Wissenschaftsjahr, Fokus

Wissenschaftsjahr 2026 startet mit Fokus auf Medizin der Zukunft

20.01.2026 - 23:54:12

Die Bundesregierung startet das Wissenschaftsjahr 2026 zur Medizin der Zukunft, um die Gesundheitsforschung mit der Gesellschaft zu vernetzen und Innovationen wie KI und personalisierte Therapien zu fördern.

Die Bundesregierung startet heute eine Initiative, um die Gesundheitsforschung der Bevölkerung näherzubringen. Das „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ soll den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft stärken und zeigt, wie Innovationen das Gesundheitssystem verbessern. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär stellte die Ziele bei der Auftaktveranstaltung im Berliner Futurium vor.

Digitale Tools und personalisierte Therapien im Fokus

Im Mittelpunkt stehen die digitale Transformation und personalisierte Behandlungen. Künstliche Intelligenz und Biotechnologie sollen helfen, Krankheiten früher zu erkennen und neue Therapien zu entwickeln. Die Initiative will konkret zeigen, wie Technologien den Alltag verändern – etwa durch Roboter in der Pflege oder Drohnen für Medikamentenlieferungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der präventiven Medizin. Statt nur zu behandeln, soll Krankheiten vorgebeugt werden. Organisationen wie die Medizininformatik-Initiative (MII) demonstrieren, wie medizinische Daten bundesweit vernetzt und für Forschung und Versorgung genutzt werden können.

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Kampf gegen den „Gender Data Gap“

Ein herausragendes Merkmal ist die Betonung der Frauengesundheit. Ministerin Bär machte klar, dass dies kein Randthema bleiben dürfe. Es gehe darum, Frauen stärker in den medizinischen Fokus zu rücken – sowohl als Patientinnen als auch in Führungspositionen.

Kritisch thematisiert wird der „Gender Data Gap“, der Mangel an Forschungsdaten zu weiblichen Körpern. Noch immer gibt es erhebliche Lücken bei frauenspezifischen Gesundheitsproblemen. Das Wissenschaftsjahr soll das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Krankheitsverläufe schärfen und die Forschung vorantreiben.

Wissenschaft verständlich machen

In Zeiten von Faktenzweifeln und Anfeindungen gegen Forschende will die Initiative die Wissenschaftskommunikation stärken. Der Ansatz: Wissenschaft nicht elitär, sondern für alle verständlich vermitteln. „Anstatt zu belehren, wollen wir erklären“, so Bär.

Geplant sind bis zu 1.000 Veranstaltungen bundesweit. Mit dabei sind Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände und Unternehmen. Ziel ist ein direkter Austausch zwischen Forschenden und Bürgern aller Altersgruppen.

Roadshows, Challenges und ein Ausstellungsschiff

Das Jahr soll die Medizin der Zukunft erlebbar machen. Das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ legt von Mai bis September in bis zu 30 Städten an. Ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, SchulKinoWochen und eine „Health XP“-Roadshow bringen die Themen in die Regionen.

Monatliche Challenges in sozialen Medien, unterstützt von Prominenten, binden die Bevölkerung aktiv ein. Den Start macht die Sportlerin Kristina Vogel. Sie ruft im Januar dazu auf, Vorsorgeuntersuchungen für das Jahr zu planen. Die Wissenschaftsjahre sind eine zentrale Aktivität des Ministeriums, um den öffentlichen Dialog über Forschung zu fördern.

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