Wohnungstür, Wien-Währing

Wohnungstür in Wien-Währing mit Eisenrohr eingeschlagen

26.12.2025 - 00:03:12

Eine Frau zertrümmerte am Heiligen Abend die Tür ihrer Nachbarin. Der Vorfall in Wien-Währing wirft Fragen zur Sicherheit in Wohnhäusern auf.

Während viele am 24. Dezember ihre letzten Weihnachtsvorbereitungen trafen, hallten in einem Mehrparteienhaus im 18. Bezirk laute Schläge durchs Stiegenhaus. Eine 45-Jährige griff zu einem 1,5 Meter langen Eisenrohr und schlug so lange auf die Wohnungstür ihrer 28-jährigen Nachbarin ein, bis diese aufsprang.

Die alarmierte Polizeiinspektion Schulgasse traf kurz darauf ein und konnte die Situation schnell unter Kontrolle bringen. Die Tatverdächtige wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen; das Eisenrohr sichergestellt. Die 28-jährige Bewohnerin blieb körperlich unversehrt, steht aber unter Schock.

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Nach ersten Ermittlungen könnte eine psychische Beeinträchtigung der 45-Jährigen das irrationale Verhalten erklären. Ein klares Motiv für den Angriff ist nicht bekannt.

Wie sicher sind unsere Wohnungstüren?

  • RC1: Bietet kaum Schutz gegen körperliche Gewalt.
  • RC2 & RC3: Werden für den privaten Wohnbereich empfohlen und halten Einbruchswerkzeugen deutlich länger stand.

In Währing versagte die physische Barriere. Das wirft die Frage auf: Sind viele Türen in Bestandsbauten ein leichtes Ziel?

Sicherheit wird zum entscheidenden Wohnkriterium

Der Vorfall unterstreicht einen Trend: Das Sicherheitsbedürfnis von Mietern und Eigentümern in Wien wächst. Ereignisse wie dieses können den Markt beeinflussen.

Sie führen oft zu einer erhöhten Nachfrage nach Nachrüstungen. Wohnungen mit hochwertigen Sicherheitstüren gelten als attraktiver und können sich schneller vermieten. Hausverwaltungen sehen sich zunehmend mit Anfragen zur Sicherheit der allgemeinen Gebäudebereiche konfrontiert.

Doch der Fall zeigt auch Grenzen auf. Wenn die Bedrohung von einem Nachbarn mit legalem Zugang zum Stiegenhaus ausgeht, helfen Kameras oder Gegensprechanlagen wenig. Der Schutz reduziert sich dann auf die Qualität der eigenen Wohnungstür.

Was jetzt auf die Beteiligten zukommt

Der 45-jährigen Tatverdächtigen drohen Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Bestätigt sich der Verdacht einer psychischen Erkrankung, entscheiden medizinische Gutachten über weitere Schritte.

Für die Hausgemeinschaft in Währing beginnt die Aufarbeitung. Die zerstörte Tür muss ersetzt werden – eine Chance für ein sichereres Modell. Für viele Bewohner in Wien bleibt eine verunsichernde Frage: Wie widerstandsfähig ist eigentlich meine eigene Haustür?

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