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Yes, Change

Yes, we can: Change ist mehr als ein Modewort

09.12.2014 - 15:27:50

Alle reden davon, aber viele wissen nicht genau, was mit diesem Begriff eigentlich gemeint ist: Change Management. Ein Modebegriff, ohne den heutzutage kein Consultant, kein Manager und kein CEO mehr auskommt. Doch hinter dem flotten Wording steckt auch eine sinnvolle Methode, die Performance von Unternehmen zu verbessern.

Unternehmensberatung in Hamburg gibt Tipps

Wenn man den Begriff einmal übersetzt, wird vielleicht schneller klar, um was es hier geht: Change heißt nichts anderes als Veränderung. Also: die Dinge anders zu machen als bisher. Ob in strategischer oder organisatorischer Hinsicht. Eine Unternehmensberatung in Hamburg, die sich unter anderem darauf spezialisiert hat, ist Schultz & Partner. Auf ihrer Website www.schultz-partners.de verrät die Firma, worauf es unter anderem ankommt bei einem Change-Prozess: Es müsse gezielt auf das Umfeld geachtet werden, in dem sich ein Unternehmen bewegt, Projekte aus der Strategieberatung müssten operativ umgesetzt werden. Das man einen solchen Prozess selten ohne Hilfe von außen bewältigen kann, liegt in der Natur der Sache. Denn schließlich sind es eingespielte Verhaltensmuster, die hinterfragt und aufgebrochen werden müssen. Und wer schon länger in einem Betrieb beschäftigt ist, leidet häufig an sogenannter Betriebsblindheit.

Vor der Strategie kommt die Analyse

Wichtig ist es ebenfalls zu verinnerlichen, dass der Change-Prozess, wie der Name schon sagt, nicht von heute auf morgen voran geht, sondern eine Zeit braucht. Hierbei ist es enorm wichtig, eine Strategie zu entwickeln. Doch bevor das möglich ist, muss eine Analyse erfolgen. Ein sehr populäres Modell stammt von Kurt Lewin. Der war nicht etwa Wirtschaftswissenschaftler, sondern Psychologe, und identifizierte drei entscheidende Phasen im Change-Prozess:

  • Vorbereitung/Analyse
  • Planung/Umsetzung
  • Kontrolle/Nachjustierung

In der ersten Phase, auch „Unfreezing“ („Auftauen“) genannt, werden die Kräfte im Unternehmen gestärkt, die den Change vorantreiben können. In der zweiten Phase, dem „Changing“, werden die Veränderungen im Unternehmen verankert. Jetzt gilt es darum, auch die Zweifler zu überzeugen, dass der Prozess notwendig und sinnvoll ist. Und schließlich, in der dritten Phase, dem „Refreezing“, ist ein neues, höheres Leistungsniveau erreicht worden, das in der Zukunft regelmäßig kontrolliert werden muss.

Es gibt doch andere Modelle zum Thema Change Management, aber jeder, der diese Prozesse aufsetzt und begleitet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sie nicht gegen, sondern nur mit den Mitarbeitern durchführen kann, Stichwort: Transparenz. Denn das Herz eines Unternehmens sind immer noch die Menschen.