WhatsApp führt Nutzernamen ein und ersetzt Telefonnummer
07.02.2026 - 00:51:12WhatsApp startet 2026 eine neue Ära für den Datenschutz. Der Messenger ersetzt die Telefonnummer als zentrales Identifikationsmerkmal durch individuelle Nutzernamen. Über zwei Milliarden Nutzer können so Kontakte knüpfen, ohne ihre private Handynummer preiszugeben.
So funktioniert die neue Anonymität
Das System ist optional. Wer mag, bleibt über seine Nummer erreichbar. Für mehr Privatsphäre legen Nutzer einen eigenen Benutzernamen in den Profileinstellungen fest.
* Chats über diesen Namen lassen die Telefonnummern beider Parteien verborgen.
* Das gilt besonders für Gruppenchats, wo Nummern bisher für alle sichtbar waren.
Die Regeln für die Namen sind streng: Sie müssen zwischen 3 und 30 Zeichen lang sein und dürfen nur Kleinbuchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche enthalten. Namen wie „www.“ oder „.com“ sind tabu. Jeder Name ist einzigartig.
Ein technisch anspruchsvoller Rollout
Die Umsetzung war komplex. WhatsApp-Ingenieure mussten Teile der Kerninfrastruktur überarbeiten, um die neue Identifikation mit der bestehenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kompatibel zu machen.
Ein Reservierungssystem soll Chaos verhindern. Nutzer können ihren Wunschnamen sichern, bevor die Funktion für alle startet. Dieser gestaffelte Rollout kontrolliert die Serverlast. Erste Beta-Tests laufen bereits.
WhatsApp zieht mit der Konkurrenz gleich
Mit den Nutzernamen schließt WhatsApp zu Wettbewerbern wie Telegram oder Signal auf. Deren Nutzer profitieren seit Jahren von dieser datenschutzfreundlichen Alternative.
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Bislang war die feste Bindung an die Telefonnummer eine große Schwachstelle. Jeder Inhaber einer Nummer konnte den Account kontaktieren – eine Quelle für Spam und Sicherheitsrisiken. Die Entkopplung stärkt den Schutz in Communities.
Analysten sehen den Schritt als notwendig an, um die Marktführerschaft zu halten. Auch für Unternehmen eröffnen sich neue Möglichkeiten: eine professionelle Präsenz ohne Preisgabe persönlicher Mitarbeiternummern.
Was kommt als Nächstes?
Die globale Einführung ist für 2026 geplant, beginnend mit Beta-Nutzern. Die Umstellung ist Teil einer größeren Meta-Strategie, Sicherheit und Datenschutz zu verbessern und sich an regulatorische Vorgaben – besonders in Europa – anzupassen.
Parallel arbeitet WhatsApp an weiteren Features wie „strengen Kontoeinstellungen“ zum Schutz von Journalisten oder Aktivisten. Für Nutzer markiert die Namensfunktion einen deutlichen Gewinn an Kontrolle.
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