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WhatsApp: Neue Funktion teilt Chat-Verlauf mit neuen Gruppenmitgliedern

20.02.2026 - 06:39:12 | boerse-global.de

WhatsApp erlaubt es, neuen Gruppenmitgliedern bis zu 100 letzte Nachrichten zu teilen. Die Funktion soll den Anschluss in aktiven Chats erleichtern und wird schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet.

WhatsApp erleichtert den Einstieg in aktive Gruppenchats. Die neue Funktion „Gruppen-Chatverlauf“ erlaubt es, bis zu 100 letzte Nachrichten mit Neuankömmlingen zu teilen.

MENLO PARK/KALIFORNIEN – Der Messenger-Dienst WhatsApp hat eine lange erwartete Funktion gestartet, die ein häufiges Ärgernis beseitigen soll. Ab sofort können bestehende Mitglieder neuen Teilnehmern gezielt den jüngsten Chat-Verlauf zugänglich machen. Das soll verhindern, dass Neuankömmlinge in aktiven Gruppen den Anschluss verpassen. Die Funktion wird schrittweise für Nutzer der neuesten Android- und iOS-Versionen freigeschaltet.

Bisher war der Einstieg in laufende Unterhaltungen oft mühsam. Neue Mitglieder sahen nur Nachrichten ab ihrem Beitritt. Um sie auf den aktuellen Stand zu bringen, waren manuelle Zusammenfassungen, Screenshots oder das Weiterleiten von Nachrichten nötig. Dieser Aufwand entfällt nun. Die geteilte Historie bleibt dabei durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

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So funktioniert die geteilte Chat-Historie

Die Kontrolle liegt vollständig bei den Nutzern. Das Teilen ist ein optionaler Schritt, der beim Hinzufügen einer neuen Person angeboten wird. Standardmäßig sieht ein neues Mitglied weiterhin nur Nachrichten ab seinem Beitritt.

Der einladende Nutzer kann wählen, ob er 25 bis 100 der jüngsten Nachrichten teilen möchte. Diese flexible Obergrenze soll ausreichend Kontext bieten, ohne zu überfordern. Die gesamte Gruppe wird über das Teilen des Verlaufs informiert. In der Unterhaltung werden die geteilten Nachrichten visuell hervorgehoben, um sie vom laufenden Chat zu unterscheiden.

Gruppenadministratoren behalten die Oberhoheit. Sie können die Funktion für ihre Gruppe komplett deaktivieren, etwa bei sensiblen Themen. Admins behalten aber selbst immer die Möglichkeit, den Verlauf zu teilen.

Lange Testphase geht zu Ende

Die offizielle Einführung folgt auf eine intensive Beta-Phase. Die Funktion, intern zunächst als „Recent History Sharing“ bekannt, tauchte Ende 2025 in Android-Beta-Versionen auf. Im Januar 2026 folgten Tests für iOS. In dieser Zeit wurden Details wie die Nachrichten-Obergrenze finalisiert und die Stabilität sichergestellt.

Die schrittweise Veröffentlichung unterstreicht den vorsichtigen Ansatz von Meta, wenn es um grundlegende Änderungen der Nutzererfahrung geht.

Mehr als nur Smalltalk: Stärkung für Communities und Teams

Die Neuerung zielt darauf ab, WhatsApp über den privaten Smalltalk hinaus attraktiver zu machen. Sie ist ein strategischer Schachzug im Wettbewerb mit Messenger-Diensten wie Telegram oder Signal.

Besonders profitieren dürften Communitys, Vereine und Berufsgruppen, in denen häufig neue Mitglieder dazustoßen. In Projektteams verstehen neue Kollegen sofort den Diskussionsstand. In Nachbarschafts- oder Hobbygruppen fühlen sich Neuankömmlinge schneller integriert und können sofort mitreden.

Die Funktion ist Teil einer Reihe von Verbesserungen für Gruppenchats. Kürzlich kamen bereits Mitglieder-Tags zur Kennzeichnung von Rollen und Text-Sticker für ausdrucksstärkere Kommunikation hinzu. Zusammen mit bestehenden Tools wie Umfragen, der gemeinsamen Nutzung großer Dateien und HD-Medien positioniert sich WhatsApp zunehmend als mächtiges Organisations-Tool.

Rollout hat begonnen

Die Einführung erfolgt etapenweise. Es kann daher einige Tage oder Wochen dauern, bis die Funktion für alle zwei Milliarden Nutzer weltweit verfügbar ist. WhatsApp empfiehlt, die App stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Die Auswirkungen werden besonders in großen, dynamischen Gruppen spürbar sein, in denen sich die Mitglieder häufig ändern. Indem WhatsApp den Einstieg vereinfacht, schafft es ein inklusiveres und effizienteres Umfeld für die Gruppenkommunikation. Die Investition in solche Kernfunktionen deutet darauf hin, dass der Fokus weiter auf Werkzeugen für Community-Building und nahtlose Zusammenarbeit liegen wird.

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