WhatsApp, Angriffswelle

WhatsApp: Neue Angriffswelle bedroht Nutzer zum Jahreswechsel

30.12.2025 - 02:42:12

Kriminelle nutzen eine neue Methode namens “GhostPairing”, um WhatsApp-Konten zu übernehmen. Sicherheitsexperten und Behörden warnen aktuell vor dieser perfiden Attacke und vor gefälschten Update-Dateien. Die Angreifer zielen besonders auf die Feiertagsstimmung ab.

Die gefährlichste neue Masche ist das sogenannte “GhostPairing”. Diese Methode missbraucht die “Verknüpfte Geräte”-Funktion von WhatsApp. Nutzer erhalten eine Nachricht mit einem Link, der angeblich zu einem Foto oder Video führt. Der Text lautet oft: “Schau mal, ich habe dieses Foto von dir gefunden!”

Klickt das Opfer, landet es auf einer gefälschten Webseite. Diese initiiert im Hintergrund den offiziellen Kopplungsprozess. Gibt der Nutzer den angezeigten Code ein, autorisiert er unwissentlich den Browser des Angreifers. Der Kriminelle hat dann vollen Zugriff auf den Account – ohne dass eine SMS abgefangen werden muss.

Das Heimtückische: Das eigene Smartphone funktioniert weiterhin normal. Der Angreifer kann im Verborgenen Nachrichten mitlesen und im Namen des Opfers Kontakte um Geld bitten.

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WhatsApp-Konten werden aktuell still und leise übernommen – gerade in der Feiertagszeit sind Angreifer aktiv und täuschen vermeintliche Updates oder Medienlinks vor. Wenn Sie Ihre Chats und Kontakte schützen möchten, hilft ein sicherer Umstieg auf eine datenschutzorientierte Messenger‑Alternative. Der kostenlose Telegram-Startreport erklärt Schritt für Schritt, wie Sie in wenigen Minuten umsteigen, Ihre Nummer verbergen und geheime Chats einrichten. Gratis Telegram-Startpaket herunterladen

Gefälschte Updates und Investment-Betrug

Parallel warnen europäische Polizeibehörden vor einer zweiten Gefahr. Betrüger versenden Nachrichten, die ein dringendes WhatsApp-Update vortäuschen. Der Link führt zu bösartigen Webseiten, die Schadsoftware in SVG-Dateien verstecken. Diese Grafikdateien können versteckten Code ausführen und sensible Daten stehlen.

In Deutschland meldet das Portal Anwalt.de zudem einen Anstieg betrügerischer WhatsApp-Gruppen. Unter Namen wie “A227” locken sie Nutzer mit Versprechen zu Finanzbildung oder “Wachstumsräumen”. Dahinter stecken oft betrügerische Investment-Systeme, die besonders die guten Vorsätze zum neuen Jahr ausnutzen. Sobald Geld fließt, brechen die Kontakte ab.

So schützen Sie sich sofort

Sicherheitsexperten empfehlen dringend diese Sofortmaßnahmen:

  • Verknüpfte Geräte prüfen: In den WhatsApp-Einstellungen unter “Verknüpfte Geräte” nach unbekannten Browsern suchen und diese sofort entfernen.
  • Codes sind geheim: Den 6-stelligen Verifizierungscode niemals weitergeben – auch nicht an vermeintliche Freunde.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Die PIN-Sperre in den Account-Einstellungen verhindert die Neuregistrierung auf fremden Handys.
  • Links misstrauen: Links, die zur Anmeldung oder “Verifizierung” auffordern, ignorieren. Echte Updates kommen nur aus dem App Store.

Passkeys: Die neue Verteidigungslinie

Als Reaktion auf die Bedrohungen hat WhatsApp seine Sicherheit verstärkt. Seit Oktober 2025 können Nutzer Passkeys für verschlüsselte Backups aktivieren. Statt eines Passworts sichert dann der Fingerabdruck oder Gesichtsscan den Zugang zu den Cloud-Backups. Diese biometrische Absicherung erschwert Angreifern den Zugriff auf historische Chatverläufe erheblich.

Experten sehen in den aktuellen Angriffen einen Wendepunkt. Die Betrugsmaschen setzen immer weniger auf technisches “Hacking”, sondern auf cleveres Social Engineering, das durch KI-Tools verfeinert wird. Die Phishing-Nachrichten werden durch Sprachmodelle täuschend echt und persönlich. Die Plattformbetreiber stehen vor der Herausforderung, Komfort und Sicherheit neu auszubalancieren. Für 2026 erwarten Analysten, dass biometrische Bestätigungen für alle kritischen Aktionen, wie das Koppeln neuer Geräte, zur Norm werden könnten.

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