Wheaton Precious Metals Aktie: Nettogewinn 129 Prozent höher
17.05.2026 - 16:12:53 | boerse-global.deWheaton Precious Metals hat zum Jahresauftakt ein Rekordquartal hingelegt. Der Streaming-Anbieter profitierte von mehr Fördervolumen und einer starken Nutzung seines Portfolios. Die Zahlen fallen klar besser aus als im Vorjahr.
Umsatz und Gewinn springen nach oben
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 901 Millionen US-Dollar. Das sind 92 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Nettogewinn stieg um 129 Prozent auf 582 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow legte auf 766 Millionen US-Dollar zu.
Auch je Aktie kam mehr an. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,28 US-Dollar und damit über den Erwartungen von 1,24 US-Dollar. Die Produktion stieg um 22 Prozent auf 212.000 Goldäquivalent-Unzen.
Ein wichtiger Treiber war Antamina. Das Unternehmen verweist auf die Mine als einen der weltweit führenden Basismetall-Standorte. Das passt ins Bild: Wheaton lebt davon, seine Streaming-Rechte möglichst effizient auszuschöpfen.
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Antamina und Bilanz bleiben im Blick
Die jüngste Expansion hat ihren Preis. Der Silber-Stream bei Antamina, der mit 4,3 Milliarden US-Dollar bewertet wird, bildet einen Kern der aktuellen Strategie. Zur Finanzierung nutzte Wheaton bestehende Barmittel, Kreditlinien und ein neues Darlehen.
Dadurch lag die pro-forma Nettoverschuldung bei rund 2,1 Milliarden US-Dollar. Das ist kein Problem, solange die Cashflows so kräftig bleiben wie zuletzt. Doch die Finanzierung zeigt auch: Das Wachstum kommt nicht ohne Hebel.
Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Unternehmen eine Produktion von 860.000 bis 940.000 Goldäquivalent-Unzen in Aussicht. Langfristig peilt Wheaton 1,2 Millionen Goldäquivalent-Unzen bis 2030 an. Dabei soll auch der neu erworbene Gold- und Silber-Stream im Jervois-Projekt helfen.
Dividende und Kursbild
Die starke Mittelzufuhr schlägt sich auch im Kapitalrückfluss nieder. Wheaton kündigte eine Quartalsdividende von 0,195 US-Dollar je Aktie an. Stichtag für den Bezug ist der 27. Mai 2026, ausgezahlt werden soll am 9. Juni 2026.
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An der Börse reagierte die Aktie zuletzt schwach. Am Freitag schloss sie in Frankfurt bei 111,70 Euro, ein Minus von 6,33 Prozent. Auf Sicht von 30 Tagen liegt das Papier 10,75 Prozent zurück, trotz eines Plus von 11,03 Prozent seit Jahresbeginn und 58,57 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.
Der Kurs notiert damit rund 21 Prozent unter dem Hoch von 141,80 Euro aus dem März, aber weiter deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt. Das spricht für einen intakten Aufwärtstrend, auch wenn die kurzfristige Dynamik gerade abgekühlt ist.
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