Winterdepressionen erreichen im Februar ihren Höhepunkt
21.02.2026 - 06:52:11 | boerse-global.deAktuelle Berichte zeigen einen deutlichen Anstieg von Winterdepressionen. Der lange Lichtmangel fordert im Spätwinter seinen Tribut. Gleichzeitig rückt die nächste Belastung für den Biorhythmus näher: die Zeitumstellung Ende März.
Der Februar-Knick: Wenn der Lichtakku leer ist
Nach den dunklen Monaten erreicht das Stimmungstief für viele jetzt seinen Höhepunkt. Der Grund ist wissenschaftlich klar: Zu wenig Tageslicht stört den Hormonhaushalt. Der Körper schüttet mehr vom Schlafhormon Melatonin aus, während die Produktion des Glückshormons Serotonin sinkt.
Die Folgen sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Heißhunger. Experten unterscheiden zwischen dem verbreiteten Winterblues und der klinischen Saisonalen Affektiven Störung (SAD). Von Letzterer sind schätzungsweise bis zu neun Prozent der Bevölkerung betroffen.
Zeitumstellung als nächster Stressfaktor
Noch bevor sich der Körper erholt, steht am 29. März die nächste Herausforderung an. Die Zeitumstellung greift tief in den Biorhythmus ein und wird von Medizinern kritisch gesehen. Studien zeigen kurzfristig Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme.
Langfristig deuten Forschungsergebnisse auf erhöhte Gesundheitsrisiken hin. Obwohl eine EU-weite Befragung 2018 eine klare Mehrheit für die Abschaffung zeigte, blockieren die Mitgliedsstaaten eine Einigung. Aktuell bleibt die Umstellung mindestens bis Ende 2026 bestehen.
Licht und Bewegung als wirksamste Gegenmittel
Was hilft gegen das Stimmungstief? Gesundheitsexperten setzen auf eine einfache Kombination: Licht und Bewegung. Ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten im Freien kurbelt die Serotoninproduktion an – selbst bei Bewölkung.
Für stark Betroffene kann eine Lichttherapie sinnvoll sein. Spezielle Tageslichtlampen mit 10.000 Lux simulieren das Sonnenspektrum. Eine halbe Stunde Anwendung am Morgen kann die Stimmung spürbar verbessern.
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Politische Blockade vs. individuelle Vorsorge
Die festgefahrene Debatte um die Zeitumstellung zeigt ein Dilemma. Während Bürger und Wissenschaft für eine Abschaffung plädieren, verhindern nationale Interessen eine Entscheidung. Chronobiologen favorisieren dabei die dauerhafte Normalzeit.
Sie warnt vor einer permanenten Sommerzeit, wie sie Russland erfolglos testete. Diese könnte zu chronischem Schlafmangel führen. Bis die Politik handelt, bleibt nur die individuelle Anpassung.
Den Frühling aktiv einläuten
Die länger werdenden Tage bringen jetzt natürliche Besserung. Für die anstehende Zeitumstellung Ende März raten Experten zur Vorbereitung: Schon einige Tage vorher den Schlafrhythmus schrittweise anpassen.
Leichte Mahlzeiten am Abend unterstützen den Körper zusätzlich. Wer jetzt aktiv gegen das Wintertief vorgeht, kann den Übergang in den Frühling energiegeladener meistern.
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