Xerox Aktie: Massive Baisse-Wetten
06.04.2026 - 22:55:15 | boerse-global.deXerox kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig. Während die neue Führung versucht, Vertrauen zurückzugewinnen, ziehen Analysten die Reißleine bei ihren Gewinnerwartungen. Besonders am Optionsmarkt zeigt sich eine deutliche Skepsis, die den Kurs gefährlich nahe an sein Jahrestief drückt.
Analysten senken den Daumen
Zacks Research hat die Prognosen für das zweite Quartal 2026 deutlich nach unten korrigiert. Die Experten rechnen nur noch mit einem Gewinn von 0,12 US-Dollar pro Aktie, nachdem zuvor 0,16 US-Dollar erwartet worden waren. Hintergrund für diesen Pessimismus ist das enttäuschende vierte Quartal 2025. Damals verbuchte Xerox einen bereinigten Verlust von 0,10 US-Dollar je Aktie – Marktbeobachter hatten eigentlich mit einem Plus kalkuliert.
Diese Korrektur untermauert das aktuelle „Strong Sell“-Rating der Analysten. Auch für das Jahr 2027 wurden die Erwartungen bereits auf 1,12 US-Dollar pro Aktie gestutzt. Die Skepsis der Profis scheint sich zu verfestigen, da der Konzern fundamentale Erwartungen zuletzt wiederholt verfehlte.
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Alarmzeichen am Optionsmarkt
Das negative Sentiment spiegelt sich massiv im Handelsgeschehen wider. Am 3. April stieg das Volumen bei Put-Optionen auf das fast Vierzehnfache des üblichen Durchschnitts. Solche Wetten auf fallende Kurse deuten darauf hin, dass Marktteilnehmer entweder mit weiteren Rücksetzern rechnen oder ihre bestehenden Positionen aggressiv gegen Verluste absichern.
Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleibt die Bilanzstruktur. Mit einem Verschuldungsgrad, bei dem die Verbindlichkeiten das fast Neunfache des Eigenkapitals ausmachen, ist der finanzielle Spielraum des Unternehmens stark eingeschränkt. Der Aktienkurs notiert mit etwa 1,26 US-Dollar nur noch hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief von 1,22 US-Dollar.
Führungswechsel und starre Ziele
Mitten in dieser Phase der Unsicherheit hat Louie Pastor das Ruder als CEO übernommen. Er tritt die Nachfolge von Steve Bandrowczak an und soll die Transformation des Konzerns vorantreiben. Trotz des Gegenwinds von Analystenseite gibt sich das Management kämpferisch und bestätigte am 2. April die Finanzziele für das laufende Jahr.
Xerox peilt weiterhin einen Umsatz von über 7,5 Milliarden US-Dollar an. Der freie Cashflow soll rund 250 Millionen US-Dollar erreichen, gestützt durch die Integration der 2025 übernommenen Unternehmen Lexmark und ITsavvy. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die Synergien aus diesen Zukäufen ausreichen, um die skeptischen Marktteilnehmer vom Gegenteil zu überzeugen.
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