Xerox, Aktie

Xerox Aktie: Umbau schreitet voran

03.03.2026 - 14:28:27 | boerse-global.de

Xerox treibt die Transformation zum IT-Dienstleister voran, bündelt Vertrieb und strebt für 2026 einen Umsatz von über 7,5 Milliarden Dollar an. Die Aktie notiert jedoch nahe ihrem Jahrestief.

Xerox stellt die Weichen für die kommenden Jahre. Nach den Übernahmen von Lexmark und ITsavvy setzt das Management nun auf eine einheitliche Vertriebsstruktur und ambitionierte Ziele für das Geschäftsjahr 2026. Ziel ist es, das Kerngeschäft zu stabilisieren und gleichzeitig den Anteil digitaler Lösungen deutlich auszubauen. Doch reicht diese Neuausrichtung aus, um die Skepsis der Anleger zu entkräften?

Vertriebskräfte gebündelt

Ein zentraler Baustein der neuen Strategie ist die Zusammenführung der Vertriebsteams von Xerox und Lexmark. Durch diese einheitliche Marktpräsenz erhalten Kunden und Partner weltweit Zugriff auf ein erweitertes Portfolio, das insbesondere die Lexmark 9-Serie im Bereich der A3-Drucker umfasst.

Flankiert wird diese Hardware-Offensive durch eine tiefere Software-Integration. Anwendungen wie "Xerox Easy Assist" oder die "ConnectKey"-Apps sollen künftig geräteübergreifend funktionieren. Damit reagiert das Unternehmen auf den Trend zum digitalen Arbeitsplatz und versucht, die Effizienz in komplexen IT-Umgebungen zu steigern.

Klare Finanzziele für 2026

Auf der jüngsten Technologie-Konferenz von Morgan Stanley am 2. März konkretisierte Finanzvorstand die wirtschaftlichen Ambitionen. Für das Jahr 2026 strebt Xerox einen Umsatz von über 7,5 Milliarden US-Dollar an. Das operative Ergebnis soll sich dabei in einer Spanne zwischen 450 und 500 Millionen US-Dollar bewegen.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schuldenabbau und der Verbesserung der Gewinnmargen. Dabei spielen die Region Asien-Pazifik sowie der Ausbau des IT-Lösungsgeschäfts eine Schlüsselrolle. Bis 2026 soll der Anteil digitaler Dienstleistungen am Gesamtumsatz auf 20 % steigen.

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Effizienz durch "Reinvention"

Um diese Ziele zu erreichen, setzt Xerox auf sein sogenanntes "Reinvention Program". Dieses Sparpaket sieht vor, durch Maßnahmen wie die Konsolidierung der Belegschaft Kosten von mehr als einer Milliarde US-Dollar einzusparen. Dieser strikte Sparkurs soll den finanziellen Spielraum schaffen, um die Transformation vom klassischen Druckerhersteller zum modernen IT-Dienstleister voranzutreiben.

An der Börse wird der Wandel bisher noch mit Zurückhaltung begleitet. Die Aktie steht weiterhin unter Druck und verzeichnete seit Jahresbeginn ein Minus von rund 27 %. Mit einem aktuellen Kurs von 1,53 € notiert das Papier nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief.

Der Erfolg der Neuausrichtung hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell die angekündigten Kosteneinsparungen greifen und ob die Expansion im IT-Sektor die Rückgänge im traditionellen Druckermarkt kompensieren kann. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, ob die Synergien der Lexmark-Integration die Erwartungen des Managements erfüllen.

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