WhatsApp, Personalisierung

WhatsApp testet kostenpflichtiges Abo für Personalisierung

08.02.2026 - 14:51:11

Meta testet ein optionales Bezahlmodell für WhatsApp mit exklusiven Designs, mehr angehefteten Chats und speziellen Klingeltönen, während die Kernfunktionen kostenlos bleiben.

Meta will WhatsApp mit einem optionalen Abo-Modell monetarisieren. Der Fokus liegt auf Design-Features und besseren Chat-Tools für Power-User.

Was steckt dahinter? Der Mutterkonzern Meta sucht nach neuen Einnahmequellen jenseits von Werbung und Business-APIs. Die Kernfunktionen der App bleiben kostenlos. Doch wer mehr will, soll künftig zahlen. Das zeigen aktuelle Beta-Tests der Android-Version 2.26.4.8, die von Fachportalen wie WABetaInfo analysiert wurden.

Premium-Themes und exklusive Sticker

Der sichtbarste Teil des geplanten Abonnements dreht sich um Optik. Abonnenten erhalten Zugang zu einer Sammlung exklusiver App-Themes. Diese sollen das Farbschema und den Hintergrund der Chat-Oberfläche anpassbar machen – über die Standard-Modi „Hell“ und „Dunkel“ hinaus.

Zudem sind benutzerdefinierte App-Icons geplant. Nutzer könnten das grüne WhatsApp-Logo auf ihrem Home-Bildschirm durch alternative Designs ersetzen. Auch exklusive Sticker-Packs sollen Teil des Pakets sein. Ein klares Signal: Meta setzt auf den Wunsch nach Individualisierung.

Mehr angeheftete Chats und spezielle Klingeltöne

Neben dem Aussehen verbessert das Abo auch die Funktionalität für intensive Nutzer. Eine lange geforderte Neuerung: die Möglichkeit, mehr als drei Chats anzuheften. Aktuell ist diese Grenze ein Ärgernis für alle, die viele aktive Gruppen und Unterhaltungen parallel managen.

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Ein weiteres Feature sind dedizierte Chat-Klingeltöne. Das Abo soll eine Bibliothek exklusiver Sounds bieten, die bestimmten Kontakten oder Gruppen zugewiesen werden können. So ließen sich private und berufliche Nachrichten akustisch unterscheiden, ohne aufs Display zu schauen.

Vorsichtiger Rollout mit Warteliste

Der Entdeckung in der Beta folgt ein vorsichtiger Rollout. Meta hat ein Wartelisten-System in der Test-App implementiert. Interessierte Tester können sich für einen frühen Zugang registrieren. Diese schrittweise Einführung ermöglicht es, Feedback zum wahrgenommenen Nutzen zu sammeln, bevor ein globaler Start erfolgt.

Der Preis ist noch nicht bestätigt. Branchenbeobachter erwarten regionale Unterschiede, um verschiedene Wirtschaftsmärkte zu bedienen. Die Warteliste zeigt: Die Features sind in aktiver Entwicklung. Die finale Leistungsliste kann sich noch ändern.

Strategie im Branchenvergleich

Die Pläne passen zu Metas Bestrebungen, die Einnahmen aus seinen Messaging-Diensten zu steigern – ohne das Nutzerwachstum der kostenlosen App zu gefährden. Dieses „Freemium“-Modell ist von Plattformen wie Telegram und Discord bekannt: Die Grundfunktion bleibt frei, für kosmetische und Komfort-Zusätze wird kassiert.

Indem Meta auf Personalisierung und Organisation setzt – statt essentielle Kommunikationsfeatures hinter eine Paywall zu schieben – adressiert das Unternehmen auch Datenschutz- und Zugänglichkeitsbedenken. Die Firma betont: Kernfunktionen wie Textnachrichten, Sprach- und Videoanrufe sowie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle kostenfrei. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Dominanz in Schlüsselmärkten wie Indien und Brasilien, wo WhatsApp zur digitalen Grundversorgung gehört.

Ausblick: Wann kommt das Abo?

Die Tests laufen. Sollte das Angebot bei Beta-Nutzern gut ankommen, könnte das Verbraucher-Abo noch in diesem Jahr global starten. Parallel kursieren Gerüchte über andere Monetarisierungsversuche, etwa Werbung im „Status“-Tab.

Für den Durchschnittsnutzer ändert sich vorerst wenig, da das Abo optional bleibt. Für Power-User und Unternehmen, die täglich auf WhatsApp angewiesen sind, könnten mehr angeheftete Chats und mehr Individualisierung aber einen echten Mehrwert bieten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Nutzer für ein personalisierteres Messaging-Erlebnis bereit sind zu zahlen.

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