xAI-Mitgründer Greg Yang tritt nach Lyme-Diagnose zurück
21.01.2026 - 20:21:12Ein Schlüsselarchitekt von Elon Musks KI-Unternehmen xAI verlässt aus Gesundheitsgründen den operativen Betrieb. Greg Yang, Mitgründer und renommierter KI-Forscher, zieht sich aufgrund einer Lyme-Borreliose-Erkrankung zurück. Sein Abgang ist der vierte eines Gründungsmitglieds seit 2023 und wirft Fragen zur Stabilität des ambitionierten Konkurrenten von OpenAI auf.
Die Entscheidung wurde durch gesundheitliche Probleme erzwungen, die Anfang 2025 begannen. Yang berichtete von schwerer Erschöpfung, nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit und langen Erholungsphasen nach geringer Belastung. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde bei ihm Lyme-Borreliose diagnostiziert. Die bakterielle Erkrankung wird durch Zecken übertragen und kann Nervensystem, Herz und Gelenke beeinträchtigen.
In einer Stellungnahme auf X deutete Yang an, die Infektion schon länger in sich getragen zu haben. Die extremen Belastungen beim Aufbau eines KI-Konkurrenten hätten sein Immunsystem geschwächt und den Ausbruch begünstigt. Elon Musk wünschte ihm auf der Plattform öffentlich gute Besserung. Yang wechselt nun in eine inoffizielle Beraterrolle, um sich auf seine Genesung zu konzentrieren.
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Verlust eines theoretischen Schwergewichts
Der Abgang bedeutet einen spürbaren Verlust für die technische Führung von xAI. Yang brachte tiefgreifende theoretische Expertise in das Unternehmen. Der Harvard-Absolvent mit Abschlüssen in Mathematik forschte zuvor bei Microsoft Research an den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz.
Seine Arbeit war maßgeblich für die theoretischen Fundamente der xAI-Modelle. Als Kernmitglied des Gründungsteams prägte er die Forschungs- und Entwicklungsrichtung des Unternehmens entscheidend mit.
Serie von Abgängen bei den Gründern
Yang ist bereits das vierte Gründungsmitglied, das xAI verlässt. Ihm folgten Igor Babuschkin, Christian Szegedy und Kyle Kosic, die 2024 und 2025 das Unternehmen verließen. Babuschkin gründete eine auf KI-Sicherheit spezialisierte Venture-Capital-Firma, Kosic wechselte zum Rivalen OpenAI und Szegedy zu Morph Labs.
Diese Fluktuation an der Spitze nährt in der Tech-Branche Spekulationen über die internen Dynamiken bei xAI. Verstärkt sich ein Muster? Der Verlust von Schlüsselarchitekten könnte die Fähigkeit des Unternehmens gefährden, seinen ambitionierten Fahrplan umzusetzen – besonders im harten Wettbewerb mit etablierten Playern wie Google und Anthropic.
Risiken für Projekte und Chancen für Konkurrenten
Analysten sehen durch die Führungswechsel erhebliche Ausführungsrisiken für wichtige Projekte. xAI hat aggressive Zeitpläne, darunter das neue Modell Grok 5 für Januar 2026 und eine GenKI-Plattform für das US-Verteidigungsministerium im ersten Quartal 2026. Der Weggang eines Mitgründers mit profundem Theoriewissen könnte diese Zeitpläne gefährden.
Gleichzeitig eröffnet der Talentabfluss Chancen für die Konkurrenz. Tech-Recruiter und rivalisierende KI-Labore werden die Abgänge als Signal werten, dass weitere erfahrene xAI-Mitarbeiter für Wechsel offen sein könnten. Das ermöglicht es Wettbewerbern, Talent mit direkter Erfahrung in der Entwicklung von Grok und seiner Infrastruktur abzuwerben.
Die Frage ist nun, wie Elon Musk und die verbliebene Führung das Unternehmen durch diese turbulente Phase steuern werden. Die Fähigkeit, das Innovationstempo zu halten und das Kernteam zu stabilisieren, wird über den künftigen Erfolg von xAI im erbarmungslosen KI-Wettlauf entscheiden.
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