WPP, Aktie

WPP Aktie: Elevate28-Strategie mit Google Cloud und Adobe

01.06.2026 - 03:34:12 | boerse-global.de

WPP hält trotz eines Umsatzminus von 6,6 Prozent im ersten Quartal an seiner Prognose für 2026 fest. Der Konzern setzt auf die KI-Strategie "Elevate28".

WPP Aktie: Elevate28-Strategie mit Google Cloud und Adobe - Bild: über boerse-global.de
WPP Aktie: Elevate28-Strategie mit Google Cloud und Adobe - Bild: über boerse-global.de

Ein schwacher Jahresauftakt für WPP: Der Werberiese setzte im ersten Quartal 3.030 Millionen Pfund um – ein Rückgang von 6,6 Prozent auf berichteter Basis, vergleichbar bereinigt um 4,0 Prozent. Das Management spricht von einer erwartungsgemäßen Entwicklung. Die Aktie notiert bei 3,22 Euro, ein Minus von rund 18 Prozent seit Jahresbeginn. Vom 52-Wochen-Hoch bei 7,00 Euro ist der Titel noch 54 Prozent entfernt, vom Tief bei 2,62 Euro immerhin 23 Prozent entfernt.

Trotz der rückläufigen Erlöse hält der Konzern an seiner Prognose für 2026 fest: eine operative Marge zwischen 12 und 13 Prozent, ein bereinigter operativer Cashflow vor Working Capital von 800 bis 900 Millionen Pfund. Der Umsatz abzüglich durchlaufender Kosten sank auf vergleichbarer Basis um 6,7 Prozent auf 2.260 Millionen Pfund.

„Elevate28": KI als Rettungsanker

Im Zentrum der Gegenmaßnahmen steht die Strategie „Elevate28". WPP will das Unternehmen verschlanken, digitale Kompetenzen bündeln und das Wachstum stabilisieren. Konkret investiert der Konzern in Künstliche Intelligenz – unter anderem durch Partnerschaften mit Google Cloud und Adobe. Ziel ist es, Marketingprozesse effizienter zu machen und Kunden in einer sich rapide wandelnden digitalen Landschaft besser zu bedienen.

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Parallel dazu besetzt WPP Schlüsselpositionen neu. Im April kamen ein neuer Chief People Officer und ein Chief Transformation Officer an Bord. Zudem führte der Konzern eine globale Commerce Practice ein, um das E-Commerce-Geschäft zu konsolidieren.

Schwächen in Nordamerika und China

Das Marktumfeld bleibt rau. Vor allem Nordamerika und China schwächelten, ebenso die Sektoren Konsumgüter sowie Telekommunikation, Medien und Unterhaltung. Diese Faktoren belasteten das erste Quartal. Positiv vermerkt das Management indes Neugeschäftserfolge und stabile Kundenbeziehungen – erste Anzeichen einer Belebung der Auftragsdynamik.

Im August folgen die Halbjahresergebnisse. Dann wird sich zeigen, ob die Maßnahmen aus „Elevate28" bereits Früchte tragen oder ob der Abwärtstrend anhält.

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