XRP: Netzwerk zieht an
25.02.2026 - 21:52:13 | boerse-global.deXRP liefert gerade ein spannendes Bild: Unter der Haube läuft das XRP Ledger auf Hochtouren, während der Token nach einem schwachen Monat erst langsam wieder Tritt fasst. Genau diese Lücke zwischen Netzwerkaktivität und Kursentwicklung sorgt für Aufmerksamkeit. Kann aus mehr Nutzung auch ein stabilerer Preistrend werden?
XRP Ledger mit neuen Bestmarken
Im Februar hat die Aktivität auf dem XRP Ledger mehrere Meilensteine erreicht. Die Zahl erfolgreicher Zahlungen sprang auf über 2,7 Millionen – ein 12-Monats-Hoch. Zum Vergleich: Ende Dezember 2025 lag dieser Wert noch bei rund 1 Million. In den letzten Tagen pendelten die täglichen erfolgreichen Zahlungen im Schnitt um 2,5 Millionen.
Der Schub beschränkt sich nicht nur auf Payments. Nach einem wichtigen Upgrade stiegen auch die Einzahlungen in den Automated Market Maker (AMM) der dezentralen Börse auf dem XRPL deutlich an und übertrafen 14.000. Das deutet auf wachsende dezentrale Liquidität im Netzwerk hin.
Gleichzeitig zeigt ein anderer Indikator in die Gegenrichtung: Am 24. Februar sank die Zahl aktiver Adressen auf 14.551, nachdem sie zuvor im Monat bei 32.684 gelegen hatte. Einige Analysten sehen darin die Möglichkeit, dass institutioneller Handel stärker in private, erlaubnispflichtige Pools abwandert – also weg von öffentlich sichtbarer Aktivität.
Markt erholt sich – aber mit Narben
Die stärkeren On-Chain-Daten treffen auf eine vorsichtige Erholung am Markt. Heute steht XRP bei 1,47 USD und damit 8,73% im Plus. Dennoch: Auf 30 Tage liegt der Token weiterhin deutlich im Minus (-19,79%), was den Kontext der Erholung klar macht.
Zugleich gibt es Hinweise auf wieder anziehendes Interesse institutioneller Investoren. Laut Quelltext verzeichneten Spot-XRP-ETFs Mittelzuflüsse, was die jüngste Stabilisierung unterstützt haben dürfte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Dem ging jedoch eine Phase starken Verkaufsdrucks voraus. On-Chain-Daten zeigten zuvor einen sprunghaften Anstieg der wöchentlichen realisierten Verluste auf fast 1,93 Milliarden US-Dollar – ein Kapitulationsniveau, das es laut Bericht zuletzt 2022 gab. Solche Extremwerte werden von Marktbeobachtern teils als Signal gewertet, dass viele „schwache Hände“ bereits verkauft haben und sich damit ein Boden herausbilden kann – garantiert ist das aber nicht.
Ripple plant Upgrades für 2026
Parallel zur Kursdebatte arbeitet Ripple weiter am Ökosystem. Für 2026 sind Upgrades geplant, die Tokenisierung und Funktionen für institutionelle Anwendungen verbessern sollen. Zudem verwies Ripples Managing Director für den Nahen Osten und Afrika auf Afrika als Wachstumsmarkt – insbesondere wegen der Nutzung von Stablecoins im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.
Unterm Strich bleibt das Bild zweigeteilt: Das Netzwerk sendet kräftige Nutzungs-Signale, während XRP insgesamt weiter in einem übergeordneten Abwärtstrend steckt. Ob die steigende Aktivität am Ende auch den Markt trägt, dürfte sich vor allem daran entscheiden, ob der Token wichtige Widerstände nachhaltig überwinden kann.
XRP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

