WhatsApp testet neuen Sicherheitsmodus gegen versteckte Überwachung
25.12.2025 - 08:39:12WhatsApp schützt Nutzer künftig besser vor heimlich verbundenen Geräten. Ein neuer Sicherheitsmodus in der Beta-Version soll unerwünschte Zugriffe etwa über Smartwatches verhindern und Transparenz schaffen.
Seit dem 23. Dezember testet WhatsApp in der iOS-Beta-Version 25.37.10.71 eine entscheidende Sicherheitserweiterung. Im Menü „Verbundene Geräte“ erscheint ein neuer Bereich namens „Zubehör“. Dort werden alle Geräte aufgelistet, die sich automatisch mit dem Konto verbinden – etwa Smartwatches oder Tablets.
Bisher konnten solche Geräte oft im Hintergrund Zugriff erhalten, ohne dass Nutzer dies explizit bemerkten. Die neue Übersicht schließt diese Sicherheitslücke. „Dieses Update bringt eine notwendige Transparenzschicht“, kommentiert ein Sicherheitsexperte die Neuerung. Nutzer sehen sofort, wenn ein unbekanntes Gerät auf ihre Chats zugreift.
Viele WhatsApp-Nutzer fürchten, dass heimlich verbundene Smartwatches oder Stalkerware private Chats ausspionieren. Wenn Sie Sorgen um Mitlesen oder unerwünschte Geräte haben, hilft ein kostenloser PDF-Report zum Wechsel auf Telegram: Er erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Telegram installieren, Nummer verbergen, geheime Chats nutzen und die wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen setzen. Ideal für alle, die schnell und sicher die Kontrolle über ihre Chats zurückgewinnen wollen. Gratis Telegram-Startpaket jetzt anfordern
Kampf gegen „Geister-Pairing“ und Stalkerware
Hinter der Funktion steckt mehr als nur eine bessere Übersicht. Sie ist eine direkte Antwort auf die wachsende Bedrohung durch „Stalkerware“ und Missbrauchsszenarien. Täter könnten bisher etwa eine Smartwatch heimlich mit dem Konto des Opfers koppeln, um Nachrichten mitzulesen.
Die neue Zubehör-Liste macht solche versteckten Zugriffe sofort sichtbar. Erkennt ein Nutzer ein unbekanntes Gerät, kann er den Link trennen. In der aktuellen Beta muss dafür noch die App auf dem Fremdgerät deinstalliert werden. Allein die Sichtbarkeit ist jedoch ein großer Schritt für die Kontrolle der Nutzer über ihr Konto.
Die Maßnahme passt in Meta’s breitere Initiative zum Schutz gefährdeter Nutzer. Sie folgt Berichten über einen „Strengen Kontoeinstellungen“-Modus und könnte Teil eines umfassenderen „Sicherheitsschutzmodus“ sein.
Granulare Kontrolle über Chat-Speicher
Parallel zum Sicherheitsupdate erschien am 24. Dezember die Beta-Version 25.37.10.72 mit einem weiteren wichtigen Werkzeug: „Chat-Speicher löschen“. Dieses Tool erlaubt es, spezifische Medientypen aus Chats zu entfernen – etwa alle Sprachnachrichten oder Videos, während Textnachrichten erhalten bleiben.
Aus Sicherheitssicht ist das eine Art „digitaler Aktenvernichter“. Nutzer können sensible Medien aus ihrem Verlauf löschen, ohne den Kontext der Unterhaltung zu verlieren. Für Personen, die aus Sicherheitsgründen einen sauberen digitalen Fußabdruck bewahren müssen, ist diese Funktion entscheidend.
Ausblick: Mehr Sicherheit im Wearable-Zeitalter
Die Entwicklungen kommen zu einer Zeit, in der Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unter Druck stehen, Bequemlichkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen. Der „Zubehör“-Schutzmodus wird immer relevanter, da sich die Wearable-Landschaft ausweitet. Mit eigenständigen WhatsApp-Apps für Smartwatches vergrößert sich theoretisch auch die Angriffsfläche.
Beobachter erwarten, dass die Funktionen in den kommenden Wochen aus der Beta in den globalen Stable-Build übernommen werden. Die schnelle Abfolge der Updates signalisiert, dass WhatsApp die Kontosicherheit für seine Roadmap 2026 priorisiert.
Nutzern wird empfohlen, ihr Menü „Verbundene Geräte“ regelmäßig zu überprüfen – auch schon vor dem globalen Rollout. Sobald der „Zubehör“-Update kommt, wird er zum Standard-Checkpunkt für die persönliche digitale Sicherheitshygiene.
PS: Sie möchten sofort praktische Anleitungen statt langer Recherche? Der Gratis-Report zum Telegram-Startpaket führt in wenigen Minuten durch Installation und die wichtigsten Datenschutz-Tricks (z. B. Kontakte verbergen, geheime Chats, sichere Backups). Enthält klare Screenshots und Schritt-für-Schritt-Anweisungen. Perfekt, wenn Sie künftig ohne neugierige Mitleser kommunizieren wollen. Telegram jetzt sicher einrichten – kostenlosen Report herunterladen


