WhatsApp führt elternkontrollierte Konten für Kinder ein
13.03.2026 - 00:00:15 | boerse-global.deWhatsApp startet weltweit verwaltete Konten für Kinder ab zehn Jahren. Eltern können damit erstmals offiziell die Kontakte ihrer Jüngsten kontrollieren – ohne deren Chats mitlesen zu können. Die Neuerung reagiert auf den wachsenden Druck für mehr Kinderschutz im Netz.
Strikte Kontrolle: Nur bekannte Kontakte erlaubt
Der neue Modus schränkt die App für Kinder radikal ein. Deaktiviert sind der KI-Assistent Meta AI, Statusmeldungen, Standortteilen und selbstlöschende Nachrichten. Der Fokus liegt auf Text, Sprach- und Videoanrufen.
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Das Herzstück ist die Kontaktkontrolle. Unbekannte Nummern können Kinder nicht mehr direkt anschreiben. Stattdessen landen Anfragen in einem gesperrten Ordner, der die Eltern sofort benachrichtigt. Diese müssen jeden neuen Kontakt oder jede Gruppeneinladung manuell freigeben. Eltern werden auch informiert, wenn ihr Kind einen Kontakt löscht oder eine Gruppe verlässt.
So funktioniert die technische Einrichtung
Für die Einrichtung müssen die Smartphones von Eltern und Kind physisch nebeneinander liegen. Das Kind wählt in seiner App die Option für ein elternverwaltetes Konto und zeigt einen QR-Code. Die Eltern scannen diesen Code mit ihrem eigenen WhatsApp-Konto.
Ein zentrales Sicherheitselement ist eine sechsstellige Eltern-PIN. Sie schützt alle Einstellungen auf dem Kinderaccount vor eigenmächtigen Änderungen durch den Nachwuchs. Trotz der Kontrollen betont WhatsApp: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt intakt. Eltern können also keine Nachrichten mitlesen.
Reaktion auf globalen Druck für mehr Kinderschutz
Der Schritt kommt in einer hitzigen Debatte. Weltweit fordern Politiker strengere Regeln oder sogar Social-Media-Verbote für unter 16-Jährige. Meta steht wie andere Tech-Konzerne in der Kritik, zu wenig gegen Online-Gefahren und Smartphone-Sucht zu tun.
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Bereits bei Instagram und Facebook hat Meta ähnliche Schutzmechanismen eingeführt. Die Ausweitung auf den weltgrößten Messenger gilt Experten als logische Konsequenz. Sie löse ein Alltagsdilemma vieler Familien: Kinder für den Schulweg erreichbar zu machen, aber die Risiken der digitalen Welt zu fürchten.
Ausblick: Flächendeckende Ausrollung startet
Die Ausrollung hat begonnen und erfolgt schrittweise in allen Märkten. Voraussetzung ist die aktuellste App-Version auf beiden Geräten. Erreicht das Kind das gesetzliche Mindestalter von 13 Jahren, kann das Konto in ein uneingeschränktes Profil umgewandelt werden.
Branchenbeobachter erwarten, dass solche begleiteten Accounts zum neuen Standard werden. Die Frage ist: Ziehen andere Messenger-Dienste bald nach?
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