XRP-Kurs stabilisiert bei 1,34 USD: Angebot schrumpft um 7 Milliarden Token von Börsen – Deutsche Bank treibt Adoption voran
02.04.2026 - 14:08:40 | ad-hoc-news.deXRP, der native Token des XRP Ledger (XRPL), notiert derzeit bei etwa 1,34 USD und zeigt eine stabile Seitwärtsbewegung, obwohl das verfügbare Angebot auf Börsen signifikant abnimmt. In den letzten Wochen haben rund 7,03 Milliarden XRP die Plattformen verlassen, was auf Akkumulation durch Investoren hindeutet. Gleichzeitig integriert die Deutsche Bank Ripple-Technologie mit SWIFT, was das Interesse an XRPL-Anwendungen steigert.
Stand: Donnerstag, 2. April 2026, 14:08 Uhr MESZ (Europe/Berlin)
Angebotsschock durch Abzug von 7 Milliarden XRP
Das Angebot von XRP auf zentralen Börsen hat sich merklich verringert. Laut Berichten von CoinDesk und MEXC wurden im Februar 2026 allein 7,03 Milliarden Token abgezogen. Dies entspricht einem klassischen Supply-Shock-Szenario, das historisch oft zu Preisanstiegen führte. Das Handelsvolumen liegt 29 Prozent über dem wöchentlichen Durchschnitt, was auf gesteigerte Aktivität hinweist. Dennoch bleibt der Kurs bei 1,34 USD stabil, ohne nach oben auszubrechen.
Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der hohen Kostenbasis vieler Halter. Etwa 60 Prozent der XRP-Inhaber sitzen auf unrealisierten Verlusten oberhalb des aktuellen Preises. Dies schafft einen Widerstand, der den Preis drückt. Analysten beschreiben die Situation als 'coiling spring' – eine Kompression, die sich irgendwann entladen wird, sobald zusätzliche Nachfragetreiber hinzukommen.
Deutsche Bank setzt auf Ripple-Infrastruktur
Eine deutsche Bank hat Ripple-Technologie mit dem SWIFT-Netzwerk kombiniert, um ein verbessertes Ledger für grenzüberschreitende Zahlungen zu schaffen. Dies geschah früher im Jahr 2026 und signalisiert wachsendes institutionelles Interesse an der Blockchain von Ripple. Wichtig: Hier geht es um Ripple als Unternehmen und dessen Technologie, nicht direkt um XRP als Token. Dennoch profitiert der XRPL indirekt durch gesteigerte Nutzung.
Ähnliche Entwicklungen zeigen Banken wie HSBC. SWIFT hat zudem 30 Ripple-verbundene Banken in sein neues System aufgenommen. Für europäische Investoren, insbesondere im DACH-Raum, unterstreicht dies die Relevanz von XRP für reale Anwendungen in der Finanzinfrastruktur.
Institutionelle Nachfrage steigt: 25 Prozent planen XRP-Käufe
Eine Umfrage von Coinbase unter 351 institutionellen Investoren ergab, dass 25 Prozent XRP in 2026 hinzufügen wollen, zusätzlich zu den 18 Prozent, die bereits halten. Dies deutet auf wachsende Legitimität hin. Gleichzeitig hält Goldman Sachs XRP-Werte im Umfang von 153 Millionen USD in vier Fonds. Trotz eines Jahresrückgangs von 43 Prozent im Jahr 2026 bleibt der Token attraktiv.
Standard Chartered prognostiziert ein Ziel von 8 USD, vorausgesetzt, das CLARITY Act wird bis April verabschiedet. Derzeit notiert XRP bei 1,34 USD, was von einem Allzeithoch von 3,84 USD noch weit entfernt ist.
Ripple lanciert Treasury-Plattform mit XRP-Support
Am 1. April 2026 hat Ripple eine Enterprise-Treasury-Management-Plattform vorgestellt, die native Unterstützung für XRP und den Stablecoin RLUSD bietet. Die Digital Asset Accounts ermöglichen Treasury-Teams, XRP und Ripple USD direkt zu verwalten. Dies ist ein Produkt von Ripple als Firma und stärkt die Utility des XRPL, ohne den Tokenpreis direkt zu beeinflussen.
Der Launch fällt in eine Phase schwacher Momentum für XRP, das am 1. April um 2,51 Prozent auf 1,31 USD fiel, nun aber bei 1,34 USD reboundet. FXStreet berichtet von mildem Aufschwung inmitten abkühlenden Interesses.
Markttechnische Analyse: Widerstände und Chancen
XRP bildet ein konstruktives technisches Muster. Der Preis hält über 1,35 USD und testet Widerstände. Der Abzug von Börsen reduziert das floating supply, was langfristig bullisch ist. Allerdings konkurrieren regulatorische Unsicherheiten wie das CLARITY Act, geringe ETF-Zuflüsse und hohe Realzinsen mit diesem Effekt.
Im Vergleich zum breiteren Kryptomarkt zeigt XRP Unabhängigkeit. Während Bitcoin und Ethereum volatil sind, stabilisiert sich XRP durch institutionelle Akkumulation. Europäische Trader profitieren von Euro-Paaren auf Plattformen wie MEXC.
Europäische Perspektive: DACH-Relevanz und Risiken
Für Investoren im DACH-Raum ist die Deutsche-Bank-Integration ein Meilenstein. Sie demonstriert, wie XRPL in regulierten Märkten eingesetzt wird. BaFin-überwachte Plattformen bieten XRP-Handel, und die Eurozone profitiert von niedrigen Transaktionskosten auf dem XRPL.
Risiken umfassen makroökonomische Faktoren wie steigende Zinsen und geopolitische Spannungen. XRP ist volatil und keine Anlagegarantie. Der Preis könnte weiter komprimiert werden, bis Katalysatoren wie ETF-Zulassungen oder CLARITY Act greifen.
Ausblick: Wann entlädt sich der Druck?
Der Supply-Shock ist real, die institutionelle Nachfrage wächst. Greyscale XRP ETF sorgt für Liquidität. Der entscheidende Faktor wird der makroökonomische Shift sein. Bis dahin bleibt XRP in einer Warteposition bei 1,34 USD.
Langfristig könnte die Kombination aus reduziertem Angebot und Utility-Wachstum zu signifikanten Moves führen. Trader sollten Volumen und On-Chain-Daten beobachten.
Weiterführende Quellen
- MEXC: German Bank und XRP-Angebot
- CoinDesk: XRP Supply Tightens
- OpenPR: 7B Tokens Leaving Exchanges
- Traders Union: Ripple Treasury Launch
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Kryptowährungen und Finanzinstrumente sind volatil.
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