WhatsApp, IP-Adresse

WhatsApp: IP-Adresse in Anrufen jetzt verbergen

31.12.2025 - 10:52:12

Sicherheitsexperten raten Nutzern, die IP-Verschleierung für Anrufe in WhatsApp zu aktivieren, um sich vor Standort-Tracking und neuen Angriffsmethoden wie 'Silent Whisper' zu schützen.

Neue Bedrohung zwingt zum Handeln

Die Sicherheitslage hat sich zugespitzt. Mitte Dezember enthüllten Forscher die „Silent Whisper“-Methode. Sie erlaubt es, über Zustellbestätigungen Bewegungsprofile zu erstellen. Dieser Trend zum digitalen Stalking macht eine alte Schwachstelle brandgefährlich: die IP-Adresse in Anrufen.

Standardmäßig nutzt WhatsApp für Anrufe eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung. Das sorgt für gute Qualität, verrät dem Gesprächspartner aber zwangsläufig die eigene IP-Adresse. Diese digitale Hausnummer kann den ungefähren Standort und den Internetanbieter preisgeben. In Kombination mit anderen Metadaten entsteht so ein gläsernes Nutzerprofil.

So funktioniert der Schutzschild

Die Funktion „IP-Adresse in Anrufen verbergen“ unterbricht die direkte Verbindung. Stattdessen leitet WhatsApp den Anruf über eigene Server um.

Das passiert technisch:
* Anonymes Routing: Der Anruf wird über Meta-Server geleitet.
* Verschleierung: Der Empfänger sieht nur die Server-IP, nicht die des Anrufers.
* Verschlüsselung bleibt: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) bleibt vollständig erhalten. Meta kann die Gespräche nicht mithören.

Der Preis für die Anonymität ist eine minimal reduzierte Audioqualität. In modernen 5G- oder WLAN-Netzen fällt dieser Unterschied aber kaum auf.

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So aktivieren Sie den Schutz

Die Einstellung ist versteckt. So schalten Sie sie ein:

  1. Öffnen Sie Einstellungen in WhatsApp.
  2. Gehen Sie zu Datenschutz.
  3. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf Erweitert.
  4. Aktivieren Sie IP-Adresse in Anrufen verbergen.

Sicherheitsexperten empfehlen zusätzlich, „Anrufe von Unbekannt stummschalten“ einzuschalten. Das verhindert, dass Angreifer überhaupt erst eine Verbindung für ihre Abfragen aufbauen können.

Das Ende der Naivität

2025 markiert einen Wendepunkt. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf dem Inhalt von Nachrichten, sondern auf den Metadaten – dem „Wann“, „Wo“ und „Mit Wem“. Die jüngsten Enthüllungen haben das Vertrauen in Standardeinstellungen erschüttert.

Kritiker bemängeln, dass die IP-Maskierung nicht standardmäßig aktiv ist. Das Prinzip „Privacy by Default“ werde so ausgehebelt. Nutzer müssten aktiv nach Sicherheit suchen, anstatt sie von Haus aus zu erhalten.

Was 2026 bringen könnte

Der Druck auf Meta wächst. Tech-Portale wie WABetaInfo berichten von einem geplanten „Strengen Sicherheitsmodus“ (Strict Security Mode) für 2026. Dieser soll mehrere Schutzfunktionen bündeln und mit einem Klick aktivierbar machen.

Bis dahin bleibt die manuelle Konfiguration der beste Weg. Die IP-Adresse zu verbergen, macht Nutzer im digitalen Raum unsichtbarer – ein Vorteil, der im neuen Jahr wichtiger denn je sein wird.

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