Workday Aktie: Prognose enttäuscht
25.02.2026 - 10:59:04 | boerse-global.deDie Aktie von Workday ist am Mittwoch im vorbörslichen Handel um rund 10 Prozent eingebrochen. Der Grund: Die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr liegt deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Damit setzt sich die Talfahrt fort – seit Jahresbeginn hat der Titel bereits mehr als 36 Prozent an Wert verloren.
KI-Debatte belastet Softwarebranche
Der Ausverkauf bei Workday ist kein Einzelfall. Die gesamte Softwarebranche steht unter Druck, seit KI-Startup Anthropic neue Enterprise-Tools vorgestellt hat. Die Sorge der Investoren: Intelligente Agenten könnten klassische Geschäftsmodelle von Softwareanbietern überflüssig machen. Wenn KI-Systeme in der Lage sind, Code zu generieren und Entwicklungsprozesse zu automatisieren, sinken die Produktionskosten – und damit möglicherweise auch die Preise für Software.
Workday-Co-Gründer Aneel Bhusri, der Anfang Februar als CEO zurückkehrte, versuchte auf der Analystenkonferenz diese Bedenken zu zerstreuen. Er wies die These zurück, dass KI traditionelle Software verdrängen werde. Stattdessen kündigte das Unternehmen an, verstärkt in die eigene "agentic AI"-Roadmap zu investieren.
Zahlen über den Erwartungen – Ausblick enttäuscht
Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte Workday durchaus überzeugen. Der bereinigte Gewinn lag bei 2,47 Dollar je Aktie – Analysten hatten lediglich 2,32 Dollar erwartet. Der Umsatz kletterte um 14,5 Prozent auf 2,53 Milliarden Dollar.
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Doch der Blick nach vorn trübt das Bild erheblich. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen Abonnement-Umsätze zwischen 9,93 und 9,95 Milliarden Dollar. Die Analysten hatten mit rund 10 Milliarden Dollar gerechnet. Als Belastung nannte Workday verlängerte Verkaufszyklen, insbesondere im öffentlichen Sektor, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen. Einige große Verträge hätten sich verzögert, die meisten seien jedoch noch aktiv und einige bereits zu Beginn des ersten Quartals abgeschlossen worden.
Die operative Marge soll bei etwa 30 Prozent liegen. Für das laufende erste Quartal rechnet Workday mit Abonnement-Erlösen von 2,34 Milliarden Dollar – ein Plus von 13 Prozent. Analysten von Piper Sandler zeigten sich skeptisch: In einem Umfeld, in dem jede Kennzahl angesichts der KI-Debatte auf den Prüfstand gestellt werde, dürfte der Ausblick die Sorgen der Investoren kaum zerstreuen.
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