WhatsApp, Kontopasswort

WhatsApp führt optionales Kontopasswort ein

24.02.2026 - 19:49:51 | boerse-global.de

WhatsApp erprobt eine optionale Passwort-Sicherheitsstufe, um Nutzer besser vor Angriffen wie SIM-Swapping zu schützen. Die Funktion ist aktuell in der Beta-Phase.

WhatsApp baut seinen Sicherheitsriegel aus. Der Messenger testet eine neue, optionale Passwort-Funktion für den Kontozugriff. Sie soll Nutzer besser vor Angriffen wie SIM-Swapping schützen.

Die Funktion wurde in einer Beta-Version der Android-App entdeckt. Sie fügt dem Anmeldeprozess eine dritte Sicherheitsstufe hinzu. Bisher waren ein SMS-Code und eine PIN für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nötig. Künftig kann ein zusätzliches Passwort verlangt werden.

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So funktioniert die neue Sicherheitsbarriere

Nutzer können in den Einstellungen ein Passwort mit sechs bis 20 Zeichen festlegen. Es muss mindestens einen Buchstaben und eine Zahl enthalten. Die App zeigt während der Einrichtung an, wie stark die gewählte Kombination ist.

Die Funktion bleibt freiwillig. Sie kann jederzeit eingerichtet, geändert oder deaktiviert werden. Bei der Anmeldung auf einem neuen Gerät läuft der Prozess dann dreistufig ab: Zuerst kommt der SMS-Code, dann die 2FA-PIN und schließlich das neue Kontopasswort.

Der Schutz vor SIM-Swapping wird entscheidend

Der Hauptvorteil liegt im Kampf gegen Kontoübernahmen. Beim SIM-Swapping leiten Betrüger die Telefonnummer eines Opfers auf ihre eigene SIM-Karte um. So können sie SMS-Codes abfangen.

Bislang reichten dieser Code und eine schwache PIN oft für den Zugriff. Das neue Passwort stellt eine weitere, komplexere Hürde dar. Selbst wenn die ersten beiden Barrieren fallen, scheitert der Angriff ohne dieses Wissen.

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Ein nächster Schritt in der Sicherheits-Offensive

Das Passwort ist der jüngste Baustein in WhatsApps Sicherheitsstrategie. Der Dienst setzt bereits auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, 2FA und eine E-Mail-Verifizierung zur Kontowiederherstellung.

Die Entwicklung wurde in der Beta-Version 2.26.7.8 gesichtet. Sie deutet auf intensive Tests hin. Ein offizieller Starttermin steht noch nicht fest. Die Funktion soll in den kommenden Monaten schrittweise für alle iOS- und Android-Nutzer kommen.

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