William Demant Aktie: Oticon Zeal treibt 9 Prozent Wachstum
14.05.2026 - 03:20:11 | boerse-global.deWilliam Demant ist mit Schwung ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen meldet ein organisches Umsatzplus von 6 Prozent im ersten Quartal und liegt damit am oberen Ende der eigenen Erwartungen.
Treiber ist vor allem das Hörgerätegeschäft. Dort kletterte das organische Wachstum auf 9 Prozent. Vor allem die neue KI-basierte Plattform Oticon Zeal kam gut an, besonders in Nordamerika und Europa.
KI bringt Tempo ins Kerngeschäft
In Nordamerika legte William Demant zweistellig zu. Rückenwind kam aus dem Handelsgeschäft und aus dem Veterans Affairs-Kanal. Dort sind die neuen KI-gestützten Lösungen seit diesem Monat verfügbar.
Parallel dazu blieb der Konzern weltweit breit aufgestellt. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 16 Prozent. Die Dynamik im Hörbereich sorgt damit nicht nur für höhere Erlöse, sondern auch für zusätzliche Marktanteile.
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Auch der Zukauf von KIND trägt sichtbar zum Wachstum bei. Die Hörversorgungssparte wuchs in lokaler Währung um 26 Prozent. Davon entfielen 4 Prozent auf organisches Wachstum und 23 Prozent auf Zukäufe.
Führung wird breiter aufgestellt
Das Management zieht auch strukturell nach. In den kommenden Wochen kommt Bassel Rifai als neuer Präsident der Sparte Hearing Aids an Bord. Damit entlastet Konzernchef Søren Nielsen seine Doppelrolle und kann sich stärker auf die Steuerung des Gesamtunternehmens konzentrieren.
Hinzu kommt ein weiterer strategischer Schritt: William Demant hat den Verkauf von Oticon Medical an Impilo abgeschlossen. Der Konzern schärft damit seinen Fokus auf die Kernbereiche der Hörgesundheit.
Die Aktie hat diese Entwicklung bereits teilweise vorweggenommen. Seit Monatsfrist liegt sie gut 13 Prozent höher und notiert mit 31,80 Euro spürbar über den gleitenden Durchschnitten. Der RSI von 73,7 zeigt allerdings auch, dass der Titel kurzfristig heiß gelaufen ist.
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Jahresziel bleibt stehen
Für das Gesamtjahr hält William Demant an der Prognose fest. Nach dem starken Start wirkt es allerdings weniger wahrscheinlich, dass das Ergebnis am unteren Ende der geplanten Spannen landet. Die Margen haben sich im Quartal verbessert, auch wenn Wechselkurse, vor allem der US-Dollar, gebremst haben.
Unterm Strich liefert der Konzern einen soliden Mix aus Wachstum, Integration und Portfoliobereinigung. Am Markt dürfte nun vor allem zählen, ob die KI-Produkte und die Integration von KIND das Tempo auch in den kommenden Quartalen halten.
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