XPeng Aktie: Starkes März-Comeback
02.04.2026 - 04:58:58 | boerse-global.deXPeng hat die Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt — und das Ergebnis ist zweischneidig. Der März-Schlussspurt war beeindruckend, doch der Jahresvergleich zeigt, wie schwierig das Marktumfeld für den chinesischen Elektroautobauer nach wie vor ist.
Starkes Quartalsende, schwieriger Jahresvergleich
Im März lieferte XPeng 27.415 Fahrzeuge aus — ein Plus von 80 Prozent gegenüber dem schwachen Februar, der traditionell durch das chinesische Neujahrsfest belastet wird. Für das Gesamtquartal ergibt sich damit ein Volumen von 62.682 Einheiten, das die eigene Prognose von 61.000 bis 66.000 Fahrzeugen erfüllt.
Allerdings liegt diese Zahl rund 33 Prozent unter dem Vorjahreswert — ein Rückgang, der zeigt, dass die Erholung bislang vor allem saisonaler Natur ist. Auch die März-Auslieferungen lagen noch 17,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat.
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Neues Modell, neue Märkte
Parallel zum Quartalsbericht bringt XPeng eine aktualisierte Version des Mona M03 auf den Markt. Das Fahrzeug zielt auf das Preissegment unter 20.000 US-Dollar und kommt mit dem hauseigenen Turing-KI-Chip, der bis zu 750 TOPS Rechenleistung bietet. Die kumulierten Auslieferungen dieses Chips haben bereits die Marke von 200.000 Einheiten überschritten — bis Jahresende peilt XPeng eine Million Einheiten an. Die Strategie dahinter: Margen durch die Kombination eigener Hardware mit Software-Systemen verbessern.
Auf der geografischen Seite hat XPeng am 25. März offiziell den mexikanischen Markt betreten — der erste Schritt in Lateinamerika. Ab 2027 sollen dort rein elektrische und reichweitenverlängerte Modelle eingeführt werden, mit dem erklärten Ziel einer führenden Marktposition in der Region bis 2028. Im April starten zudem Auslieferungen des P7+ in 25 europäischen Märkten.
Grundlage für das Produktjahr 2026
Rückenwind kommt aus der Bilanz: Im vierten Quartal 2025 erzielte XPeng erstmals in seiner Geschichte einen Quartalsgewinn. Das schafft eine solidere Basis für das laufende Jahr, in dem vier neue Modelle anlaufen sollen — darunter der GX, ein sechssitziger Flaggschiff-SUV, der im zweiten Quartal auf den Markt kommen soll. Für Ende 2026 ist zudem die Serienproduktion des humanoiden Roboters „Iron" geplant. Die Aktie legte nach den Auslieferungsdaten rund drei Prozent zu, notiert auf Jahressicht jedoch deutlich im Minus.
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