WhatsApp, Nutzernamen

WhatsApp führt Nutzernamen und geteilte Gruppenverläufe ein

25.02.2026 - 01:48:18 | boerse-global.de

WhatsApp führt 2026 Nutzernamen ein und erweitert die Privatsphäre-Einstellungen. Die Neuerungen sollen Nutzern präzisere Kontrolle über ihre digitale Identität und Chats geben.

WhatsApp rollt 2026 neue Funktionen für mehr Privatsphäre aus. Der Messenger gibt Nutzern damit präzisere Kontrolle über ihre Daten und Chats.

Im Mittelpunkt steht eine Option zum Teilen des Chatverlaufs in Gruppen. Administratoren können neuen Mitgliedern so einen Auszug der letzten Nachrichten zur Verfügung stellen. Das soll den Einstieg erleichtern und für mehr Kontext sorgen.

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Der Vorgang ist nicht automatisch. Ein Admin muss ihn aktiv auslösen und kann die Funktion auch komplett deaktivieren. Der geteilte Verlauf bleibt dabei vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Alle Gruppenmitglieder werden benachrichtigt, wenn ein Verlauf geteilt wird.

Nutzernamen ersetzen die Telefonnummer

Eine der grundlegendsten Änderungen steht jedoch noch bevor: die Einführung von Nutzernamen. Dieses für 2026 geplante System erlaubt es, einen eindeutigen Benutzernamen zu wählen.

Über diesen können Nutzer dann kontaktiert werden, ohne ihre private Telefonnummer preiszugeben. Die Nummer wird nur noch für die initiale Kontoverifizierung benötigt. Diese Architekturänderung gilt als eine der größten seit Gründung des Dienstes.

Sie stärkt die Privatsphäre besonders in großen Gruppen oder bei Interaktionen mit Unbekannten. Die Kontrolle der Nutzer über ihre digitale Identität soll damit massiv steigen.

Ein-Klick-Schutz und mehr Transparenz im Test

Neben diesen großen Neuerungen testet WhatsApp weitere Schutzfunktionen. In einer Beta-Version tauchte ein "Strict Account Security"-Modus auf.

Dieser Ein-Klick-Schutz aktiviert automatisch die strengsten Sicherheitseinstellungen. Er soll vor allem weniger technikaffinen Nutzern helfen, ihr Konto optimal abzusichern.

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Eine weitere getestete Verbesserung betrifft Status-Updates. Eine "Status-Audience-Info" soll nach dem Posten klar anzeigen, mit welcher Kontaktgruppe der Status geteilt wurde. Das soll Unsicherheiten beseitigen.

Fundament bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Trotz der neuen Features bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) das Kernstück. Sie ist standardmäßig für alle Chats, Anrufe und Medien aktiviert.

Das Signal-Protokoll stellt sicher, dass nur die Kommunizierenden selbst auf die Inhalte zugreifen können – nicht einmal WhatsApp oder Meta. Zur einfacheren Verwaltung bietet die App zudem einen "Privatsphäre-Checkup".

Dieses Menü führt schrittweise durch wichtige Einstellungen. Dazu gehören die Verwaltung blockierter Kontakte, die Steuerung der Sichtbarkeit des Online-Status oder die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Trend zu granularer Nutzerkontrolle

Die aktuellen und geplanten Funktionen zeigen einen klaren Trend: WhatsApp bewegt sich hin zu mehr Kontrolle für den Einzelnen. Funktionen wie der "Erweiterte Chat-Datenschutz" unterstreichen diesen Fokus.

Er unterbindet das Exportieren von Chats und die Nutzung von Inhalten für KI-Funktionen. Auch eine native Funktion zur Planung von Nachrichten befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium.

Sie wird die strategische Nutzung des Messengers erweitern und ihn mit Konkurrenten wie Telegram gleichziehen lassen. Analysten sehen diese Offensive als Reaktion auf die wachsende Datenschutz-Besorgnis der Nutzer.

Indem WhatsApp Werkzeuge für mehr Anonymität und Kontrolle anbietet, positioniert sich der Dienst neu. Es geht um das Vertrauen der weltweit über zwei Milliarden Anwender.

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