XPeng Aktie: G6-Produktion in Malaysia gestartet
05.06.2026 - 20:43:47 | boerse-global.de
XPeng treibt seine globale Expansion massiv voran. In Malaysia rollte am Freitag der erste lokal montierte G6 SUV vom Band. Damit setzt der chinesische Autobauer ein deutliches Zeichen für sein Wachstum außerhalb des Heimatmarktes.
Drehkreuz für Rechtslenker
Die Fertigung in Melaka erfolgt in Kooperation mit dem Partner EPMB. Malaysia dient XPeng künftig als zentraler Standort für Rechtslenker-Modelle. Die Vereinbarung umfasst zunächst die Produktion des G6 bis Ende 2027.
Ab dem ersten Quartal 2028 soll zusätzlich der Van X9 in Melaka vom Band laufen. EPMB hält das Vorkaufsrecht für die Produktion von drei weiteren Modellen. XPeng sichert sich so den langfristigen Zugang zu den wichtigen ASEAN-Märkten.
Milliarden-Wette auf KI
Neben der Hardware investiert XPeng massiv in Software. Rund 41 Millionen US-Dollar fließen monatlich in das Training autonomer Fahrsysteme. Das Management strebt die technologische Parität mit den globalen Marktführern an.
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Ein Erfolg dieser Strategie zeichnet sich bereits ab. Volkswagen wird die VLA 2.0-Technologie ab 2027 in Lizenz nutzen. Das unterstreicht den Wert der chinesischen Eigenentwicklungen für etablierte Autobauer.
Gemischtes Bild bei den Zahlen
Die operativen Fortschritte treffen auf ein herausforderndes Marktumfeld. Im Mai 2026 lieferte XPeng 32.158 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Erfreulicher verlief der April. Dort knackten die internationalen Verkäufe mit über 6.000 Einheiten erstmals eine wichtige Marke. Das Auslandsgeschäft gewinnt somit spürbar an Bedeutung für die Bilanz.
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An der Börse herrscht dennoch Skepsis. Die Aktie verlor am Freitag 4,82 Prozent auf 13,82 Euro. Damit notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 21 Prozent im Minus.
XPeng konzentriert sich nun auf die ASEAN-Region und Lizenzeinnahmen durch Volkswagen. Mit dem Produktionsstart in Malaysia ist die Basis für den Export von Rechtslenkern gelegt. Bis zum Ende des Sommers plant das Management weitere Updates für das KI-System.
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