Xiaomi, Software-Support

Xiaomi stellt 2026 den Software-Support für 19 Modelle ein

01.02.2026 - 03:10:12

Der Hersteller beendet dieses Jahr die Update-Versorgung für zahlreiche Modelle von Xiaomi, Redmi und Poco. Betroffene Nutzer erhalten keine neuen Android-Versionen und Sicherheitsupdates mehr.

Xiaomi beendet dieses Jahr den Software-Support für 19 Smartphones und Tablets. Betroffen sind beliebte Modelle der Reihen Xiaomi, Redmi und Poco. Für die Nutzer bedeutet das: keine neuen Android-Versionen und keine wichtigen Sicherheitsupdates mehr.

Die Geräte erreichen damit ihren „End-of-Life“-Status (EOL). Der chinesische Hersteller hat die betroffenen Modelle in einer aktualisierten Liste veröffentlicht. Der Support endet je nach Gerät zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Laufe des Jahres 2026. Diese Strategie ist in der Branche üblich, um Ressourcen auf neuere Produkte zu konzentrieren.

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Diese Xiaomi-, Redmi- und Poco-Modelle sind betroffen

Die Liste umfasst ehemalige Flaggschiffe, Mittelklasse- und Einsteigergeräte. Der Support endet gestaffelt:

Xiaomi-Serie:
* Xiaomi 12 & 12 Pro (März 2026)
* Xiaomi 12 Lite (Juli 2026)
* Xiaomi 12T & 12T Pro (Oktober 2026)
* Xiaomi Pad 6 (Juli 2026)

Redmi-Serie:
* Redmi A2 & A2+ (März 2026)
* Redmi 12C (März 2026)
* Redmi Note 12 5G (März 2026)
* Redmi Note 12 Pro (April 2026)
* Redmi Pad SE (August 2026)
* Redmi 13C (November 2026)

Poco-Serie:
* POCO X5 Pro 5G (Februar 2026)
* POCO F5 & F5 Pro (Mai 2026)
* POCO C65 (November 2026)

Für Geräte wie die Xiaomi-12-Serie wird HyperOS 3 das letzte große Betriebssystem-Update sein.

Das Ende der Updates wird zum Sicherheitsrisiko

Ohne Sicherheitspatches bleiben neu entdeckte Schwachstellen offen. Das macht die Geräte anfällig für Cyberangriffe. Mögliche Folgen sind:
* Diebstahl persönlicher Daten wie Passwörter oder Bankinformationen
* Infektion mit Schadsoftware
* Fremde Übernahme des Geräts

Experten warnen: Die Nutzung sensibler Apps wie Online-Banking wird auf solchen Smartphones zum Risiko. Die Geräte funktionieren zwar weiter, aber die Zahl der ungepatchten Sicherheitslücken wächst – eine tickende Zeitbombe.

Xiaomi fällt im Update-Vergleich zurück

Die Update-Politik ist ein Schlüsselfaktor für die Gerätesicherheit. Xiaomi verspricht für die meisten Modelle mindestens zwei Jahre Sicherheitsupdates, bei teureren Geräten manchmal drei. Die Updates kommen oft nur vierteljährlich.

Die Konkurrenz ist hier deutlich weiter:
* Samsung bietet für viele Galaxy-Modelle bis zu sieben Jahre Sicherheitsupdates.
* Google verfolgt bei seinen Pixel-Smartphones eine ähnlich lange Strategie.

Branchenbeobachter sehen in dieser längeren Unterstützung einen klaren Wettbewerbsvorteil. Sie erhöht die Zukunftssicherheit und den Wiederverkaufswert der Geräte.

Was können Besitzer jetzt tun?

Nutzer betroffener Modelle sollten ihr Verhalten anpassen. Vorsicht ist geboten beim Installieren von Apps aus unbekannten Quellen und in öffentlichen WLAN-Netzen.

Langfristig ist der Wechsel zu einem aktuelleren, unterstützten Modell die sicherste Lösung. Technisch versierte Nutzer könnten auf Custom ROMs ausweichen, um weiter Updates zu erhalten. Dieser Weg ist jedoch mit Aufwand und eigenen Risiken verbunden.

Bleibt Xiaomi mit seiner Politik hinter der Konkurrenz zurück? Erste Anzeichen deuten auf monatliche Updates für neuere Flaggschiffe hin. Bis dahin gilt: Beim nächsten Smartphone-Kauf die garantierte Support-Dauer genau prüfen.

@ boerse-global.de