Yes, Prog-Rock-Schau

Yes 2026: Kommt die letzte große Prog-Rock-Schau nach Deutschland?

19.02.2026 - 19:15:33

Yes planen neue Live-Pläne – was heißt das für Deutschland? Alle Gerüchte, Setlists, Daten und Fan-Insider im großen Deep Dive.

Wenn eine Band wie Yes irgendetwas in Richtung Live andeutet, drehen Prog-Fans weltweit komplett durch – und in Deutschland sowieso. Genau das passiert gerade: Auf den offiziellen Kanälen wird wieder ordentlich an der Erwartungsschraube gedreht, Tour-Teaser, Studio-Schnappschüsse, kryptische Kommentare. Die Frage, die seit Wochen überall in deutschen Fan-Foren steht: Kommen Yes 2026 wirklich noch einmal groß nach Europa – und vor allem nach Deutschland?

Aktuelle Yes-Live-Infos direkt auf der offiziellen Bandseite checken

Auf Reddit, in Telegram-Gruppen und in den Kommentarspalten unter alten Tour-Videos spekulieren Fans längst: Wird es eine komplette Europatour geben? Wird wieder ein Klassiker-Album am Stück gespielt? Und ist das vielleicht die letzte Chance, Yes in dieser Form in einer deutschen Halle zu erleben? Zeit für einen tiefen Blick auf alles, was gerade rund um Yes und mögliche Live-Pläne passiert – mit Fokus auf dich als deutschen Fan, der wissen will, ob sich Sparschwein-Schlachten und Urlaubsplanung für 2026 lohnen.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Yes gehören zu den wenigen Prog-Rock-Acts, die nach über fünf Jahrzehnten immer noch regelmäßig Tourpläne in die Welt setzen. In den letzten Jahren liefen die Runden oft unter klaren Konzepten: komplette Album-Performances (zum Beispiel Close to the Edge in voller Länge), Anniversary-Touren oder Themen-Abende, bei denen bestimmte Epochen gefeiert wurden. Genau an diese Linie knüpfen die aktuellen Gerüchte an.

In US-Medien tauchten in den letzten Wochen vermehrt Hinweise auf, dass Yes an einem neuen Tour-Block arbeiten, der sich um ihr Erbe in den 70ern und frühen 80ern drehen soll. In Interviews deuteten Bandmitglieder an, dass es "noch Songs gibt, die wir dieser Besetzung schulden" – also Klassiker, die das aktuelle Line-up bislang kaum oder gar nicht gespielt hat. Für Fans in Deutschland ist das spannend, weil die Band in den letzten Jahren hier zwar präsent war, aber eben nicht alle Epochen gleich stark gewichtet hat.

Was man außerdem aus dem Umfeld hört: Das Touring-Geschäft in Europa ist für ältere Acts komplizierter geworden. Höhere Kosten für Transport, Crew, Energie und Hallenmieten bedeuten, dass jeder Tour-Block extrem sorgfältig durchgerechnet wird. Genau deshalb ranken sich um mögliche Deutschland-Daten gerade so viele Gerüchte: Manche Insider sprechen davon, dass sich die Band stärker auf Metropolen konzentrieren könnte – also zum Beispiel Berlin, Hamburg, Köln oder München – statt wie früher auch kleinere Städte mitzunehmen.

Ein weiterer Punkt: Die Ticket-Nachfrage. Die letzten Europa-Gigs von Yes, besonders nach der langen Covid-Pause, haben gezeigt, dass in Deutschland eine treue, aber nicht unendlich große Fanbasis existiert. Das heißt: Die Band muss Touren so planen, dass die Hallen gut gefüllt sind, ohne blind zu hoffen, dass jeder Abend ausverkauft wird. In Interviews klangen einige Statements fast schon nostalgisch – so nach dem Motto: "Wir wissen, dass wir nicht mehr ewig in dieser Form touren können." Für viele Fans ist genau das der Trigger, jetzt besonders aufmerksam auf jede Tour-Ankündigung zu schauen.

Spannend ist auch, wie stark Yes mittlerweile mit ihrer eigenen Historie arbeiten. Auf der offiziellen Webseite und in den Socials werden immer häufiger Archiv-Mitschnitte, alte Tour-Fotos oder Setlist-Fragmente gepostet. Oft ist das ein Zeichen, dass etwas Größeres vorbereitet wird: Eine Jubiläumsrunde, ein Special-Programm, vielleicht sogar eine Show, bei der mehrere komplette Alben zur Auswahl stehen. Ob sich das auf 2026 überträgt und wie viele dieser Ideen tatsächlich den Sprung in deutsche Hallen schaffen, entscheidet sich vermutlich gerade hinter den Kulissen.

Für deutsche Fans bedeutet das: aufmerksam bleiben, offizielle Kanäle verfolgen und sich mental darauf einstellen, dass die nächste Yes-Runde hierzulande komprimierter, aber inhaltlich noch fokussierter werden könnte. Weniger Städte, dafür intensivere Shows mit klarer Dramaturgie – das ist zumindest der Kurs, den viele Classic-Rock-Acts aktuell fahren.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer Yes 2026 (oder in einem der letzten Live-Jahre) sehen will, hat eine klare Erwartung: große Prog-Epen, komplizierte Breaks, Chöre, die sich in deinem Kopf festbrennen, und diese ganz spezielle Mischung aus Virtuosität und sentimentalen Momenten. Genau das spiegeln die jüngeren Setlists wider – und vieles deutet darauf hin, dass sich daran auch künftig nur im Detail etwas ändern wird.

Typische aktuelle Shows starten gern mit einem Statement-Song wie Machine Messiah oder Siberian Khatru: direkt komplex, direkt Wiedererkennungswert, null Aufwärmphase. Danach folgen oft ein paar Klassiker, die auch Gelegenheitsfans kennen: I’ve Seen All Good People, Yours Is No Disgrace oder Owner of a Lonely Heart als später Höhepunkt. In der Mitte der Show legen Yes gerne längere Suiten, zum Beispiel Close to the Edge, And You and I oder Ausschnitte aus The Gates of Delirium. Gerade diese Parts sind für Hardcore-Fans das Herzstück der Abende – du siehst, wie die aktuelle Besetzung sich durch Strukturen spielt, die in den 70ern schon nur wenige Bands überhaupt versucht haben.

Bei vergangenen Europa-Dates tauchten in den Setlists häufig Kombinationen wie:

  • Close to the Edge
  • Wonderous Stories
  • Heart of the Sunrise
  • Roundabout
  • Starship Trooper
  • Tempus Fugit

Diese Mischung aus epischen Longtracks und zugänglicheren Stücken hat sich durchgesetzt, weil sie zwei Welten bedient: Jüngere Fans, die über YouTube, Streaming und Prog-Playlists zu Yes gekommen sind, und die ältere Generation, die diese Songs seit Jahrzehnten live sammelt. Für Deutschland-shows gilt zusätzlich: Die Band reagiert oft auf lokale Stimmung. Wenn in Foren bestimmte Songs besonders laut gefordert werden, tauchen sie nicht selten irgendwann doch auf – selbst, wenn sie am Anfang einer Tour nicht im Standard-Block stehen.

Die Atmosphäre bei einem modernen Yes-Konzert unterscheidet sich klar von den wilden 70ern, aber sie hat eigene Stärken. Die Produktionen setzen weniger auf bombastische Pyro und mehr auf Licht, Visuals und präzisen Sound. LED-Screens greifen Artwork von Fragile, Relayer oder Drama auf, grafische Motive erinnern an die ikonischen Roger-Dean-Cover. Viele Fans beschreiben den Moment, wenn ein Stück wie And You and I in der Halle aufblüht, als Mischung aus Gänsehaut und Kloß im Hals – gerade, weil man weiß, dass diese Musik eine Ära repräsentiert, die nie wieder so zurückkommt.

Musikalisch sind die aktuellen Yes-Live-Shows extrem tight. Die Musiker sind technisch auf einem Level, auf dem Fehler quasi nicht vorkommen, und trotzdem gibt es Raum für kleine Variationen: ein verlängertes Solo im Mittelteil von Starship Trooper, ein leicht anderes Intro bei Roundabout, spontane Ansagen, die bestimmte Songs anders einrahmen. Viele Fans achten auch auf die Vocals: Die Band arbeitet mit harmonischen Background-Schichten, um die typischen mehrstimmigen Linien zu tragen, die früher von Jon Anderson geprägt waren. Genau diese Details entscheiden darüber, ob der Abend "nur" Nostalgie wird – oder eine eigenständige Gegenwarts-Performance.

Wenn Yes tatsächlich 2026 wieder in Deutschland auflaufen, kannst du ziemlich sicher damit rechnen, dass sich folgende Blöcke in der Setlist finden:

  • Ein Opener aus der härteren, komplexeren Ecke (zum Beispiel Machine Messiah oder Going for the One).
  • Ein Block aus 70er-Klassikern, in dem mindestens Close to the Edge, Heart of the Sunrise oder And You and I vorkommt.
  • Ein Part, der die 80er-Phase markiert, meist mit Owner of a Lonely Heart oder Changes.
  • Ein Finale mit Roundabout oder Starship Trooper – Songs, die quasi jedes Publikum zum Stehen bringen.

Je nachdem, welche Schwerpunkte die Band für den neuen Tour-Block setzt, könnten außerdem tiefere Cuts auftauchen: Stücke von Relayer, Drama oder der neueren Alben, die bislang nur punktuell live liefen. Genau diese Überraschungen sind es, die Yes-Shows immer noch unberechenbar machen – selbst für Fans, die schon mehr als zehn Konzerte auf dem Zähler haben.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit-Threads, in Prog-Discords und TikTok-Kommentaren überschlagen sich seit Wochen die Spekulationen zu Yes. Drei Themen tauchen dabei immer wieder auf: Tour-Struktur, Setlist-Experimente und Ticketpreise.

1. Wird es eine "finale" große Europatour?
Viele Fans lesen jede Andeutung der Band durch die Brille der Endlichkeit. Die Mitglieder von Yes sind längst im Veteranen-Status, Touren bedeuten körperliche Belastung und enormen organisatorischen Aufwand. Wenn in Interviews Sätze fallen wie "Wir wählen unsere Battles sehr sorgfältig" oder "Wir wissen, wie besonders jede Tour inzwischen ist", interpretieren Fans das sofort als Hinweis auf eine mögliche abschließende große Runde. Einige glauben, dass 2026 als symbolisches Jahr gesetzt sein könnte: über 55 Jahre Bandhistorie, diverse Jubiläen von Schlüssel-Alben, genug Material für eine monumentale Abschieds-Tour – auch wenn dieses Wort offiziell nie gefallen ist.

2. Komplette Alben – oder Mix-Shows?
Ein weiterer Dauerbrenner in den Diskussionen ist die Frage, ob Yes wieder komplette Alben am Stück performen. Gerade deutsche Fans haben gute Erinnerungen an Runden, in denen Close to the Edge oder Fragile durchgespielt wurden. In Foren liest man Theorien, dass 2026 eine Rotations-Idee kommen könnte: Jeder Abend bekommt ein Kern-Album (zum Beispiel Relayer, Drama oder Going for the One), dazu ein best-of-Block. Das würde Hardcore-Fans dazu verleiten, mehrere Dates mitzunehmen – besonders, wenn deutsche Städte so geplant werden, dass man mit Bahn oder Auto zwei, drei Gigs schaffen kann.

TikTok spielt inzwischen auch bei einer Band wie Yes eine Rolle. Kurze Clips von wuchtigen Übergängen, Gitarrenläufen oder besonders emotionalen Stellen in And You and I gehen erstaunlich gut – oft verbunden mit Kommentaren wie: "Meine Eltern haben mir diese Band gezeigt – und jetzt heule ich auf diesem Konzert." Fans spekulieren, ob das Management diese neue Aufmerksamkeit nutzt, um in der Setlist ein paar gut clipbare Momente einzubauen: Drop-Momente, Breaks, bei denen das Licht komplett runterfährt, oder singalong-freundliche Passagen bei I’ve Seen All Good People.

3. Ticketpreise & VIP-Pakete
Nicht wegzudiskutieren ist die Diskussion um Ticketpreise. Viele Prog-Fans sind zwar bereit, für ihre Legenden tief in den Geldbeutel zu greifen, aber in deutschen Threads liest man klare Schmerzgrenzen. Nach den Erfahrungen mit anderen Classic-Acts erwarten viele für 2026 Standard-Tickets im Bereich zwischen 70 und 120 Euro – je nach Stadt, Sitzplatzkategorie und Hallengröße. VIP-Pakete könnten deutlich darüber liegen und beinhalten in der Regel Dinge wie Early Entry, Soundcheck-Zugang oder signierte Poster.

Genau hier entzündet sich immer wieder Streit: Manche Fans finden es okay, dass Bands in der Endphase ihrer Tour-Karriere mit Premium-Angeboten zusätzlich verdienen. Andere sehen darin eine Barriere, die Jüngere oder Fans mit kleinerem Budget ausschließt. In Diskussionen mit Deutschland-Fokus taucht häufig der Wunsch auf, dass es wenigstens ein paar erschwingliche Stehplatzbereiche gibt, in denen die Atmosphäre dichter ist und auch jüngere Prog-Nerds ihre erste große Yes-Show erleben können.

4. Line-up-Debatten
Ein weiterer Punkt der Gerüchteküche betrifft das Line-up. Yes haben in ihrer Geschichte zahllose Umbesetzungen erlebt, und gerade in Foren ist das ein beliebtes Streitthema. Manche Fans hängen an bestimmten Ex-Mitgliedern, andere haben die aktuelle Formation längst akzeptiert. Wenn über neue Tour-Pläne gesprochen wird, tauchen direkt Spekulationen auf: Kommt es zu Gastauftritten ehemaliger Musiker? Gibt es vielleicht einmalige Shows, bei denen mehrere Generationen gemeinsam auf der Bühne stehen? Offiziell ist dazu nichts bestätigt, aber die Fan-Fantasie läuft auf Hochtouren.

Am Ende zeigt genau diese Gerüchteküche, wie lebendig die Community rund um Yes 2026 noch ist. Selbst wenn du nur halb aktiv in Foren mitliest, merkst du: Jede kleine Andeutung, jedes Interview-Detail, jede Homepage-Aktualisierung löst neue Spekulations-Wellen aus. Und wer Deutschland-Shows mitnehmen will, tut gut daran, früh zu checken, welche Städte realistisch sind – denn wenn sich eine Runde als "besonders" oder gar "abschließend" herumspricht, sind Tickets schneller weg, als es die letzten Jahre vielleicht der Fall war.

Alle Daten auf einen Blick

Konkrete, offiziell bestätigte Deutschland-Termine für 2026 stehen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes noch aus. Damit du trotzdem eine Orientierung hast, wie Yes typischerweise touren und worauf du achten solltest, findest du hier eine strukturierte Übersicht mit relevanten Daten und möglichen Eckpunkten. Sobald offizielle Dates auf der Bandseite auftauchen, kannst du diese Tabelle für deine eigene Planung anpassen.

JahrRegionTypische StädteBemerkung
2022–2024Europa / UKLondon, Paris, Amsterdam, BerlinFokus auf Anniversary-Shows, komplette Album-Performances
2025NordamerikaNew York, Los Angeles, Toronto, ChicagoMehrere Tour-Blocks mit wechselnden Setlist-Schwerpunkten
2026 (erwartet)Europa (inkl. Deutschland)vermutlich Berlin, Hamburg, Köln, Münchenmögliche konzentrierte Tour-Runde mit Fokus auf Kern-Metropolen
KategorieAngaben
Voraussichtlicher Tour-Zeitraum (EU)Frühjahr bis Herbst 2026 (abhängig von US-Blöcken)
Wahrscheinliche Hallengrößen2.000–6.000 Plätze (Theater, größere Clubs, Mehrzweckhallen)
Erwarteter Ticketpreis-Rangeca. 70–120 EUR (Standard), höher für VIP-Pakete
Typische Show-Längeca. 2–2,5 Stunden inkl. Pause
Setlist-Schwerpunkt70er-Klassiker + ausgewählte 80er-Hits + punktuelle neuere Songs
Offizielle Live-InfosAktuelle Updates auf yesworld.com/live

Wichtig: Alle konkreten deutschen Daten und Venues können erst als sicher gelten, wenn sie auf der offiziellen Seite und bei den großen Ticketanbietern gelistet sind. Gerüchte in Foren sind ein spannender Frühindikator, ersetzen aber keine offizielle Bestätigung. Wer auf bestimmte Städte hofft, sollte Newsletter der üblichen Ticket-Plattformen abonnieren und die Socials der Band im Blick behalten.

Häufige Fragen zu Yes

Damit du für die nächste mögliche Yes-Tour in Deutschland wirklich vorbereitet bist, haben wir die wichtigsten Fragen aus deutschen Fan-Communities gebündelt und ausführlich beantwortet.

Wer sind Yes eigentlich – und warum reden 2026 immer noch so viele über sie?
Yes gelten als eine der zentralen Bands des Progressive Rock. Seit Anfang der 70er haben sie Maßstäbe dafür gesetzt, wie weit Rockmusik gehen kann: komplexe Songstrukturen, ungewöhnliche Taktarten, lange Instrumentalpassagen, dazu klare, oft hohe Vocals und ein starker Fokus auf Alben als Gesamtwerke. Platten wie Fragile, Close to the Edge, Relayer oder später 90125 tauchen regelmäßig in Listen der wichtigsten Rock-Alben aller Zeiten auf.

Dass Yes 2026 immer noch relevant sind, liegt an mehreren Faktoren: Die Musik hat Generationen von Musiker:innen geprägt – von Metal- bis Indie-Acts. Streaming und YouTube haben dafür gesorgt, dass junge Fans die Band neu entdecken. Und: Die Songs altern erstaunlich gut. Viele Themen – innere Suche, gesellschaftliche Spannungen, Spiritualität – haben nichts an Relevanz verloren. Dazu kommt der Live-Faktor: Zu sehen, wie komplexe Tracks wie Close to the Edge wirklich gespielt werden, ist ein Erlebnis, das junge Prog-Nerds ebenso abholt wie die Generation, die Yes schon in den 70ern live gesehen hat.

Wie sieht das aktuelle Yes-Line-up aus – und spielt das für das Live-Erlebnis eine Rolle?
Yes hatten im Laufe ihrer Geschichte wechselnde Besetzungen, viele prominente Namen kamen und gingen. Für dich als Fan zählt am Ende: Wie klingt das aktuelle Line-up auf der Bühne? Die Besetzung der letzten Jahre zeigte eine Mischung aus langjährigen Veteranen und jüngeren Musikern, die mit großem Respekt an das Material herangehen, aber auch eigene Nuancen einbringen.

Im Live-Kontext bedeutet das: Du bekommst die typische Yes-Ästhetik – komplexe Arrangements, mehrstimmige Vocals, ausgefeilte Gitarren- und Keyboardarbeit – ohne dass versucht wird, frühere Mitglieder einfach eins zu eins zu kopieren. Die Band weiß, dass viele Songs untrennbar mit bestimmten Stimmen oder Spielweisen verbunden sind, aber sie setzt eher auf eine Art "zeitgenössische Interpretation" innerhalb des Yes-Kosmos. Gerade wenn du offen dafür bist, Klassiker nicht als Museumsstücke, sondern als lebendige Werke zu erleben, kann das extrem spannend sein.

Wie früh sollte ich Tickets kaufen, wenn Yes nach Deutschland kommen?
Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Yes-Konzerte in Deutschland sind nicht immer in Minuten ausverkauft wie bei manchen Pop- oder Metal-Megastars, aber unterschätzen solltest du die Nachfrage trotzdem nicht. Vor allem in Metropolen und bei besonderen Tour-Konzepten (zum Beispiel kompletten Album-Shows) kann es schnell eng werden – besonders in den guten Sitzplatzbereichen mit Top-Sicht oder in kleineren, atmosphärisch starken Venues.

Wenn du sicher gehen willst, empfehlen sich drei Schritte:

  1. Newsletter der Band und großer deutscher Ticketanbieter abonnieren, um Presale-Codes oder Early-Bird-Infos zu bekommen.
  2. Social Media der Band aktiv verfolgen – oft werden dort Vorverkaufsstarts zuerst angekündigt.
  3. Früh entscheiden, ob du mehrere Städte mitnehmen willst. Gerade wenn Deutschland-Termine knapp gesetzt werden, lohnen sich Bahntrips zu Nachbarstädten.

Wichtig ist auch: Wenn eine Runde als "besonders" gebrandet wird – etwa Jubiläum, seltene Albumschwerpunkte oder mögliche letzte große Tour – steigt die Nachfrage deutlich. In solchen Fällen kann es auch in Deutschland zu sehr schnellen Ausverkäufen kommen.

Was unterscheidet ein Yes-Konzert von anderen Classic-Rock-Shows?
Der vielleicht größte Unterschied liegt in der Art, wie ein Abend aufgebaut ist. Wo viele Classic-Rock-Acts eher auf Hits, Mitsing-Chöre und eine lockere, teilweise fast nostalgische Feier setzen, wirken Yes-Shows oft konzentrierter und musikalisch fordernder. Du bekommst lange Instrumentalpassagen, komplexe Übergänge und Songs, die sich über zehn, fünfzehn oder mehr Minuten aufbauen.

Das heißt nicht, dass es unzugänglich wird – im Gegenteil: Viele Fans berichten davon, dass sie bei Yes-Konzerten komplett die Zeit vergessen. Wenn ein Stück wie Close to the Edge live läuft, verfolgst du Spannungsbögen, die sonst eher in klassischer Musik vorkommen. Dazu kommen Visuals, die an ikonische Album-Artworks erinnern, und eine Fanbasis, die wirklich zuhört. Du stehst oder sitzt inmitten von Leuten, die jedes Break kennen, jede Wendung antizipieren und trotzdem bei jeder neuen Tour wieder staunen.

Lohnt sich Yes live auch, wenn ich erst durch Streaming auf die Band gestoßen bin?
Ganz klar: ja. Viele jüngere Fans berichten genau das Gleiche: Sie haben Yes über algorithmische Playlists, TikTok-Clips oder YouTube-Empfehlungen entdeckt – oft zuerst über Roundabout oder Owner of a Lonely Heart. Sobald sie tiefer graben, landen sie bei den langen Epen, bei Close to the Edge, Heart of the Sunrise oder Starship Trooper. Und spätestens dann wird der Wunsch groß, diese Songs in einer Halle zu spüren.

Live erlebst du, wie sehr diese Musik auf Wechsel wirkt: Leise, fast fragile Passagen, in denen du jeden Atemzug hörst, kippen plötzlich in massive, rhythmische Wellen. Gerade, wenn du sonst viel modernen Metal, Post-Rock oder djent hörst, erkennst du auf einmal, woher viele deiner Lieblingsbands ihre Inspiration haben. Yes-Konzerte sind so eine Art Geschichtsunterricht in Echtzeit – nur eben nicht trocken, sondern körperlich, laut und emotional.

Wie bereite ich mich optimal auf eine mögliche Yes-Show in Deutschland vor?
Die beste Vorbereitung ist eine Mischung aus Hörtraining und praktischer Planung:

  • Stell dir eine Playlist mit den wichtigsten Yes-Songs zusammen: Roundabout, Close to the Edge, I’ve Seen All Good People, Heart of the Sunrise, Starship Trooper, Owner of a Lonely Heart, And You and I, Yours Is No Disgrace, Machine Messiah.
  • Hör die Longtracks bewusst komplett durch, nicht nur als Hintergrund. Achte auf Übergänge, Dynamik und die Art, wie Motive wiederkehren.
  • Schau dir ein, zwei aktuelle Live-Mitschnitte an, um ein Gefühl für das aktuelle Line-up und die Bühnenpräsenz zu bekommen.
  • Check früh mögliche Reisekombis: Welche Städte könntest du an einem Wochenende verbinden? Gibt es Freunde in anderen Städten, mit denen du zusammen hingehen kannst?

So holst du aus einem Konzertabend mehr raus als "nur" einen Haken auf deiner Bucket List. Du verstehst, was da auf der Bühne passiert – und warum Yes 2026 immer noch ein Thema sind, das in der Prog-Community weltweit Emotionen auslöst.

Wie finde ich verlässliche Infos zu deutschen Terminen und Setlists?
Die wichtigste Quelle ist und bleibt die offizielle Bandseite – insbesondere die Live-Sektion. Dort tauchen neue Tourdaten in der Regel zuerst strukturiert auf. Parallel dazu haben sich in den letzten Jahren Fan-getriebene Plattformen etabliert, auf denen Setlists dokumentiert werden. Wenn du checken willst, welche Songs auf den ersten Dates einer Tour gespielt wurden, lohnt sich ein Blick auf solche Datenbanken und natürlich auf aktuelle YouTube-Uploads von Fans.

Für Deutschland-spezifische Infos sind außerdem lokale Konzertveranstalter wichtig. Viele posten früh Ankündigungen auf ihren Social-Media-Kanälen oder verschicken Newsletter mit Pre-Sale-Zugängen. Wenn du in einer größeren Stadt lebst, lohnt es sich, die üblichen Venues im Blick zu haben – oft sickern erste Infos über Saalbelegungen durch, bevor eine Tour offiziell weltweit ausgerollt wird.


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