WhatsApp Web 2026: So nutzen Sie den Desktop-Dienst jetzt optimal
14.01.2026 - 13:51:12WhatsApp auf dem PC bietet mehr Funktionen denn je – doch die Wahl zwischen Browser und App ist 2026 kniffliger geworden. Nach einem großen Feature-Update und kontroversen Architektur-Änderungen für Windows erklären wir den Einstieg.
Die Verknüpfung mit dem Computer läuft heute über zwei Wege. Die klassische Methode bleibt der QR-Code-Scan. Seit diesem Jahr ist aber die Alternative „Mit Telefonnummer verknüpfen“ etabliert – praktisch bei defekter Handykamera oder für mehr Barrierefreiheit.
Viele Android‑Nutzer übersehen diese 5 Sicherheitsmaßnahmen, die gerade beim Verknüpfen von WhatsApp mit dem PC entscheidend werden. Unser kostenloser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Face ID oder Fingerabdruck als Schutz beim Verknüpfen neuer Geräte aktivieren, Verknüpfte Geräte regelmäßig prüfen, App‑Berechtigungen einschränken, automatische Backups einrichten und einfache Tricks gegen Schadsoftware anwenden. Die Anleitungen sind praxisnah, ohne Fachchinesisch und sofort umsetzbar – ideal für alle, die WhatsApp Web oder die Desktop‑App sicher nutzen wollen. Jetzt kostenloses Android‑Sicherheitspaket herunterladen
So geht’s im Browser:
1. Webseite öffnen: Navigieren Sie in Chrome, Edge, Firefox oder Safari zu web.whatsapp.com.
2. Handy vorbereiten: Tippen Sie in der WhatsApp-Mobil-App auf Android im Dreipunkt-Menü auf „Verknüpfte Geräte“. Auf iOS finden Sie die Option unter „Einstellungen“.
3. Verknüpfen: Scannen Sie den QR-Code auf dem Bildschirm oder wählen „Mit Telefonnummer verknüpfen“, geben Ihre Nummer ein und bestätigen mit dem 8-stelligen Code vom Handy.
Anschließend spiegelt die Desktop-Oberfläche alle Chats. Sie können Nachrichten schreiben, Dateien teilen und sogar Sprachanrufe direkt vom PC tätigen.
Neue Features: Gruppen besser organisieren
Nach dem Setup warten praktische Neuerungen vom großen Update am 7. Januar 2026. Sie sollen Chaos in Gruppenchats eindämmen.
Mitglieder-Tags für klare Rollen
Nutzer können sich in Gruppen jetzt mit „Member Tags“ kennzeichnen. Statt nur dem Namen erscheint eine Funktion – etwa „Annas Papa“ im Familienchat oder „Torwart“ im Sportteam. Das schafft sofort Kontext für alle Teilnehmer.
Text-Sticker und Event-Erinnerungen
Die „Text Stickers“ verwandeln getippte Wörter sofort in Grafik-Sticker, auch auf dem Desktop. Für die Planung hilft die neue „Event Reminders“-Funktion: Gruppen-Admins legen benutzerdefinierte Erinnerungen für Termine fest, damit niemand das nächste Treffen vergisst.
App oder Browser? Die „Wrapper“-Debatte
Eine zentrale Entscheidung für Neueinsteiger ist die Plattform-Wahl. Soll es die Browser-Version oder die installierbare WhatsApp Desktop-App sein? Ein Bericht von Windows Central vom 13. Januar 2026 beschreibt einen grundlegenden Wandel.
Die Windows-App ist demnach weitgehend durch einen „Web-Wrapper“ ersetzt – im Kern also die Website in einem App-Gehäuse. Das garantiert zwar Feature-Gleichstand mit Mobilgeräten, verbraucht aber laut Analysen deutlich mehr Arbeitsspeicher (RAM) als die Vorgänger-Version.
Für Nutzer mit älteren Rechnern oder wenig RAM könnte daher der reine Browser-Tab die bessere Performance bringen. Die installierte App punktet hingegen mit besserer Integration in Windows-Benachrichtigungen und System-Shortcuts. Es ist ein Abwägen zwischen Ressourcen und Komfort.
Sicherheit: Auf diese Punkte sollten Sie achten
Beim Wechsel auf den Desktop bleibt Sicherheit entscheidend. Fachmedien wie WABetaInfo berichteten am 13. Januar 2026 von einem Beta-Test für „Username Key“. Diese Privatsphäre-Funktion würde beim ersten Chat mit einem Nutzernamen-Konto einen zusätzlichen Schlüssel erfordern – ein Schutz gegen Spam und unerwünschte Kontakte.
Bis dahin gelten bewährte Maßnahmen:
* Biometrische Sperre: Stellen Sie sicher, dass Ihre Mobil-App Face ID oder Fingerabdruck zum Verknüpfen neuer Geräte verlangt.
* Sitzungs-Verwaltung: Prüfen Sie regelmäßig „Verknüpfte Geräte“ im Handy und melden Sie unbekannte Computer ab – besonders bei gemeinsam oder öffentlich genutzten PCs.
Ausblick: Updates und neue Kontrollen
Die PC-Landschaft von WhatsApp entwickelt sich schnell. Ab dem 15. Januar 2026 endet der Support für ältere Handys wie das iPhone 5s und alte Android-Modelle. Ein aktuelles Primärgerät ist also Voraussetzung für WhatsApp Web.
Zudem könnten bald „Primary Controls“ für elterliche Aufsicht kommen, über die am 12. Januar 2026 berichtet wurde. Sie würden den Desktop später im Jahr um wichtige Sicherheitswerkzeuge für Familien erweitern. Bis dahin lohnt es sich, die Grundlagen der Web-Oberfläche und die neuen Gruppen-Tools zu meistern – für effiziente Kommunikation vom Computer aus.
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