WhatsApp, KI-Betrüger

WhatsApp: KI-Betrüger locken mit gefälschten Jobangeboten

28.01.2026 - 23:00:11

KI-gestützte Betrüger überfluten WhatsApp mit gefälschten Jobangeboten. Die perfiden Maschen locken ahnungslose Nutzer in teure Fallen und enden oft mit Identitätsdiebstahl. Experten und Polizeibehörden warnen eindringlich vor der neuen Betrugswelle.

Die Täter kontaktieren Opfer unaufgefordert, oft von ausländischen Nummern. Sie bieten lukrative Jobs zum Bewerten von Hotels oder Liken von Videos an – mit unrealistischen Tagesgehältern von mehreren hundert Euro. Die Masche ist nicht neu, doch Künstliche Intelligenz macht sie gefährlicher.

KI-generierte Stimmen im ersten Anruf oder täuschend echte Chatbots bauen Vertrauen auf. Sobald der Kontakt steht, locken die Betrüger mit kleinen Belohnungen für einfache Aufgaben.

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Die Falle schnappt zu, wenn Geld fließen soll: Für bessere Aufgaben oder ein „VIP-Level“ müssen Opfer plötzlich selbst investieren. Die versprochenen Auszahlungen bleiben jedoch aus – egal wie viel eingezahlt wird.

Identitätsdiebstahl und Geldwäsche als Hauptziele

Nicht nur das Geld ist in Gefahr. Im gefälschten Bewerbungsprozess fordern die Täter sensible Daten:

  • Fotos des Personalausweises
  • Kontoinformationen
  • Zugang zu Video-Ident-Verfahren

Diese Daten missbrauchen sie für weitere Straftaten. Landeskriminalämter warnen: Opfer werden oft unwissentlich zu Mittätern, wenn auf ihren Namen eröffnete Konten für Geldwäsche genutzt werden. Um seriös zu wirken, klauen die Betrüger zudem Namen und Logos echter Unternehmen.

Warum WhatsApp das perfekte Einfallstor ist

Mit über zwei Milliarden Nutzern bietet der Messenger eine riesige Angriffsfläche. Die persönliche Kommunikation senkt die Hemmschwelle – genau das nutzen die Täter aus. Sie bauen eine freundliche, professionelle Fassade auf.

Die rein digitale Abwicklung über Messenger oder Chatbots verschleiert ihre Identität. Meist operieren sie aus dem Ausland, was die Strafverfolgung extrem erschwert. Experten beobachten eine beunruhigende Professionalisierung der Täter.

Schutzmaßnahmen: So wehren Sie sich

Der Einsatz von KI in Betrugsmaschen wird weiter zunehmen. Deepfake-Videos für Bewerbungsgespräche sind eine reale Zukunftsbedrohung. Verbraucher sollten daher besonders wachsam sein.

Die wichtigsten Schutzregeln:

  • Unaufgeforderte Angebote skeptisch prüfen: Seriöse Unternehmen rekrutieren normalerweise nicht über WhatsApp.
  • Keine Vorauszahlungen leisten: Legitime Arbeitgeber verlangen kein Geld von Bewerbern.
  • Persönliche Daten schützen: Geben Sie niemals Ausweiskopien oder Bankdaten an Unbekannte weiter.
  • Kontakte blockieren und melden: Bei verdächtigen Nachrichten sofort den Absender bei WhatsApp melden.
  • Bei Betrug sofort handeln: Opfer sollten sich umgehend an ihre Bank wenden und Anzeige bei der Polizei erstatten.
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