WhatsApp führt elterngesteuerte Konten für Kinder ein
13.03.2026 - 00:00:15 | boerse-global.deWhatsApp startet diese Woche die Einführung von Konten für Kinder, die von Eltern verwaltet werden. Der Messenger reagiert damit auf wachsenden Druck, jüngere Nutzer besser zu schützen. Die Funktion soll eine sichere Kommunikationsumgebung für Kinder unter 13 Jahren schaffen, ohne die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anzutasten.
So behalten Eltern die Kontrolle
Das Kernstück ist die Verknüpfung des Kinderkontos mit dem eines Elternteils. Eltern legen fest, wer ihr Kind kontaktieren darf und welchen Gruppen es beitreten kann. Anfragen von unbekannten Nummern landen in einem separaten Bereich, den nur die Eltern freischalten können.
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Auch die Privatsphäre-Einstellungen – etwa für Profilbild oder Online-Status – kontrollieren die Erziehungsberechtigten. Diese Einstellungen sind durch eine Eltern-PIN geschützt und können vom Kind nicht geändert werden. Die Inhalte der Chats bleiben jedoch privat: Eltern können die Nachrichten nicht mitlesen.
Eingeschränkter Funktionsumfang für Sicherheit
Die Konten für Kinder konzentrieren sich auf die Kernfunktionen: Nachrichten und Anrufe mit genehmigten Kontakten. Potenziell riskantere Features sind deaktiviert.
Dazu zählen Status-Updates, öffentliche Channels und KI-Werkzeuge wie Meta AI. WhatsApp will so die Angriffsfläche für unerwünschte Interaktionen verkleinern. Das Kind sieht in der App transparent, dass sein Konto beaufsichtigt wird.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt unangetastet
Ein zentrales Versprechen: Die Privatsphäre der Kommunikation bleibt gewahrt. Alle Chats und Anrufe sind auch in den Kinderkonten Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Weder WhatsApp noch die Eltern können die Inhalte mitlesen.
Die elterliche Aufsicht beschränkt sich auf Verwaltungsaufgaben. Eltern erhalten Benachrichtigungen, wenn ihr Kind einen neuen Kontakt hinzufügt oder blockiert. Der Ansatz sucht eine Balance zwischen Schutz und dem Recht des Kindes auf private Konversation.
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Antwort auf globalen Regulierungsdruck
Die Einführung kommt nicht von ungefähr. Weltweit wächst der Druck auf Tech-Konzerne, Minderjährige online besser zu schützen. In der EU muss WhatsApp als große Plattform den strengen Regeln des Digital Services Act (DSA) folgen.
Die neuen Konten sind eine direkte Antwort auf diese Vorgaben. Sie sind auch ein Eingeständnis der Realität: Viele Kinder nutzen Messenger bereits vor dem offiziellen Mindestalter von 13 Jahren.
WhatsApp rollt die Funktion schrittweise für Android und iOS aus. Das Unternehmen will Feedback von Familien sammeln und das System bei Bedarf anpassen. Es ist Teil einer größeren Strategie, Privatsphäre und Sicherheit 2026 weiter zu stärken. Geplante Neuerungen wie optionale Benutzernamen zielen in eine ähnliche Richtung.
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