WhatsApp, Premium-Abo

WhatsApp plant Premium-Abo mit mehr Pins und Personalisierung

02.02.2026 - 21:54:12

Der Messenger-Dienst testet ein optionales Bezahlmodell, das exklusive Personalisierungsoptionen und die Aufhebung der Pin-Grenze für Chats bietet, während die Kernfunktionen kostenlos bleiben.

WhatsApp entwickelt eine kostenpflichtige Zusatzstufe, die mehr angeheftete Chats und Design-Features bietet – die Kernfunktionen bleiben aber gratis.

Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einem optionalen Abo-Modell. Es soll exklusive Features für bessere Chat-Verwaltung und Personalisierung bieten. Das berichten Nutzer der aktuellen Beta-Version. Ein zentraler Punkt: Abonnenten können künftig mehr als drei Chats anheften. Bisher ist diese Grenze für alle Nutzer bindend.

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Diese Entwicklung markiert eine strategische Wende für die Meta-Tochter. Bisher vermied das Unternehmen Gebühren für seinen Kerndienst. Meta betont, das Abo sei freiwillig. Private Chats, Anrufe und der Datenschutz blieben für alle kostenlos. Der neue Dienst ist noch in Entwicklung. Ein gestaffelter Start mit Warteliste scheint geplant.

Mehr Kontrolle über das Erscheinungsbild

Der Schwerpunkt liegt auf optischer Anpassung. Getestet wird die Möglichkeit, benutzerdefinierte App-Icons auszuwählen. Nutzer könnten so das WhatsApp-Symbol auf ihrem Home-Bildschirm anpassen.

Das Paket soll weitere Personalisierungs-Tools umfassen. Dazu gehören exklusive Sticker-Packs, zusätzliche App-Themen für Farbänderungen und neue Klingeltöne. Diese Features zielen auf ein individuelleres Nutzererlebnis für zahlende Kunden. Es handelt sich um die erste Welle geplanter Premium-Features.

Produktivitäts-Boost durch mehr angeheftete Chats

Die wichtigste funktionale Neuerung ist die Aufhebung der Pin-Grenze. Aktuell sind nur drei Chats fixierbar. Für Nutzer mit vielen wichtigen Gesprächen – sei es beruflich oder privat – ist das oft unpraktisch.

Das Premium-Abo hebt diese Beschränkung auf. Mehr Chats lassen sich so dauerhaft oben in der Liste halten. Diese scheinbar kleine Änderung ist ein großer Komfortgewinn. Sie könnte besonders für Power-User und Kleinunternehmer, die über WhatsApp kommunizieren, attraktiv sein. Das Ziel: die Produktivität der aktivsten Nutzer steigern.

Modell, Preis und Verfügbarkeit

Konkrete Details sind noch unklar. Das Abo wurde in der Android-Beta gesichtet. Einige Nutzer fanden eine Option, sich für eine Warteliste anzumelden. Das deutet auf einen schrittweisen Rollout hin.

Meta hat noch keinen Zeitplan für den öffentlichen Start bekanntgegeben. Auch der finale Funktionsumfang kann sich durch Beta-Feedback noch ändern. Die Preise sind nicht offiziell. Berichte legen nahe, dass sie je nach Land variieren werden. Dieses Abo ist separat von „Meta Verified“ und einem getesteten werbefreien „Updates“-Tab.

Strategie: Metas Suche nach neuen Einnahmequellen

Der Schritt ist Teil von Metas breiterer Strategie. Das Unternehmen will seine Einnahmen jenseits von Werbung diversifizieren. In den vergangenen Monaten testete Meta bereits kostenpflichtige Features bei Facebook und Instagram.

Mit optionalen Zusatzfunktionen schafft der Konzern neue Einkommensquellen, ohne die milliardenschwere Gratis-Nutzerbasis zu vergraulen. WhatsApp folgt damit einem Trend. Dienste wie Telegram, X (ehemals Twitter) und Snapchat haben ähnliche Modelle erfolgreich eingeführt.

Der Erfolg hängt davon ab, ob Nutzer die angebotenen Features als wertvoll genug für ein regelmäßiges Abo empfinden – auf einer seit über einem Jahrzehnt kostenlosen Plattform.

Ausblick: Erst der Anfang der Premium-Pläne

Die aktuell getesteten Features sind nur der Anfang. WhatsApp hat signalisiert, dass dies der erste Satz kostenpflichtiger Tools ist. Mit der Zeit könnten weitere hinzukommen.

Parallel zum Abo-Modell experimentiert WhatsApp mit anderen Updates. Dazu gehören fortschrittliche KI-Fähigkeiten, die ebenfalls in künftige Premium-Angebote integriert werden könnten. Nutzer müssen sich auf einen schrittweisen Rollout in den kommenden Monaten einstellen. Der Start beginnt voraussichtlich im Beta-Programm. Die Akzeptanz wird letztlich vom endgültigen Preis-Leistungs-Verhältnis abhängen.

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