Windows, Microsoft

Windows 11 25H2: Microsoft testet Speedtest und bessere Kompression

24.02.2026 - 06:32:01 | boerse-global.de

Microsoft verfeinert Windows 11 mit praktischen Alltagsfunktionen wie einem internen Netzwerktest und erweiterter Komprimierungsunterstützung im Datei-Explorer.

Microsoft schärft Windows 11 mit praktischen Alltagshelfern. In aktuellen Insider-Builds bringt der Konzern einen integrierten Speedtest und erweiterte Archiv-Unterstützung – ein klares Signal für kontinuierliche Verbesserungen.

Die Entwicklung von Windows 11 ist auch Monate nach dem Release der Version 25H2 im Herbst 2025 nicht abgeschlossen. Aktuelle Vorabversionen für Insider zeigen, worauf Microsoft den Fokus legt: nutzerfreundliche Tools und stabile Systemleistung. Diese Strategie der schrittweisen Verfeinerung folgt auf das Februar-2026-Sicherheitsupdate und die langsame Einführung von MIDI 2.0.

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Praktische Helfer für alle Nutzer im Anmarsch

Für Insider im Release Preview Channel sind die Builds 26200.7918 und 26200.7921 verfügbar. Sie enthalten zwei lang erwartete Funktionen. Erstens: Ein integrierter Netzwerk-Speedtest. Nutzer können ihre Internetgeschwindigkeit nun direkt im System messen – ohne externe Websites oder Apps. Der Test startet per Rechtsklick auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste oder über die WLAN-Schnelleinstellungen und öffnet sich im Standardbrowser.

Zweitens erweitert der Datei-Explorer seine Fähigkeiten. Die Funktion „Alle extrahieren“ unterstützt jetzt nativ weitere Archivformate wie .7z und .rar. Für viele Nutzer entfällt damit die Installation externer Packprogramme. Zudem soll der PC schneller aus dem Energiesparmodus erwachen, besonders unter Last. Weitere Verbesserungen betreffen die zuverlässige Anzeige von Netzwerkgeräten im Explorer und die Handhabung vieler Fenster einer App in der Taskleiste.

Blick in die Zukunft: Verfeinerte Einstellungen

Im Dev Channel testet Microsoft mit Build 26300.7877 kleinere, aber feine Änderungen. Hier steht die Einstellungen-App im Mittelpunkt. Die Karte „Geräteinformationen“ auf der Startseite wurde überarbeitet. Sie zeigt nun wichtige Systemdaten übersichtlicher an – eine direkte Reaktion auf Nutzerfeedback.

Microsoft rollt diese Features schrittweise via Controlled Feature Rollout aus. Nur ein Teil der Insider erhält sie zunächst. So kann das Unternehmen Stabilität und Feedback prüfen, bevor alle Nutzer profitieren. Die Dev-Channel-Updates sind somit eine Roadmap für künftige öffentliche Windows-11-Versionen.

Das Fundament: Sicherheit und Stabilität vor Optik

Die neuen Features bauen auf der 25H2-Version auf, die im Herbst 2025 erschien. Sie kam nicht als riesiges Upgrade, sondern als kleines „Enablement Package“. Für Nutzer der Vorgängerversion 24H2 war die Installation schnell und nahtlos. Microsoft setzte damals auf unsichtbare Verbesserungen und mehr Sicherheit statt auf optische Revolutionen.

Konkret entfernte Microsoft veraltete Komponenten wie PowerShell 2.0 und die WMIC-Befehlszeile, um Angriffsflächen zu reduzieren. Gleichzeitig kamen eine stärkere Schwachstellenerkennung und KI-unterstütztes, sicheres Programmieren. Für Geschäfts- und Bildungskunden verlängerte sich der Support-Zyklus auf 36 Monate. Home- und Pro-Editionen erhalten 24 Monate Unterstützung.

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Strategie: Kontinuierliche Evolution statt großer Wurf

Microsofts aktuelle Windows-Entwicklung zeigt einen klaren Kurs: Statt auf jährliche Großupdates setzt der Konzern auf iterative Innovation. Die 25H2-Version war eine Stabilisierung, die den Support-Zähler zurückgesetzt hat. Die eigentliche „Revolution“ findet seither im Prozess statt – durch monatliche Updates und stetige Insider-Builds.

Dieses Modell hat Vorteile. Microsoft kann schneller auf Nutzerwünsche reagieren, wie der integrierte Speedtest beweist. Neue Features werden zunächst mit einer kleineren Enthusiastengruppe getestet, was zu einer stabileren Erfahrung für alle führen kann. Das Betriebssystem wirkt dadurch lebendiger und entwickelt sich ständig weiter, mit spürbaren Verbesserungen über das ganze Jahr verteilt.

Ausblick: Wann kommen die Features für alle?

Die neuen Tools im Release Preview Channel stehen kurz vor der öffentlichen Veröffentlichung. Der nächste logische Schritt ist ihre Aufnahme in einen künftigen monatlichen kumulativen Update für alle Windows-11-25H2-Nutzer. Ein genauer Zeitplan liegt nicht vor, doch Features in diesem Kanal sind meist ausgereift.

Nutzer können den Speedtest und die erweiterten Explorer-Funktionen in den kommenden Monaten erwarten. Microsofts Fokus bleibt klar: das Windows-11-Erlebnis stetig zu verfeinern. Selbst eine ausgereifte Betriebssystemversion kann so weiter wachsen – und bietet lange nach dem Start noch neue Werkzeuge und ein polierteres Interface.

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