WhatsApp: Neue Funktion blockiert Meta-KI in privaten Chats
28.01.2026 - 23:01:12WhatsApp gibt iPhone-Nutzern mehr Kontrolle über die KI im Messenger. Eine neue Einstellung namens „Erweiterter Chat-Datenschutz“ blockiert die Meta-KI gezielt in einzelnen Konversationen. Das Feature ist eine direkte Reaktion auf wachsende Datenschutzbedenken.
So schalten Sie die KI in Chats aus
Die Funktion ist keine globale Einstellung, sondern muss für jeden Chat einzeln aktiviert werden. So geht‘s:
1. Öffnen Sie den gewünschten Einzel- oder Gruppenchat.
2. Tippen Sie auf den Kontakt- oder Gruppennamen, um die Chat-Infos aufzurufen.
3. Aktivieren Sie dort die Option „Erweiterter Chat-Datenschutz“.
Einmal aktiviert, können Teilnehmer in diesem Chat die Meta-KI nicht mehr über die „@Meta AI“-Funktion aufrufen. Damit landen auch keine Nachrichten aus dieser Konversation auf Metas Servern.
Diese Nebeneffekte hat die Einstellung
- Kein automatisches Speichern: Empfangene Fotos und Videos werden nicht mehr automatisch in der Handy-Galerie gespeichert.
- Kein Export: Der gesamte Chatverlauf lässt sich nicht mehr exportieren.
In Gruppenchats kann grundsätzlich jedes Mitglied die Einstellung vornehmen, sofern ein Admin dies nicht einschränkt.
Warum die Funktion nötig wurde
Meta hat seinen KI-Assistenten tief in WhatsApp integriert. Standardmäßig ist die KI in jedem Chat über „@Meta AI“ erreichbar. Die entsprechende Nachricht wird dann zur Verarbeitung an die KI gesendet.
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WhatsApp betont zwar, dass alle anderen Nachrichten durchgehend Ende-zu-Ende-verschlüsselt bleiben. Doch die ständige Präsenz der KI und die Frage, ob gesendete Daten für das Training genutzt werden, verunsichern viele Nutzer. Die neue Einstellung ist Metas Antwort auf diese Kritik – ein „Opt-out“ auf Chat-Ebene, wo Datenschützer ein klares „Opt-in“ fordern.
Das sind die Grenzen der Kontrolle
Die Funktion ist kein Allheilmittel. Die größte Einschränkung: Eine komplette Deaktivierung der KI für die gesamte App ist nicht möglich.
* Der blaue KI-Kreis auf dem Startbildschirm bleibt.
* Wer die KI in allen Chats blockieren will, muss die Einstellung manuell für jeden einzelnen aktivieren – bei vielen Kontakten ein mühsames Unterfangen.
Ein Kompromiss im Tech-Konflikt
Metas Schritt spiegelt einen Branchenkonflikt wider: das Spannungsfeld zwischen rasanter KI-Entwicklung und dem Nutzerwunsch nach Privatsphäre. Die granulare Chat-Einstellung ist ein strategischer Kompromiss. Sie mildert die Kritik an der als aufdringlich empfundenen KI, verhindert aber eine komplette Abschaltung, die dem Training der Modelle schaden würde.
Was kommt als Nächstes? Anhaltender Druck könnte Meta zu einer echten App-weiten Deaktivierungsoption zwingen. Denkbar sind auch Abonnement-Modelle, bei denen datenschutzfreundlichere KI-Optionen kostenpflichtig werden. Für Nutzer heißt das: Die Kontrolle über die eigene Privatsphäre erfordert immer öfter ein aktives Management der App-Einstellungen.
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