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CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

CFD, Leerverkauf

Wie funktioniert ein CFD Leerverkauf?

08.12.2015 - 22:07:49

Bei Aktien gestalten sich Leerverkäufe für Privatanleger schon aus rechtlichen Gründen sehr kompliziert. Dagegen sind Shortpositionen im CFD Handel mit weniger Kapital und auf deutlich einfacherem Wege möglich. Im Vergleich zu einer Longposition unterscheiden sich lediglich die im umgekehrten Vorzeichen des Differenzausgleichsvertrages. Der Trader gewinnt immer dann, wenn der Kurs sinkt. Den passenden CFD Broker hierfür finden Anleger auf www.cfd-broker.com.

 

Kleines Beispiel zum CFD Leerverkauf

 

Angenommen eine Aktie notiert am Vormittag zu einem Kurs von 85 Euro. Der Trader eröffnet nun eine Shortposition über 50 Kontrakte, welche jeweils einer Aktie entsprechen. Hieraus ergibt sich ein Handelswert von 4.250 Euro. Da der Broker jedoch nur eine Sicherheitsleistung von 10 Prozent verlangt reicht ein Kapitaleinsatz von 425 Euro aus. Aufgrund von schlechten Unternehmenszahlungen gibt die Aktie während des Tages um 6 Prozent auf 79,90 Euro nach. Zu diesem Kurs wird die Position dann auch glattgestellt. Der Trader hätte in diesem Fall einen Gewinn von 255 Euro erzielt. Im Verhältnis zum Kapitaleinsatz immerhin eine Rendite in Höhe von 60 Prozent.

 

Das eigene Portfolio gegen Kursverluste absichern

 

Mit CFD Leerverkäufen kann nicht nur auf fallende Kurse gesetzt, sondern auch das eigene Portfolio abgesichert werden. Dabei ist es möglich, Gewinne und Verluste des Portfolios mit Gewinnen und Verlusten der gegenläufigen CFD Position komplett auszugleichen. Es fallen dann lediglich die Handel- und Finanzierungskosten an. Shortpositionen führen bei Tradern grundsätzlich zu Zinsgutschriften. In der Praxis kommt es aufgrund der mitunter hohen Zins-Spreads jedoch zu entsprechenden Kosten. Im Gegensatz zur Absicherung mit Optionsscheinen gibt es jedoch keine Zeitwertverluste.

 

Aufgrund der geringen Kontraktgrößen eignet sich eine Abischerungsstrategie mit CFDs für Privatanleger deutlich besser als das Hedging mit großen Terminkontrakten. Kommt es bei einer gehandelten Shortposition zur Ausschüttung einer Dividende, wird das Handelskonto des Anlegers mit dem entsprechenden Betrag belastet. Gleichzeitig fällt der Aktienkurs am Tag der Ausschüttung um denselben Betrag, sodass ein Gewinn in selber Höhe verbucht wird.

 

Kurse fallen schneller als sie steigen

 

Trading Profis wissen, dass sich in volatilen Marktphasen besonders hohe Gewinne erzielen lassen. Dabei ergibt sich die Volatilität fast immer aus stark sinkenden Kursen. Erfahrungen zeigen, dass die Börsenkurse zumeist mindestens doppelt so schnell sinken, als sie steigen. Mit CFD Leerverkäufen können Trader gezielt auf einbrechende Kurse setzen ohne die Nachteile von Optionsscheinen in Kauf nehmen zu müssen. Gerade in volatilen Markphasen sind diese oftmals mit sehr hohen Kosten verbunden.

 

Unabhängig von der gewählten Strategie spielen Handelssignale bei CFD Leeverkäufen eine wichtige Rolle. So ist es möglich, auf einen bestehenden Abwärtstrend zu setzen, wie auch den Beginn eines solchen zu antizipieren. Letzterer lässt sich unter anderem mit charttechnischen Ausbrüchen erkennen. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Anhand eines Bruchs signifikanter Unterstützungs- und Trendlinien lassen sich sinkende Kurse ebenfalls erkennen. 

@ ad-hoc-news.de