung automatisch einen Notruf über das neue Universal-Protokoll auslösen.

Für Nutzer bleibt die App kostenlos. Ein kurzer Check der Einstellungen und ein vollständiges Notfallprofil können im Ernstfall den entscheidenden Zeitvorteil bringen.

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