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XRP Kurs fällt auf 1,31 USD: Angebot schrumpft um 7 Milliarden Token, Preis drückt trotz Ripple Treasury-Launch

02.04.2026 - 13:38:35 | ad-hoc-news.de

XRP notiert bei 1,31 USD nach einem Rückgang von 2,51 Prozent, während 7 Milliarden Token Börsen verlassen und Ripple neue Treasury-Tools mit XRP-Support einführt. Institutionelle Adoption durch deutsche Banken mit Ripple-Technologie treibt Spekulationen, doch ETF-Zuflüsse bleiben schwach.

XRP Kurs, XRP News, Ripple Treasury - Foto: THN

XRP, der native Token des XRP Ledgers (XRPL), hat in den letzten Stunden einen Rückgang von 2,51 Prozent auf 1,31 USD hinlegen müssen. Dieser Move erfolgt inmitten eines tightened Angebots auf Börsen, wo rund 7,03 Milliarden XRP Token im Februar abgezogen wurden, was auf Akkumulation durch Investoren hindeutet. Gleichzeitig hat Ripple, das Unternehmen hinter der Plattform, am 1. April 2026 eine neue Enterprise-Treasury-Management-Plattform lanciert, die native Unterstützung für XRP bietet. Obwohl der Preis derzeit drückt, signalisiert die Kombination aus Supply-Reduktion und neuen Tools Potenzial für zukünftige Nachfrage.

Stand: Donnerstag, 2. April 2026, 13:38 Uhr MESZ (Europe/Berlin)

Angebotstightening als zentraler Treiber

Das Angebot von XRP auf zentralen Börsen hat sich merklich verringert. Laut Berichten wurden im Februar 2026 allein 7,03 Milliarden XRP von Exchanges abgezogen, was ein klassisches Supply-Shock-Szenario darstellt. Solche Entwicklungen haben historisch oft zu signifikanten Preisanstiegen geführt, da weniger verfügbare Token die Knappheit erhöhen. Das Handelsvolumen liegt derzeit 29 Prozent über dem wöchentlichen Durchschnitt, was auf gesteigerte Aktivität hinweist. Dennoch hält der Preis bei 1,34 USD stand, ohne nach oben zu brechen, da rund 60 Prozent der Holder eine Einstiegskostenbasis oberhalb des aktuellen Niveaus haben.

Ripple lanciert Treasury-Plattform mit XRP-Integration

Am 1. April 2026 hat Ripple seine Ripple Treasury-Plattform erweitert und "Digital Asset Accounts" sowie "Unified Treasury" eingeführt. Diese Tools ermöglichen Treasury-Teams, native Konten für XRP und den Stablecoin RLUSD direkt in der Plattform zu verwalten. Dies markiert den ersten nativen Digital-Asset-Support in einem Treasury-Management-System von Ripple. Die Integration hebt die Utility von XRP als Zahlungs- und Settlement-Asset hervor, ohne dass Ripple selbst den Token kontrolliert – XRP bleibt dezentral auf dem XRPL vernetzt.

Deutsche Bank und institutionelle Adoption

Eine deutsche Bank hat Ripple-Technologie adoptiert, was auf einen strategischen Shift in der Blockchain-Nutzung hinweist. Deutsche Bank hat früh im Jahr 2026 Ripple-Infrastruktur mit dem SWIFT-Netzwerk kombiniert, um grenzüberschreitende Zahlungen zu optimieren. Ähnliche Moves bei HSBC und Société Générale unterstreichen wachsende institutionelle Interesse. Allerdings settle diese Banken derzeit primär in RLUSD oder Fiat, nicht in XRP, aufgrund regulatorischer Unsicherheiten bezüglich volatiler Tokens. Für europäische Investoren in DACH signalisiert dies Potenzial für erweiterte XRP-Nutzung in regulierten Umfeldern.

XRP-ETFs: Schwache Zuflüsse trotz Approvals

Trotz genehmigter XRP-ETFs wie dem ProShares Ultra XRP ETF (XRPI), der am 1. April 2026 bei 7,63 USD notierte, kämpfen diese Produkte um Kapital. Der ETF stieg leicht um 0,59 Prozent, mit einem Tageshoch von 7,72 USD, bleibt aber hinter Erwartungen zurück. Grayscale XRP ETF hat XRP wieder ins Rampenlicht gerückt, doch wöchentliche Zuflüsse liegen bei einstelligen Millionenbeträgen. Dies spiegelt abgekühlte Retail- und institutionelle Nachfrage wider, während makroökonomische Faktoren wie hohe Realzinsen bremsen.

Technische Analyse und Marktkontext

XRP handelt derzeit oberhalb von 1,35 USD und zeigt Anzeichen eines milden Rebounds. Der Preis fiel von höheren Niveaus auf 1,31 USD, mit einem 24-Stunden-Rückgang von 2,99 Prozent auf manchen Plattformen. Im Vergleich zum breiteren Kryptomarkt, wo Bitcoin und Ethereum ähnliche Drücke zeigen, bewegt sich XRP unabhängig durch seine Supply-Dynamik. Der CLARITY Act im US-Senat, mit Markup-Timeline Ende Mai, könnte Klarheit schaffen, wie Ripple-CEO Brad Garlinghouse mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit vor Jahresende erwartet. SWIFT hat zudem 30 Ripple-verbundene Banken in sein neues System aufgenommen, inklusive Deutsche Bank.

Europäische Perspektive für DACH-Investoren

Für Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Adoption durch Deutsche Bank besonders relevant. Die Integration von Ripple-Tech in SWIFT könnte XRP indirekt boosten, sobald regulatorische Hürden für Token-Settlement fallen. Der Euro-Handelspaar XRP/EUR zeigt ähnliche Muster, mit Preisen um 1,22 EUR. Europäische Regulierungen wie MiCA könnten XRP als Utility-Token stärken, getrennt von Ripple-Unternehmensnews. Risikobereitschaft in der Region bleibt hoch, beeinflusst durch US-Dollar-Liquidität und globale Risk Appetite.

Risiken und nächste Katalysatoren

Trotz positiver Supply-Dynamik bestehen Risiken durch Overhead-Supply und makroökonomische Gegenwinde. Der Preis könnte komprimieren, bevor ein Breakout erfolgt. Nächste Katalysatoren umfassen CLARITY Act-Fortschritte, ETF-Zuflusssteigerungen und erweiterte Bankadoptionen. XRP unterscheidet sich vom breiten Markt durch seine Fokus auf Payments-Utility auf dem XRPL, unabhängig von Ripple-Entwicklungen.

Weiterführende Quellen

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Kryptowährungen und Finanzinstrumente sind volatil.

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