Winter, Strategien

Winter 2026: Neue Strategien gegen das Februartief

01.02.2026 - 12:03:12

Statt gegen das Stimmungstief anzukämpfen, empfehlen Fachleute Akzeptanz, Lichttherapie und soziale Aktivitäten, um die letzten Winterwochen zu meistern.

Der Februar bringt für viele das tiefste Stimmungstief. Statt dagegen anzukämpfen, setzen Experten jetzt auf Akzeptanz und gezielte Hilfen.

Chronobiologen bestätigen: Das Gefühl ist biologisch begründet. Nach Monaten mit wenig Tageslicht sind die Reserven erschöpft. Der Lichtmangel drosselt die Serotoninproduktion, während das Schlafhormon Melatonin erhöht bleibt. Der Körper schaltet in den Energiesparmodus – ein Zustand, der in unserer Leistungsgesellschaft kaum Platz hat.

„Wintering“: Die Kraft der Akzeptanz

Ein zentraler Trend ist das Konzept des „Wintering“. Psychologen empfehlen, die winterliche Trägheit nicht als Feind, sondern als notwendige Ruhezeit zu akzeptieren. Dieser Ansatz legt den Fokus auf Akzeptanz statt auf Kampf.

Aktuelle verhaltenstherapeutische Erkenntnisse stützen diese Idee. Die kognitive Umbewertung – Winter als Zeit der Erholung zu sehen – kann langfristig wirksamer sein als reiner Widerstand. Die neue Devise lautet: Ruhephasen bewusst einplanen und die Erwartungen an die eigene Produktivität vorübergehend senken.

Bewährte Helfer: Licht und Vitamin D

Die biologische Intervention bleibt ein Eckpfeiler. Medizinische Leitlinien bestätigen weiterhin den Nutzen der Lichttherapie.

  • Fachleute raten zu Tageslichtlampen mit mindestens 10.000 Lux, direkt nach dem Aufwachen für 30 Minuten.
  • Dies synchronisiert den aus dem Takt geratenen zirkadianen Rhythmus.

Parallel rückt die Vitamin-D-Versorgung in den Fokus. Neuere Studien untersuchen den Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen. Experten empfehlen, den Spiegel beim Hausarzt überprüfen zu lassen, da die körpereigenen Speicher im Spätwinter oft aufgebraucht sind.

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„Social Wellness“ und sanfte Bewegung

Ein weiterer Trend ist die Abkehr von isoliertem Self-Care hin zu „Social Wellness“. Gemeinsame Erlebnisse stehen im Vordergrund.

Aktivitäten wie gemeinsame Saunabesuche oder Treffen ohne Leistungsdruck gewinnen an Bedeutung. Sie kombinieren soziale Interaktion mit körperlicher Selbstfürsorge.

Auch im Sport setzt sich Sanftheit durch. Gesundheitsexperten propagieren „sanfte Bewegung“ oder Konzepte wie „Cozy Cardio“ – Bewegung in wohliger Umgebung. Das Ziel: Den Kreislauf in Schwung bringen, ohne das Stresslevel durch Hochleistungstraining zu erhöhen.

Die gute Nachricht: Der Februar ist oft die letzte Hürde. Mit den länger werdenden Tagen im März setzt meist eine natürliche Besserung ein. Experten warnen jedoch: Bei schweren Symptomen, die den Alltag massiv einschränken, sollte professionelle Hilfe gesucht werden.

@ boerse-global.de