Windows, Viren-Test

Windows 11: Viren-Test krönt Windows 8.1 zum Geschwindigkeits-König

05.01.2026 - 15:15:12

Ein viraler Benchmark-Vergleich auf alten Laptops offenbart, dass Windows 11 deutlich langsamer ist und mehr Ressourcen verbraucht als ältere Versionen wie Windows 8.1.

Ein viraler Leistungstest stellt Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows 11 auf jahrealter Hardware bloß. Die überraschenden Ergebnisse zeigen einen massiven Anstieg des System-Overheads.

Ein umfassender Benchmark-Vergleich, der in den letzten Tagen in Tech-Foren und sozialen Medien für Furore sorgte, hat ein klares Bild gezeichnet: Auf identischer, älterer Hardware schneidet Windows 11 in puncto Geschwindigkeit und Effizienz am schlechtesten ab. Der unerwartete Sieger des Tests ist das oft kritisierte Windows 8.1. Die viral gegangene Analyse des Tech-Influencers TrigrZolt unterstreicht die wachsenden Ressourcenansprüche moderner Software – genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Microsoft Nutzer mit dem Auslaufen des Supports für Windows 10 zum Umstieg drängt.

Der Testaufbau: Alte Laptops als Prüfstand

Der Test fand nicht unter Laborbedingungen statt, sondern nutzte sechs identische Lenovo ThinkPad X220 aus dem Jahr 2011. Diese sind mit Intel Core i5-Prozessoren der zweiten Generation, 8 GB RAM und mechanischen Festplatten (HDDs) ausgestattet – eine Hardware, die heute als veraltet gilt. Genau das war die Absicht: Auf diesem „Level Playing Field“ wurden die Pro-Versionen von Windows XP, Vista, 7, 8.1, 10 und 11 mit den neuesten Updates gegeneinander angetreten.

Fachmedien wie Golem.de weisen darauf hin, dass dieses Szenario Windows 11 von vornherein benachteiligt. Das aktuelle Betriebssystem ist für diese CPU nicht offiziell unterstützt und auf moderne SSDs optimiert. Der Tester argumentiert jedoch, dass der Vergleich genau zeigt, wie stark der System-Overhead in zwei Jahrzehnten angestiegen ist.

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Ergebnisse: Windows 11 bricht unter Last ein

Die konkreten Testergebnisse sind eindeutig und für Windows 11 ernüchternd:
* Startzeit: Windows 8.1 war mit seiner „Fast Boot“-Technologie am schnellsten einsatzbereit. Windows 11 brauchte am längsten, und selbst nach dem Erscheinen des Desktops reagierte die Taskleiste sekundenlang nicht.
* Speichermanagement (Stress-Test): Hier zeigte sich die größte Kluft. Während Windows 8.1 satte 252 Browser-Tabs öffnete, bevor das gesetzte 5-GB-RAM-Limit erreicht war, brach Windows 11 bereits nach 49 Tabs zusammen.
* Grundlast: Im Leerlauf verbrauchte Windows 11 bereits 3,3 bis 3,7 GB des Arbeitsspeichers. Zum Vergleich: Windows XP kam mit nur 0,8 GB aus.
* Akku-Laufzeit: Auch hier lag Windows 11 hinten, während Windows XP auf der alten Hardware am längsten durchhielt.

Die Gründe: Telemetrie, Verschlüsselung und Bloatware

Technische Analysen des Tests machen mehrere Faktoren für das schlechte Abschneiden von Windows 11 verantwortlich:
1. Hintergrunddienste: Aggressive Telemetrie, Widget-Updates und integrierte Features wie Microsoft Copilot beanspruchen ständig Ressourcen.
2. Verschlüsselung: Windows 11 aktiviert standardmäßig die BitLocker-Verschlüsselung. Auf einer mechanischen Festplatte bremst diese Software-Verschlüsselung Lese-/Schreibvorgänge erheblich aus.
3. Speicherbedarf und -aktivität: Windows 11 belegt mit 37,3 GB mehr als doppelt so viel Platz wie Windows XP (18,9 GB). Zudem belasten kontinuierliche Hintergrundprozesse wie Indexierung die langsame HDD stark.

Kontext: Ein Test zur Unzeit für Microsoft

Der virale Benchmark trifft Microsoft in einer heiklen Phase. Mit dem nahenden Ende des Supports für Windows 10 im Oktober 2025 stehen Millionen Nutzer vor der Entscheidung: Hardware-Upgrade oder erzwungene Installation von Windows 11 auf inkompatiblen Geräten.

Die Testergebnisse bestätigen indirekt Microsofts strikte Hardware-Anforderungen (TPM 2.0, moderne CPUs). Sie zeigen, dass Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware ein suboptimales Erlebnis bietet. Für die Enthusiasten-Community ist der Sieg von Windows 8.1 jedoch eine späte Rehabilitation des einst wegen seiner Touch-Oberfläche verpönten Systems.

Experten betonen, dass der Test nicht die Realität auf einem modernen PC mit NVMe-SSD und aktueller CPU widerspiegelt. Dort wird die Trägheit von Windows 11 durch pure Hardware-Leistung kaschiert. Die grundsätzliche Frage nach der Effizienz moderner Software bleibt jedoch berechtigt: Wenn Windows 8.1 mit weniger Ressourcen mehr schafft, wo bleibt die Optimierung?

Ausblick: Die Kluft wird größer

Die Debatte um Software-Effizienz versus Hardware-Leistung wird 2026 weiter eskalieren. Mit dem Aufkommen KI-integrierter „Copilot+ PCs“ und standardmäßigen NPUs werden die Mindestanforderungen an Betriebssysteme weiter steigen.

Für Nutzer alter Hardware ist der Test eine klare Warnung: Die Installation eines modernen Betriebssystems ist oft möglich, hat aber einen hohen Leistungspreis. Gleichzeitig würdigt er die Ingenieursleistung hinter optimierten Plattformen wie Windows 8.1. Microsoft selbst konzentriert sich auf die Zukunft; für das späte Jahr 2026 werden Updates erwartet, die Cloud- und KI-Features weiter integrieren – und die Leistungslücke zwischen unterstützter und alter Hardware wohl noch vergrößern werden.

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